Elsa Schiaparelli - Shocking Life - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

AVIVA_gegen_AFD
Aviva-Berlin > Gewinnspiele
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   JĂĽdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild fĂĽr das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: ĂĽber den ZurĂĽck-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 24.12.2014

Elsa Schiaparelli - Shocking Life. Verlosung
Christina Mohr

Elsa Schiaparelli (1890-1973) gilt als die groĂźe Avantgardistin der Mode. An der Seite von Picabia, DalĂ­ und Picasso entwarf sie Mode fĂĽr... AVIVA verlost 2 BĂĽcher



... Kundinnen wie Greta Garbo, Joan Crawford und Mae West. Nun ist ihre aufregende Autobiografie auch auf Deutsch erhältlich.


Dieses Buch ist ein Parforceritt: Schiap, wie sie sich selbst abkürzend nennt, schreibt assoziativ, voller Spleens, dabei nie arrogant oder überheblich. Schiap springt von einem Thema zum nächsten, hellwach muss frau sein, will sie der Autorin folgen – und doch formt sich Seite für Seite ein beeindruckendes Gesamtbild, ein Leben, das für eine Person allein fast zu prall erscheint.

Mit der ihr eigenen Mischung aus Selbstironie und -bewusstsein lässt Schiap die Welt an ihrem Werdegang teilhaben, der zunächst kein Indiz dafür bot, dass aus der Tochter des römischen Orientalisten Celestino Schiaparelli dereinst eine berühmte Modeschöpferin werden sollte, die in Paris und auf der ganzen Welt Boutiquen besaß.

Elsa, geboren am 10. September 1890 in Rom, heiratete jung, gebar eine Tochter, verlor ihren Gatten an die Tänzerin Isabella Duncan und war fortan auf sich allein gestellt. Aus Geldmangel begann sie, ihre Pullover selbst zu stricken: Der Trompe l´euil-Pullover mit eingestrickter Schleife wurde im Handumdrehen populär, tout Paris wollte diesen Pullover – der unaufhaltsame Siegeszug Elsa Schiaparellis begann. Eine ihrer größten Förderinnen war dabei die Schriftstellerin Anita Loos. Nach den Pullovern kamen Auftragsarbeiten von Pariser Kaufhäusern für Röcke, Kleider, Mäntel – Nähen konnte Schiap allerdings nicht. Sie konnte aber ihre Vorstellungen außerordentlich gut weitergeben und leitete bald ein großes Atelier mit vielen Mitarbeiterinnen. Die revolutionären Designs, ihr unfehlbarer Stil und intuitives Verständnis des weiblichen Körpers machten sie rasch zur wichtigsten und beliebtesten Schneiderin für Schauspielerinnen wie Joan Crawford, Mae West und Greta Garbo. Quasi nebenbei ergaben sich Freundschaften mit KünstlerInnen wie Francis Picabia, Man Ray und Salvador Dalí, die Schiap als ebenbürtige Künstlerin akzeptierten und bewunderten. Dass sie in diesen Kreisen fast immer die einzige Frau war, macht ihre Rolle in Kunst und Mode umso bedeutender.

Zu ihren berühmtesten Kreationen zählen neben surrealistischen Kopfbedeckungen das sogenannte Diana-Dekolleté, das eine Schulter frei lässt, und Schiap erkor den verpönten Reißverschluss zum schicken Detail. Als erste Modeschöpferin entwickelte sie zahlreiche Accessoires und kreierte das Parfüm »Shocking«, dessen Flakon die Form einer Schneiderpuppe hatte. Auch vom heutigen Blickpunkt aus sind ihre Kleider, Hüte und Accessoires hypermodern, gewagt, visionär und finden ihren Nachhall im zeitgenössischen Modedesign.

Während des Zweiten Weltkriegs musste Schiaparelli ihre Boutiquen in Frankreich aufgeben und durfte erst nach vielen Jahren im amerikanischen Exil zurückkehren – trotz Entbehrungen, Trennung von ihrer Tochter und finanziellem Ruin verlor Schiap nie Humor und Elan, bis zu ihrem Lebensende arbeitete sie an der Verschönerung von Frauen und der Welt im Allgemeinen. Elsa Schiaparelli starb am 13. November 1973 in Paris.

AVIVA-Tipp: Ihre Autobiografie ist ein Leseerlebnis der besonderen Art: frau liebt diese unbequeme Künstlerin, auch wenn Schiap Suffragetten verachtete und ganz selbstverständlich empfahl, dass frau stets "den Körper dem Kleid und nicht umgekehrt" anzupassen habe. Doch bei der Lektüre wird deutlich, dass Schiaps zuweilen unerbittliche Haltung schlicht ihre Überlebensstrategie war – "Shocking Pink" ist ein eindrucksvolles Dokument von künstlerischem Mut und Emanzipation.

Elsa Schiaparelli
Shocking Life

40 s/w-Abbildungen, Flexicover, 352 Seiten
Parthas Verlag, erschienen 2014
19,80 Euro
www.parthasverlag.de


AVIVA-Berlin verlost 2 BĂĽcher. Bitte senden Sie uns den AVIVA-Tipp aus unserer Rezension zu Vogue on Designers. Coco Chanel und Elsa Schiaparelli mit Angabe Ihrer Postadresse bis zum 28.02.2015 per Email an folgende Adresse: info@aviva-berlin.de


Mehr Infos zu Elsa Schiaparelli auf:

www.schiaparelli.com

www.metmuseum.org

www.spiegel.de

www.thejewishweek.com

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Vogue on Designers. Coco Chanel und Elsa Schiaparelli


Gewinnspiele Beitrag vom 24.12.2014 Christina Mohr 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken