AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Casa Emilia
AVIVA-Berlin > Found
   Aviva - Home
   Veranstaltungen
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Juedisches Leben
   Interviews
   Buecher
   Music
   AVIVA - Tipps + Tests
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
© AVIVA-Berlin 2014


Liebe LeserInnen, hier können Sie nach Begriffen, Stichpunkten, Autorinnen etc. suchen!
 


AVIVA-Newsletter

Wenn Sie über unsere Neuigkeiten auf dem Laufenden gehalten werden wollen, können Sie hier unseren
Newsletter bestellen...

AVIVA-Berlin auf Facebook
Besuchen Sie die Seite von AVIVA-Berlin auf Facebook.



AVIVA-Berlin RSS-News
RSS-Newsfeed abonnieren

Mit dem Newsfeed sind Sie täglich über die neuesten Themen der AVIVA-Berlin informiert.







 

AVIVA-BERLIN.de im August 2014:

Dieser Text wurde hinterlegt:



Sara Watkins - Sun Midnight Sun
Katarina Wagner

Es ist das zweite Solo-Album der Sängerin und Multi-Instrumentalistin, aber schon das siebte ihrer bisherigen Karriere. Als Achtjährige startete sie in der Newgrass-Band "Nickel Creek" zusammen mit.



... Bruder Sean und dem Mandolinisten Chris Thile ihre musikalische Laufbahn. Den Country- und Acoustic Wurzeln ist Sara Watkins treu geblieben, mischt diese aber nun mit eine Ladung Folk und Pop auf.

Sara Watkins, bekannt als eins der drei Nickel Creek-Wunderkinder, ist erwachsen geworden. Sie geht auf Solo-Tournees, nimmt eigene Alben auf und hat nicht nur Spaß dabei, sondern erntet auch noch reichlich Lob.

Vor fünf Jahren löste sich die Band auf, mit der sie seit 1989 aufgetreten war, die mehrere Wettbewerbe und Preise, darunter auch einen Grammy, gewann und Gold- und Platin-Alben veröffentlichte.

Für das Trio begann alles, als Sara und ihr Bruder Sean den vielversprechenden Mandolinisten Chris Thile kennen lernten, der damals auch gerade erst acht Jahre alt war. Die zwei Jungen nahmen zusammen Mandoline-Unterricht und bald schlug Chris´ Vater, selbst Jazz-Bassist, vor, eine Band zu gründen. Um ohne große Einschränkungen touren und auf Festivals und bei Wettbewerben auftreten zu können – und diese oft einzeln oder als Trio zu gewinnen – gingen die jungen Talente nicht zur Schule, sondern wurden zu Hause unterrichtet.
Der kommerzielle Durchbruch gelang Nickel Creek erst mit dem gleichnamigen Album im Jahr 2000, welches die Country-Sängerin Allison Krauss produzierte. Es erreichte Platin-Status und wurde für den Grammy als bestes Bluegrass-Album nominiert. Die zwei Vorgänger-LPs hatten es nicht in die Charts geschafft.
Mit This Side gewannen sie 2004 dann den Grammy für Best Contemporary Folk Album. Sie hatten ihren bisherigen puren Bluegrass-Sound mit Folk-Rock erweitert und fügten auf dem Nachfolger Why Should This Fire Die? von 2005 zusätzlich Pop-Elemente hinzu.

Diese musikalische Tendenz führt Sara Watkins mit ihrem Solo-Projekt weiter. Sie scheint zu wissen, dass ihre zarte, hohe Stimme perfekt auf Country-Pop passt, wobei sie nicht auf ihre Geige und damit ihre Bluegrass-Herkunft verzichten muss.

2009 erschien das erstes Soloalbum "Sara Watkins"
"It felt appropriate to stand behind my musical, creative and logistical choices, to do it on my own. Whatever I did, whether it worked or not, it was mine, and that was a good feeling."

Kein geringerer als der Led-Zeppelin-Bassist John Paul Jones produzierte ihr Solo-Debüt und versammelte dafür eine Schar MusikerInnen, mit denen Sara die Songs live einspielte.

Sun Midnight Sun

Für ihre aktuelle LP stützt sich die Musikerin wieder auf ein Kern-Trio. Ihr Bruder Sean begleitet sie auf der Gitarre und der Multi-Instrumentalist Blake Mills, der auch schon mit Norah Jones und Strokes-Sänger Julian Casablancas zusammen arbeitete, hat das Werk nicht nur produziert, sondern auch gemeinsam mit Sara einige Lieder geschrieben und arrangiert.

Die Musikerin hatte klare Vorstellungen über den Sound ihrer neuen Platte:
"I wanted this record to be based around my brother´s guitar playing and whatever instruments Blake would play, and whatever I could play and sing. I knew I wanted our playing to be the foundation of the songs rather than, say, a drum track."

Entstanden ist ein Album, das abwechselnd den Gesang und die Instrumente in den Fokus rückt – wobei die Songfolge anfangs harte Brüche aufweist. Auf die instrumentale, keltisch anmutende Ouvertüre von Saras Geige folgt You and Me und das Tempo wird auf einen klassischen Pop-Rhythmus verlangsamt, nur um im nächsten Song, Everly-Brothers-Cover You´re the one I love - mit Harmony Vocals von Fiona mit trabenden Gitarren wieder angehoben zu werden. Im Vergleich zum Vorgänger klingt der Song etwas dunkel, passt dann wiederum zu dem folgenden, längsten Stück des Albums: When it pleases you ist ein Song über eine destruktive Liebesbeziehung, auf dem auch mal eine elektrische Gitarre zum Einsatz kommt und Saras Stimme wohl am eindringlichsten ihre Gefühle ausdrückt.

Die meisten der Stücke auf Sun Midnight Sun kommen hingegen als leichte Country-Pop-Balladen daher, bestes Beispiel ist Impossible, welches den charakteristischen Harmoniegesang mit Gitarren im Walzer und zarten Geigentönen mischt und nichts weiter braucht, um zu bezaubern und träumen zu lassen.

AVIVA-Tipp: Trotz langer Jahre im Musik-Business hat sich Sara Watkins ihre bodenständige Authentizität erhalten und strahlt das auf der Bühne und in ihren Songs aus. Mit zarter Stimme, die auch mal mit Nachdruck herausbricht, bezaubert sie ihre HörerInnen und beweist gleichzeitig ihre gereiften Fähigkeiten als Musikerin und Violinistin. Ihr zweites Solo-Album bietet einen Mix aus Country und Folk, der durch den gekonnten Einsatz von Acoustic-Instrumenten und Bluegrass-Elementen davor bewahrt wird, zu langweiligem Radio-Pop abzurutschen.

Sara Watkins
Sun Midnight Sun

Label: Nonesuch / Warner
VÖ: 22. Juni 2012

Weitere Infos unter:

www.sarawatkins.de

www.nonesuch.com

Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

Fiona Apple – The Idler Wheel...

Emmylou Harris – Hard Bargain

k.d. lang - Watershed

Nadja Petrick – The night with you

Weitersehen auf AVIVA-Berlin:

Down from the Mountain- ein Film der Coen-Brüder

Music > CDs erstellt: 25.07.2012 Katarina Wagner 

   




 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home