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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 24.04.2013

Endstation Seeshaupt - der Todeszug von 1945. Ab 25.4.2013 auf DVD. Verlosung
AVIVA-Redaktion

"Ihr seid nicht verantwortlich für das was geschah, aber für das, was in der Zukunft geschieht." Das gibt der Shoa-Überlebende Max Mannheimer...AVIVA verlost 2 DVDs



...noch heute in Vorträgen Jugendlichen und Erwachsenen mit auf den Weg. So baut Walter Steffens Dokumentation eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft und zeigt auf, wie durch die bewusste Reflektion der eigenen Geschichte Traumata überwunden und innere Versöhnungsprozesse in Gang gesetzt werden können.


Der Dokumentarfilm "Endstation Seeshaupt" erzählt die Geschichte des Todeszuges, der im April 1945 mit ca. 4000 KZ-Häftlingen aus dem Dachauer Außenlager Mühldorf auf eine fünftägige Irrfahrt durch Bayern geschickt wurde, mit dem Ziel, die Häftlinge in den Alpen vor den anrückenden alliierten Truppen zu verbergen.

Protagonist des Filmes ist Louis Sneh, ein Überlebender des Holocaust, der damals 17 Jahre alt war. Während er heute mit einem Zug die Strecke entlang fährt, erzählt er von seinem Leidensweg im Außenlager Mühldorf-Mettenheim, von der Fahrt im kalten Güterwagon, von Hunger, Krankheit und Tod, von den Ereignissen und Zwischenfällen in Ampfing, Poing, München, Beuerberg, Penzberg und Tutzing. Er berichtet auch von seiner Befreiung aus dem Zug durch die amerikanischen Truppen am 30. April 1945. Von Beginn der 1960er Jahre an, nachdem er sich in Santa Monica/Kalifornien eine sichere Existenz als Generalvertreter für Leica aufgebaut und eine Familie gegründet hatte, reiste Louis Sneh jedes Jahr alleine nach Seeshaupt um dort am Bahnhof seinen zweiten Geburtstag zu feiern. Dies tut er bis heute.
Ein weiterer Protagonist des Filmes ist Dr. Max Mannheimer, der über Auschwitz und Dachau in das KZ-Außenlager Mettenheim kam und trotz Flecktyphus diese Zugfahrt überstand. Seit 1988 ist er Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau und leistet noch mit 91 Jahren eine unermüdliche Erinnerungsarbeit. Er hält Vorträge vor Erwachsenen sowie in Schulen, wo er den Jugendlichen seine bewegende Lebensgeschichte erzählt.

Der Film erzählt von der Teilung des einen Kilometer langen Zuges in München, von der Ankunft und Befreiung des ersten Teils in Tutzing und der Befreiung des zweiten Teils des Zuges in Seeshaupt am 30. April 1945. Er dokumentiert, wie für die überlebenden, ausgehungerten KZ-Häftlinge das Dorf zur Plünderung frei gegeben wurde, wie mehrere Tage Anarchie und Chaos herrschten und die Bevölkerung mit dem Schrecken des Holocaust konfrontiert wurde. Der Film erzählt auch, wie diese Ereignisse in Vergessenheit gerieten, bis der Seeshaupter Arzt Dr. Uwe Hausmann mit seinem Antrag auf Errichtung eines Mahnmals im Jahre 1994 im Gemeinderat Erfolg hatte und dadurch in dem Dorf am Südende des Starnberger Sees eine hitzige Kontroverse zwischen Mahnmalbefürworten und GegnerInnen auslöste.

Bei den oben genannten Zwischenstationen des Zuges kommen in dem Film ZeitzeugInnen zu Wort und beschreiben die Ereignisse aus ihrer persönlichen Perspektive. Außerdem zeigt der Film Menschen, die sich heute für eine aktive Erinnerungsarbeit engagieren.

Ich kenne fast alle Filme über den Holocaust, aber dieser Film ist etwas besonderes, weil er von der Vergangenheit in die Zukunft weist. Diesen Film muss die Welt sehen." Uri Chanoch, Überlebender des Holocaust

Weitere Infos und den Trailer finden Sie unter: www.endstation-seeshaupt.com


AVIVA-Berlin verlost 2 DVDs. Bitte senden Sie uns das Zitat des Überlebenden Uri Chanoch aus dem Trailerzu "Endstation Seeshaupt - der Todeszug von 1945" bis zum 30.06.2013 per Email an folgende Adresse: info@aviva-berlin.de



Endstation Seeshaupt - der Todeszug von 1945
Buch, Regie, Produktion: Walter Steffen
Konzept + Dialog Medienproduktion
Ab 25.4.2013 auf DVD
DVD-Facts:
Veröffentlichungstermin: 25.04.2013
Label: EuroVideo Bildprogramm GmbH
Hauptdarsteller: Louis Sneh, Max Mannheimer (Der weiße Rabe – Max Mannheimer), Uri Chanoch, Edwin Hamberger, Franz Haider
Produktionsland/-jahr: Deutschland 2010
FSK: ab 12
Extras:
Lesung: Berichte von AugenzeugInnen (25 Min.)
Dokumentation: Dr. Max Mannheimer in der Grundschule Altenerding (40 Min.)
Kino-Trailer (2 Min.)
Deleted Scenes (7 Min.)
Trailer-Show
Bestellnr./EAN: 216353 / 4009750216354
Laufzeit: 94 Min.
Ton: Deutsch DD 2.0
Bild: DVD 1,78:1 / 16:9 anamorph

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Der weisse Rabe - Max Mannheimer, ein Film von Carolin Otto


Mit Verleihförderung durch den FilmFernsehFond Bayern startete der Film am 21. April 2011 zunächst mit 28 Kopien in den bayerischen Kinos. Durch den großen Erfolg beim Publikum folgte der bundesweite Verleih. ENDSTATION SEESHAUPT wurde als unabhängige Produktion ohne Senderbeteiligung und Filmfördergelder hergestellt. Dies war nur durch das Engagement des Teams möglich sowie durch die Unterstützung der Kommunen und Städte entlang der ehemaligen Zugstrecke.


(Quelle: Konzept und Dialog Medienproduktion)

Gewinnspiele Beitrag vom 24.04.2013 AVIVA-Redaktion 

   




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