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AVIVA-BERLIN.de im August 2017 - Beitrag vom 24.11.2010

Briefe aus der Ferne. Anforderungen an ein feministisches Projekt heute. Herausgegeben von Frigga Haug
AVIVA-Redaktion

Mit dem Anliegen, eingreifende feministische Politik zu entwerfen, wandte sich Frigga Haug an Frauen in aller Welt. Ihr Aufruf erhielt ein starkes Echo, aktivierte politische Energie rund um...



... den Globus und machte es zu einem weltweiten Projekt - 49 Feministinnen aus dreizehn L├Ąndern auf sechs Kontinenten meldeten sich zu Wort.

Das Buch sammelt Texte bzw. Briefe von feministischen Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen, die sich politisch zum Thema ├Ąu├čern. Ein m├Âglicher Einschluss feministischer Dimensionen in ein linkes Programm scheint zuk├╝nftig notwendig zu werden. Die Frage: Wie stellen sie sich ein feministische Projekt heute vor?, begleitet alle zusammengestellten Texte. Die "Briefe aus der Ferne" zeigen, wie global diese Welt auch den Feminismus gemacht hat.

Die Beitr├Ąge variieren von sachlichen Bestandsaufnahmen der politischen Lage an verschiedenen Orten ├╝ber theoretische Er├Ârterungen m├Âglicher Politikformen bis zu flammenden Postulaten f├╝r B├╝ndnisse gegen den globalen Kapitalismus. Die Orientierung ├╝ber den jeweils eigenen Tellerrand hinaus, vielerorts schon vollzogen, anderswo noch Vision, l├Ąsst das Projekt ├╝ber den Hier-und-jetzt-Bezug hinaus in die Zukunft weisen. Jede Politik, die heute gemacht wird, betrifft das Soziale. So gut wie alles hat globale Folgen. Eine feministische Einmischung ist im Gang.

Gespr├Ąch mit Lenin

"Warum sollte man ein Buch mit internationalen Stimmen zu einem aktuellen linken feministischen Projekt ausgerechnet mit Lenin beginnen? Soweit man heute ├╝berhaupt noch von ihm wei├č, so, dass er mit Gewalt und Terror zusammenzudenken ist. Man mag sich noch an seine umst├╝rzende Rolle in der russischen Revolution erinnern, aber auch da wohl kaum an eine besondere Verbindung zur Frauenfrage. Lenin soll zwar gesagt haben, die ┬┤K├Âchin soll den Staat regieren┬┤, aber gen├╝gt dies, dass wir unser Buch ├╝ber den internationalen politischen Feminismus mit Gedanken ├╝ber ihn er├Âffnen? Zun├Ąchst faszinierte mich der Titel "Briefe aus der Ferne", wie einige seiner Texte zusammenfassend hei├čen. Ich wollte ihn unbedingt f├╝r unser internationales Projekt ├╝bernehmen, um so auch den Briefcharakter, den die Texte zumeist haben, hervorzuheben und das Echo einer unklaren Sehnsucht anklingen zu lassen." (Aus der Einleitung: Frigga Haug)

Stimmen zu Frigga Haug:

"Frigga Haug verbindet philosophische Sorgfalt und Klugheit mit unkompromittiertem Weitblick und leidenschaftlichen Zukunftsvisionen. In der Geschichte des deutschen Feminismus ist klar und offenkundig, wie Frigga Haug die radikalsten und engagiertesten Traditionen zum Leben erweckt hat. Wie keine andere hat sie eine Vielzahl von Wissenschaftlerinnen, Intellektuellen und Aktivistinnen weltweit erreicht, inspiriert und zusammengebracht. Wir alle sind zutiefst dankbar f├╝r die Hartn├Ąckigkeit, mit der sie darauf besteht, unser gesellschaftliches und politisches Leben weiterzudenken ÔÇô in Richtung auf mehr Gerechtigkeit, Freiheit und Hoffnung." (Judith Butler)

"Frigga Haug bewundere ich wegen ihrer Unerm├╝dlichkeit, ihre emanzipatorischen Ziele zu verfolgen, um der m├Ąnnlichen Macht wenigstens das Gl├╝ck ihrer eigenen Umnachtung ein wenig zu nehmen. Dass sie dar├╝ber noch nicht resigniert hat, w├Ąhrend es anderen schon gen├╝gt, blo├č eine Sonnenbrille gegen die Ohnmacht aufzusetzen, finde ich gro├čartig." (Elfriede Jelinek)

Zur Autorin: Frigga Haug, Dr.phil.habil.; geboren 1937, Feministin, Marxistin, Netzwerkerin, internationale Wissenschaftlerin, Autorin, Verlegerin. Widerspr├╝che sind ihre Spielwiese, sie versteht es, scheinbar Unvereinbares zusammenzudenken: K├╝che und Staat, Alltagserfahrung und Theorie, Unterhaltung und Politik, Feminismus und Sozialismus ÔÇŽ Sie entwickelte die Erinnerungsarbeit (international bekannte Methode zur kritischen ├ťberschreitung von Selbstblockierungen). Redakteurin & Mitherausgeberin des Historisch-Kritischen W├Ârterbuchs des Marxismus und Vorsitzende des InkriT. Bis 2001 Professorin f├╝r Soziologie an der Hamburger Universit├Ąt f├╝r Wirtschaft und Politik. Gastprofessuren in Kopenhagen, Innsbruck, Klagenfurt, Sydney (Australien), Toronto (Kanada), Durham (USA).

AVIVA-Tipp: Engagiert - bewegend - zukunftsweisend!

Briefe aus der Ferne.
Anforderungen an ein feministisches Projekt heute.
Herausgegeben von Frigga Haug

Argument Verlag Oktober 2010
ISBN-10: 3867543046
320 Seiten
18,50 Euro
www.argument.de



Buecher Beitrag vom 24.11.2010 AVIVA-Redaktion 

   




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