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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 19.01.2006

Memoirs Of A Geisha
AVIVA-Redaktion

Die Geschichte spielt in einer geheimnisvollen und exotischen Welt, die auch heute nichts von ihrer Faszination verloren hat. AVIVA-Berlin verlost wunderbare Fanpakete



Fotos: ┬ę 2005 Warner Bros. Ent.
1997 pr├Ąsentierte Autor Arthur Golden in seinem Roman "Die Geisha" die unwiderstehliche, mitrei├čende Geschichte einer verborgenen Welt. Das ├╝berw├Ąltigende romantische Epos war zwei Jahre lang auf der Bestsellerliste der New York Times verzeichnet, wurde allein auf Englisch ├╝ber vier Millionen Mal verkauft und in 32 Sprachen ├╝bersetzt.
Jetzt bringen Regisseur und Oscar-Kandidat Rob Marshall ("Chicago") sowie die Produzenten Lucy Fisher & Douglas Wick und Steven Spielberg die fesselnde Geschichte mit hochkar├Ątiger internationaler Besetzung und preisgekr├Ânten MitarbeiterInnen auf die Leinwand.

Die Geschichte spielt in Japan vor dem Zweiten Weltkrieg: Ein Kind muss seine mittellose Familie verlassen, um als Hausm├Ądchen in einem Geisha-Haus Geld zu verdienen. Obwohl ihm eine intrigante Rivalin das Leben zur H├Âlle macht, bl├╝ht das M├Ądchen auf und wird als legend├Ąre Geisha Sayuri ber├╝hmt. Der sch├Ânen und gebildeten Sayuri liegen die m├Ąchtigsten M├Ąnner ihrer Zeit zu F├╝├čen, doch heimlich liebt sie den einen Mann, der ihr versagt bleibt...

"Memoirs of a Geisha" (Die Geisha) beginnt 1929, als sich die goldene ├ära der Geishas ihrem Ende zuneigte. Die Geschichte erz├Ąhlt vom Niedergang einer Epoche und spielt in einem fiktiven Hanamachi oder Geisha-Viertel.
Als Sayuri (Ziyi Zhang) diese verborgene Welt kennen lernt, macht man ihr klar, dass sie weder ├╝ber ihr Schicksal noch ├╝ber ihre Liebe selbst bestimmen darf. Unterwiesen wird sie von der legend├Ąren Geisha Mameha (Michelle Yeoh), die genau wei├č, dass es in der engen Beziehung zu einem Stammgast oder Danna bestimmte Grenzen gibt. Deshalb bringt sie Sayuri bei, ihre Gef├╝hle stets im Griff zu behalten. Im Gegensatz zu ihrer trotzigen Rivalin Hatsumomo (Gong Li) wei├č Mameha, dass keine wahre Geisha es sich leisten kann, ihrer Leidenschaft f├╝r einen Mann nachzugeben.
Dennoch kann Sayuri niemals vergessen, wie sie als Kind einmal unerwartet liebensw├╝rdig und g├╝tig behandelt wurde. Diese Erinnerung erscheint ihr wie eine Fata Morgana, gibt ihr aber Halt in den Jahren schwerer Pr├╝fungen. R├╝ckblickend erinnert sie sich an "ein kleines M├Ądchen, das viel mehr Mut aufbrachte, als ihr selbst bewusst war". Und sie fasst zusammen: "Hier geht es nicht um die Memoiren einer Kaiserin oder K├Ânigin. Diese Memoiren sind von anderer Art."

Schmetterlinge der Nacht
Geishas haben die Menschen nicht nur in Japan, sondern in aller Welt seit je fasziniert. Seit Jahrhunderten schon verlassen sie ihre Wohnungen in der D├Ąmmerung, um wie Schmetterlinge aus dem Kokon zu schl├╝pfen und nachts in den Teeh├Ąusern aufzutreten. Abendgesellschaften geh├Âren in Japan traditionell zum Gesch├Ąftsleben dazu, und der Gastgeber sonnt sich im Glanz der Geishas, weil er damit demonstriert, dass er sich die ber├╝hmten Gesellschaftsdamen leisten kann.

Die Geisha ist
weder Ehefrau noch Prostituierte, sondern eine K├╝nstlerin, die ihren Lebensunterhalt mit der Unterhaltung m├Ąchtiger M├Ąnner verdient. Das japanische Wort "gei" bedeutet "Kunst". Die Geisha ist ausgebildete T├Ąnzerin, S├Ąngerin und Musikerin, und sie beherrscht die Kunst geschliffener Konversation. Sie lacht ├╝ber die Witze ihrer Kunden - und w├╝rde sie nie kompromittieren. Schon mit der einfachen Bewegung ihres F├Ąchers kann sie eine dramatische Situation beschw├Âren.
Diese erlesene Bildung ist das Resultat jahrelanger M├╝hen und harter Disziplin. Doch eingeschn├╝rt unter den Stoffbahnen ihres Kimonos und der neutralen Maske ihres Make-ups, steckt eine Frau aus Fleisch und Blut - mit eigener Pers├Ânlichkeit, mit Entt├Ąuschungen und Tr├Ąumen. Niemand vermag die Geheimnisse ihres Herzens zu ergr├╝nden.

Die Geisha-Viertel, wie Arthur Golden sie so lebendig in seinem Roman beschreibt, gibt es nach wie vor, und echte Geishas stehen den Kunden in eleganten alten Teeh├Ąusern weiterhin zur Verf├╝gung. Kleidung, Haartracht und Darbietungen haben sich seit Jahrhunderten nicht ver├Ąndert. Wer heute Geisha wird, f├╝hlt sich durch die traditionellen K├╝nste angezogen und ├╝bt diesen Beruf meist nur ein paar Jahre aus. Fr├╝her bestimmten die ber├╝hmtesten Geishas die japanische Mode - sie waren die Supermodels ihrer Zeit, bis man auch in Japan eher den westlichen Stil als "modern" zu definieren begann.


AVIVA-Berlin verlost 4 wunderbare "Geisha- Filmpakete", einmal ein Beauty Set von Max Factor by Ellen Betrix (Wert: ca. 50 Euro), Inhalt: 1 Lash Lift Mascara, 1 Colour Perfection Eyeliner in Smokey Black, 1 Earth Spirits Eyeshadow in Burnt Bark, 1 Colour Perfection Brilliance Lippenstift in Wine in einem sch├Ânen Kosmetikt├Ąschchen sowie 3x den Roman "Geisha" von Arthur Golden + jeweils einen "Geisha"-F├Ącher. Bitte nennen Sie uns einen weiteren Buchtitel des Autors Arthur Golden und senden Sie bis zum 18.02.2006 eine eMail an folgende Adresse: gewinnspiel@aviva-berlin.de





Die Geisha
Originaltitel: Memoirs Of A Geisha
DarstellerInnen: Ziyi Zhang, Ken Watanabe, Michelle Yeoh, Koji Yakusho, Youki Kudoh, Kaori Momoi und Gong LI
Regie: Rob Marshall
Kinostart (Deutschland): 19.01.2006
Deutschland (FSK): Freigegeben ab 12 Jahren, in Begleitung der Eltern ab 6 Jahren
L├Ąnge145 Minuten
www.diegeisha.de

Gewinnspiele Beitrag vom 19.01.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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