Ein Streich bringt die 14jährige Erika hinter Gitter - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de AVIVA-Berlin verlost 3 Leseexemplare. - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de"> AVIVA-Berlin verlost 3 Leseexemplare. - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de" />
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

AVIVA_gegen_AFD
Aviva-Berlin > Gewinnspiele
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 05.08.2004

Ein Streich bringt die 14jährige Erika hinter Gitter
Sabine Grunwald

Der erschütternde Erfahrungsbericht von Erika Riemann schildert die grausamen Folgen einer harmlosen Tat. AVIVA-Berlin verlost 3 Leseexemplare.



Die lebenslustige 14jährige Erika träumte von einer Karriere auf der Bühne.
Tatsächlich arbeitete sie nach Kriegsende als Lehrmädchen in einem Frisiersalon in Mühlhausen. Als sie sich weigert, den verlausten Kopf der Majorin zu waschen, erfährt sie ihre erste Konfrontation mit den sowjetischen Machthabern. Diese Tat wird ebenso wenig vergessen wie ein dummer Streich. Übermütig verziert sie ein Bild Stalins mit einer roten Lippenstiftschleife. Zwei uniformierte Männer bringen sie in die russische Kommandantur. Von dort wird sie nach Ludwigslust verschleppt.

Zuerst scheint es, dass ihre Tat keine großen Folgen nach sich ziehen wird. Sie landet in einer Villa und kann sich ihr Brot in einer umherziehenden Truppe als Artistin verdienen.
Am 2. Januar 1946, auf dem Weg ins Theater, verhaftet man sie erneut. Während endloser Verhöre wird ihr Geburtsjahr auf 1928 festgelegt, sie wird gezwungen, eine Aussage zu unterschreiben. Das Urteil: zehn Jahre Sibirien.

Ihre Odyssee durch ostdeutsche Gefängnisse und Lager mit Stationen in Torgau, Bautzen, Sachsenhausen und Hoheneck dauert acht Jahre. Einen großen Teil ihrer Jugend verbringt sie unter unwürdigen Bedingungen hinter Mauern und muss Demütigungen, Prügel, Hunger und Depressionen aushalten. Sie überlebt Krankheiten, eine Blinddarmoperation ohne Narkose und einen Selbstmordversuch.
Nach ihrer Entlassung versucht sie, traumatisiert von der Vergangenheit, ihre Erlebnisse zu vergessen. Zwei Ehen gehen in die Brüche und ein Selbstmordversuch schließt sich an.
Erst eine Therapie und die anschließende schriftliche Aufarbeitung der Vergangenheit machen es ihr möglich die traumatischen Ereignisse zu verarbeiten.

Zur Autorin:
Erika Riemann
, 1930 geboren, hat nach der Haftzeit als Kellnerin, Gymnastiklehrerin und Krankenschwester gearbeitet. Sie war drei mal verheiratet und hat drei Kinder zur Welt gebracht. Heute lebt sie in Hamburg und arbeitet ehrenamtlich mit Organisationen zusammen, die sich mit der Dokumentation ähnlicher Fälle befassen.


AVIVA-Berlin verlost 3x "Die Schleife an Stalins Bart" von Erika Riemann aus dem Piper Verlag. Bitte beantworten Sie folgende Frage: Wie hieß Stalin mit bürgerlichem Name? Senden Sie bis zum 20. August 2004 eine eMail an folgende Adresse: gewinnspiel@aviva-berlin.de






Erika Riemann
Die Schleife an Stalins Bart

Ein Mädchenstreich, acht Jahre Haft und die Zeit danach
Serie Piper, München, April 2004
ISBN 3-492-24093-3
8,90 Euro

Gewinnspiele Beitrag vom 05.08.2004 Sabine Grunwald 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken