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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 18.01.2008

Die Israelin Yasmin Levy mit neuem Studioalbum
Silvy Pommerenke

Die sephardische Sängerin geht erneut ihren jüdisch-spanischen Wurzeln nach. Dabei kombiniert sie Ladino und Flamenco, und man mag so gar nicht glauben, dass diese spirituellen und...



...ergreifenden Töne in einem Londoner Studio aufgenommen wurden.

Geboren wurde Yasmin Levy 1975 in der ewigen Stadt Jerusalem und wurde von Kindesbeinen an - vor allem durch den Einfluss ihres Vaters - mit der Ladino-Kultur vertraut gemacht. Dieser starb zwar, als sie ein Jahr alt war, aber er hinterließ eine große Sammlung von sephardischen Liedern, die sie in ihren Arrangements inspirierten. Es sind ihre eigenen Wurzeln, denen sie in ihren Liedern nachgeht. Nur noch wenige Menschen auf der Welt verwenden die sephardische Sprache, einen offiziellen Status hat sie nirgends. Um die Ladino-Musik nicht gänzlich untergehen zu lassen, hat die 32-jährige auf ihrem neuen Album erneut die Fusion von Flamenco und Ladino in Perfektion verbunden.

Das Debutalbum "Romance And Yasmin" von 2004 hatte noch stärker den Fokus auf türkisch-ladinische Elemente gelegt, womit sie ihrem Vater Yitzhak Levy, der in der Türkei geboren wurde, ein Denkmal setzte. Zwei Jahre später veröffentlichte sie "La Juderia" und experimentierte hierauf stark mit Flamenco-Elementen. Das Album hatte international einen durchschlagenden Erfolg, und Levy tourte durch die ganze Welt, mit dem wohl krönendsten Auftritt in der New Yorker Carnegie Hall. Die Sängerin versucht mit ihrer Musik die Verständigung zwischen den Völkern zu fördern, und wurde dafür auf dem "Babel med festival" von der Anna-Lindh-Stiftung in Marseille ausgezeichnet. Die Initiative hat sich zur Aufgabe gemacht, den interkulturellen Dialog zwischen den Anrainerstaaten des Mittelmeeres zu fördern.

Anspieltipps: "Perdono" trägt sehr starke Flamenco-Züge, und Levy widmete den Song den vielen Frauen, unter denen sie aufwuchs – zum Heulen schön! "Irme Kero", der Opener des Albums, hat eine ganz eigene, wilde Dynamik. Es ist eine Art Kampflied für das israelische Volk und eine Dankbarkeitsode "für das Privileg, in dieser einzigartigen Stadt [Jerusalem] leben zu können." "Adio Kerida" ist ein absoluter Ladino-Klassiker. Vom Arrangement her ist er relativ leicht komponiert, aber der Text und Levys Stimme bringen den üblichen schmerzlichen Ausdruck mit sich. Als weiterer Flamenco Tipp ist mit Sicherheit "Una Noche Mas zu nennen. Es ist die Geschichte einer zu Ende gehenden Liebe, und gleichzeitig ein phantastisches Zusammenspiel zwischen Levy und ihrem Gitarristen Yechiel Hasson.

Yasmin Levy im Netz: www.yasminlevy.net

Weiterhören: Suzy und Talya G.A Solan

AVIVA-Tipp: Auf ihrer neuen CD konzentriert sich die Musikerin noch stärker auf ihre sephardischen Wurzeln und hat ein schmerzhaft schönes Ladino-Flamenco-Album produziert. Ihre dramatische und emotionale Stimme bringt dabei die eigenen Saiten der Seele gehörig in Schwingungen.

Yasmin Levy
Mano Suave

Label: Adama Music / World Village, Januar 2008

Interviews Beitrag vom 18.01.2008 Silvy Pommerenke 

   




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