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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 16.04.2012

Wunderkinder. Ab 19. April 2012 auf DVD und Blu-ray. Verlosung
AVIVA-Redaktion

Ukraine, 1941: Der junge, hochbegabte Violinist Abrascha (Elin Kolev) und die geniale Pianistin Larissa (Imogen Burrell) ... AVIVA verlost 3 DVDs und 3 Soundtracks



... werden als Wunderkinder der klassischen Musik gefeiert.

Sie spielen in den gro├čen Konzerts├Ąlen Russlands ÔÇô vor der Parteielite und sogar vor Stalin. Hanna (Mathilda Adamik), Tochter des deutschen Brauers Max Reich (Kai Wiesinger) sowie seiner Frau Helga (Catherine Flemming), ist selbst eine talentierte Geigerin und w├╝nscht sich nichts sehnlicher, als Unterricht mit den russischen Wunderkindern zu bekommen. Larissa und Abrascha reagieren verhalten. Erst als ihre Lehrerin Irina Salmonova (Gudrun Landgrebe) einwilligt, auch Hanna zu unterrichten, entwickelt sich zwischen den Kindern bald eine herzliche Freundschaft. Aber bald wird sie auf eine harte Probe gestellt. Nach dem Angriff der Deutschen auf Russland m├╝ssen sich die Reichs verstecken. Und die j├╝dischen Familien von Larissa und Abrascha helfen ihnen.

Mit gro├čem Staraufgebot erz├Ąhlt Regisseur Marcus O. Rosenm├╝ller (Der tote Taucher im Wald) eine universelle Geschichte ├╝ber Freundschaft, Vertrauen und die Kraft der Musik, die alle Grenzen ├╝berwindet. Vor der Kamera stehen Kai Wiesinger (Comedian Harmonists), Gudrun Landgrebe ( Rossini), Catherine Flemming (Teufelskicker), Konstantin Wecker (Go, Trabi, Go), Gedeon Burkhard (Inglourious Basterds), Natalia Avelon (Das wilde Leben) und viele mehr. Die wahren Stars aber sind die Kinder.
Neben Imogen Burrell und Mathilda Adamik ist Elin Kolev auf der Leinwand zu sehen: Der erst 14-j├Ąhrige Violinist gilt als ein Ausnahmetalent in der Klassikszene und begeistert Publikum und Kritik gleicherma├čen.

Ein R├╝ckblick: Als sich die gefeierte Violinistin Hanna Reich auf ihre Abschiedstournee vorbereitet, l├Ąsst ihr ein Unbekannter einen Umschlag ├╝bergeben. Hanna ist freudig ├╝berrascht ├╝ber dessen Inhalt: alte verwitterte Notenbl├Ątter. Hanna schickt ihre Agentin dem Unbekannten hinterher, der nur eine Person sein kann. W├Ąhrend sie auf die R├╝ckkehr der Beiden wartet, wandert ihre Erinnerung zur├╝ck in den Sommer 1941 in der Ukraine, als eine ganz besondere Freundschaft ihren Anfang nahm.
Die beiden hochbegabten musikalischen Wunderkinder Abrascha Kaplan (Elin Kolev) und Larissa Brodsky (Imogen Burrell) haben eine gro├če Karriere vor sich. Mit ihrem gemeinsamen Violin- und Klavierspiel begeistern sie die Parteielite der Sowjetunion ebenso wie die einfachen Bauern. W├Ąhrend einer Tournee erfahren sie, dass ihnen ihr Ruf bereits ├╝ber den Atlantik vorausgeeilt ist und sie f├╝r ein Konzert in die Carnegie Hall in New York City eingeladen wurden.

Die Deutsche Hanna Reich (Mathilda Adamik), deren Eltern in der Ukraine eine Brauerei f├╝hren, ist selber eine begabte Violinistin.
So gerne w├╝rde sie mit den beiden Wunderkinder musizieren, doch die lehnen die Deutsche ab. Als sie Hanna stehen lassen, f├Ąllt aus Larissas Notentasche ein Notenblatt. Es ist der Anfang einer Komposition, an der sie arbeitet. Hanna nimmt das Blatt an sich und studiert das St├╝ck ein. Als Abrascha und Larissa von ihrer Tournee zur├╝ck sind, spricht Hannas Vater Max Reich (Kai Wiesinger) noch einmal mit den Eltern der beiden. Sie willigen ein und Irina Salmonowa (Gudrun Landgrebe), die Lehrerin von Abrascha und Larissa, unterrichtet Abrascha, Larissa und Hanna ab sofort gemeinsam.

Als Abrascha und Larissa erfahren, dass ihre Eltern nur aufgrund finanzieller Zuwendungen zugestimmt hatten, wollen sie mit Hanna zun├Ąchst nichts zu tun haben. Doch bei einem gemeinsamen Ausflug an den See fangen sie langsam an, sich anzufreunden.
Aber die Zeichen stehen nicht gut f├╝r eine Freundschaft zwischen Deutschen und Ukrainern, zwischen der Tochter einer ├╝berzeugten Bund-deutscher-M├Ądel-F├╝hrerin(Catherine Flemming) und Juden. Denn soeben hat der deutsche ├ťberraschungsangriff auf die Sowjetunion begonnen.
Der Krieg bringt zun├Ąchst Hanna und ihre Familie in Lebensgefahr.
Die Reichs k├Ânnen sich im letzten Augenblick vor den Schergen des sowjetischen Geheimdienstes NKWD in Sicherheit bringen und werden von Abraschas und Larissas Eltern in einer H├╝tte im Wald versteckt, wo die Kinder Zeit finden zu spielen und gemeinsam Musik zu machen.
Als die Deutschen die Ukraine besetzen, kehren die Reichs in ihre Villa zur├╝ck. Hanna will ihren FreundInnen helfen und ├╝berzeugt SS-Standartenf├╝hrer Schwartow (Konstantin Wecker), der einwilligt ein Konzert der "Wunderkinder" anzuh├Âren, obwohl sie Juden sind.

Auch wenn es zun├Ąchst anders aussieht, ist die unbeschwerte Zeit der Kindheit nun endg├╝ltig zu Ende. Als der Befehl kommt, alle Juden ├╝ber 50 zum Abtransport zu versammeln, wollen Abraschas und Larissas Eltern nach Osten fliehen, doch der Plan misslingt. Max Reich gelingt es zwar, Irina Salmonowa zu retten, doch seine Frau erf├Ąhrt, dass letztendlich alle Juden abtransportiert werden sollen.

W├Ąhrend die Eltern ins Lager abtransportiert werden, m├╝ssen die Kinder bei der Kartoffelernte helfen, erhalten dann aber eine perfide Chance. Anstelle der traumatisierten Hanna sollen sie zum Geburtstag von Reichsf├╝hrer SS Heinrich Himmler spielen. Wenn sie in vollendeter Perfektion spielen, so Schwartow, werden sie frei sein.
W├Ąhrend Abrascha, der von den Bedingungen des Auftritts nicht wei├č, sich ganz seiner Musik hingibt, realisiert Larissa w├Ąhrend der Darbietung immer mehr, dass der Abtransport ihrer Eltern und Gro├čeltern ein Transport in den Tod ist. Je klarer ihr wird, was es f├╝r sie bedeutet fehlerfrei zu spielen, desto weniger kann sie sich auf ihr Spiel konzentrieren...

WUNDERKINDER ist eine Produktion der CCC Filmkunst in Koproduktion mit der ARD Degeto (ProduzentInnen: Dr. Alice und Artur Brauner, Koproduzent: Hans-Wolfgang Jurgan). Das Drehbuch stammt von Stephen Glantz und Rolf Sch├╝bel in einer ├ťberarbeitung von Marcus O. Rosenm├╝ller und Kris Karathomas nach einer Story von Art Bernd. Gef├Ârdert wurde der Film von der Film- und Medienstiftung NRW, dem Deutschen Filmf├Ârderfonds DFFF und der Wirtschaftlichen Filmf├Ârderung Mecklenburg-Vorpommern.

Festivalerfolge - WUNDERKINDER wurde mehrfach ausgezeichnet

28. Jerusalem Filmfestival (Juli 2011, Israel): The Avner Shalev Yad Vashem Chairman┬┤s Award

41. Internationales Kinder- und Jugendfilmfestival Giffoni (Juli 2011, Italien): The Presidency of the Italian Senate Award, European Children's Film Association ECFA Award 2011, "Percorsi Creativi 2010" THE CGS AWARD (Social-cultural Cineclubs for Young Peoples)

11. Buster - Internationales Filmfestival f├╝r Kinder und Jugendliche Kopenhagen (September 2011, D├Ąnemark): Bestes Drehbuch

23. Palm Springs International Film Festival (Januar 2012, USA): nominiert als Bester Narrativer Spielfilm

Atlanta J├╝disches Filmfestival (Februar 2012, USA): Publikumspreis f├╝r den Besten Narrativen Spielfilm

San Diego J├╝disches Filmfestival (Februar 2012, USA): Publikumspreis f├╝r den Besten Spielfilm 2012

Dr. Alice Brauner, Produzentin des Films WUNDERKINDER, wurde 1966 in Berlin geboren. Sie ist die Tochter von Artur Brauner, f├╝r den die Aufarbeitung der NS-Zeit immer herausragend wichtig war.
Nach dem Studium der F├Ącher Neuere Geschichte, Politische Wissenschaften und Romanistik arbeitete Alice Brauner als Interviewerin und Referentin bei der Stiftung "Survivors of the Shoah Visual History Foundation". Die von Steven Spielberg ins Leben gerufene Stiftung archiviert Aussagen von ├ťberlebenden des Holocaust. Alice Brauner promovierte am Zentrum f├╝r Antisemitismusforschung der Technischen Universit├Ąt Berlin ├╝ber "Antidemokratische und antisemitische Tendenzen in der Neuen Rechten in Deutschland".
Die anerkannte Journalistin und Moderatorin arbeitete bei verschiedenen Fernsehsendern. Heute ist Dr. Alice Brauner als Filmproduzentin t├Ątig. WUNDERKINDER ist eines ihrer vielen ambitionierten Projekte.
Ihr Vater Artur "Atze" Brauner, der die Idee zu WUNDERKINDER lieferte, wurde 1918 in Lodz geboren. Er floh bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nach Russland. Viele Verwandte starben im Holocaust, die Eltern und drei Geschwister wanderten nach Israel aus. Brauner gr├╝ndete 1949 in Berlin die CCC (Central Cinema Company) und wurde zu einem der bedeutendsten Filmproduzenten Deutschlands.

AVIVA-Tipp: "Wunderkinder" ist dem Andenken an die im 2. Weltkrieg 1,5 Millionen ermordeten j├╝dischen Kinder gewidmet. Ganz besonders deshalb w├Ąre es w├╝nschenswert, wenn besonders Kinder und Jugendliche den Film anschauen und im Anschluss ├╝ber Freundschaft und Solidarit├Ąt diskutieren w├╝rden.


AVIVA-Berlin verlost 3 DVDs und 3 Soundtracks. Bitte beantworten Sie dazu folgende Frage: Was war der Ausl├Âser f├╝r Dr. Alice Brauner, im Jahr 2002 ihr Buch ├╝ber "Die neue Rechte in Deutschland - Antidemokratische und rassistische Tendenzen" zu schreiben? Bitte senden Sie uns Ihre Antwort bis zum 31.05.2012 per Email an folgende Adresse: info@aviva-berlin.de


Wunderkinder
Darstellerinnen

Hanna Reich / Enkelin Nina Mathilda Adamik
Abrascha Kaplan Elin Kolev
Larissa Brodsky Imogen Burrell
Max Reich Kai Wiesinger
Helga Reich Catherine Flemming
Irina Salmonova Gudrun Landgrebe
SS-Standartenf├╝hrer Schwartow Konstantin Wecker
SS-Sturmbannf├╝hrer Becker John Friedmann
Dr. Boris Brodsky Gedeon Burkhard
Rachel Brodsky Natalia Avelon
Samuel Kaplan Mark Zak
Lara Kaplan Dagmar Sachse
Aaron Kaplan Michael Mendl
Alexi Michael Brandner
Oberst Tapilin Rolf Kanies
K├Âchin Cornelia Saborowski
STAB
Regie Marcus O. Rosenm├╝ller
Drehbuch Stephen Glantz, Rolf Sch├╝bel, Marcus O. Rosenm├╝ller, Kris Karathomas nach einer Story von Art Bernd
ProduzentInnen Alice Brauner und Artur Brauner
Kamera Roman Nowocien, bvk
Schnitt Raimund Vienken, bfs
Szenenbild Petra Albert
Kost├╝mbild Mirjam Muschel

Verleih: Home Entertainment Germany
DVD im Verleih ab 19.04.12
DVD im Handel ab 19.04.12
Technische Angaben
Sprachen/Ton: Deutsch (5.1 DD, Stereo DD)

Laufl├Ąnge: ca. 96 Minuten
Format: Bild: 1,85:1 (anamorph)
FSK: freigegeben ab 12 Jahre
Pr├Ądikat: wertvoll

Weitere Infos zum Film unter: www.wunderkinder-derfilm.de

EXTRAS:
Extras
Making of, Interviews mit Marcus O. Rosenm├╝ller, Gudrun Landgrebe und Kai Wiesinger, Trailer, Wendecover

ORIGINAL MOTION PICTURE SOUNDTRACK
CD-Bestell-Nummer: 3981502. LC: 03387
Ab dem 23. September 2011 ├╝berall im Handel erh├Ąltlich.

DER "WUNDERKINDER"-GEIGER ELIN KOLEV
Auf der CD spannen bekannte Klassik-St├╝cke einen mitrei├čenden wie einf├╝hlsamen Bogen vom Barock bis zur Romantik. Angefangen von einem Satz aus Antonio Vivaldis "Vier Jahreszeiten" ├╝ber Johannes Brahms` Ungarischen Tanz Nr. 5 bis zu lyrischen Melodien von Peter Tschaikowsky und Jules Massenet. Begleitet wird Elin Kolev von hochkar├Ątigen MusikerInnen: bei den Kammermusikst├╝cken von der Pianistin Milana Chernyavska sowie bei den Orchesterst├╝cken von den Dresdner Kapellsolisten unter Helmut Branny.
Produkt-Nr.: 88697953432
Im Handel ab: 23.09.2011
Sony Classical
www.sonymusic-klassik.de und www.sonyclassical.de

Das Lfi-Sonderheft Wunderkinder von Kai Wiesinger
Der Schauspieler Kai Wiesinger liebt die Fotografie. In einem aktuellen Projekt hat er w├Ąhrend der Dreharbeiten zu dem Spielfilm "Wunderkinder" (Kinostart 6. Oktober 2011) ganz subjektiv Momente des Filmalltags eingefangen. LFI pr├Ąsentiert seine ber├╝hrende und authentische Sicht der Dinge und erf├Ąhrt in einem gro├čen Interview mehr ├╝ber die Fotografie des K├╝nstlers.

68 Seiten
74 Abbildungen in Farbe
Texte in Deutsch
21,5 x 28 cm
9.90 EUR
Das Heft erhalten Sie unter:
www.lfi-online.de/shop

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Interview mit Alice Brauner (2003)

Interview mit Alice Brauner (2002)





(Quelle: CCC Filmkunst GmbH)

Gewinnspiele Beitrag vom 16.04.2012 AVIVA-Redaktion 

   




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