Mo Asumang - Road to Rainbow - Willkommen in Südafrika. AVIVA-Berlin traf Mo Asumang zum Interview - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Futonetage
Aviva-Berlin > Interviews AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 26.06.2010

Mo Asumang - Road to Rainbow - Willkommen in Südafrika. AVIVA-Berlin traf Mo Asumang zum Interview
Sharon Adler

Road to Rainbow, ein Dokumentarfilm jenseits der Klischees, der Afrika helfen will. Nach dem Grimme-Preis nominierten Film "Roots Germania" ist dies die zweite persönliche Doku von Mo Asumang.



Mit den Worten "Ich fliege nach Afrika, wo die Wiege der Menschheit liegt" leitet Mo Asumang ihre Recherchereise ein.

Motor für die Produktion von "Road to Rainbow - Willkommen in Südafrika" für Mo Asumang war die Frage danach, was nach dem Ende der Apartheid aus dem Traum von Gleichberechtigung geworden ist. Ihre Suche nach sozialer Gerechtigkeit und ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus ist persönlich begründet: Mo, die Tochter einer Deutschen und eines Ghanaers, kam im Alter von fünf Wochen ins Kinderheim, sie wurde von Pflegeeltern und ihrer weißen Oma aufgezogen.

Schon ihre Recherchereise nach Ghana für ihren Film "Roots Germania" führte sie in die Welt abseits der Hochglanz-Reisekataloge. In "Road to Rainbow" reiste Mo Asumang in einem klapprigen Minibus durch das Land um das echte Südafrika, jenseits von Tourismus und Fußballweltmeisterschaft zu entdecken. Begleitet wurde sie von dem südafrikanischen Comedian Kagiso Lediga, der ihr einen ungefilterten Blick auf das Land ermöglichte. Chefredakteurin Claudia Tronnier hat Mo Asumang nach "Roots Germania" erneut die Chance gegeben, ein schwieriges Thema umzusetzen.
Kameramann Felix Leiberg hat auch in "Road to Rainbow - Willkommen in Südafrika" wieder dichte und atmosphärische Aufnahmen in Südafrika eingefangen.

© ZDF, Felix Leiberg, MA Motion FilmproduktionsGmbH


"Ubuntu" und "Ich kann nicht Ich sein ohne dich"

Der erste Stop führte Mo Asumang zu Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, der ihr die südafrikanische Weisheit "Ubuntu" mit auf den Weg gibt. Diese besagt: "Ich kann nicht Ich sein ohne dich, wir sind alle miteinander verbunden". Tutu schickt Mo Asumang auf die Suche nach der "Rainbow-Nation", ein von ihm geprägter Begriff für das Miteinander und die Gleichberechtigung von Menschen aller Hautfarben.

© ZDF, Felix Leiberg, MA Motion Filmproduktions GmbH


Mo kam mit der Hoffnung ins Land, dass sich nach dem Ende der Apartheid etwas an der Rassentrennung geändert hat, doch sie und Kagiso Lediga werden in einem der vielen Townships mit der Realität konfrontiert: Die Rassentrennung existiert nicht nur in den Köpfen der Menschen weiter fort, sondern auch in ihrem äußeren Leben. Beispielhaft für diese Diskrepanz ist der kleine Inganathi - er ist arm und HIV-positiv, Geld für Bildung ist nicht vorhanden und dennoch träumt er davon, Fußballer oder Anwalt zu werden.

© ZDF, Felix Leiberg, MA Motion Filmproduktions GmbH


Entwicklung und Stillstand -in Townships und Villenvierteln

Im Gespräch mit schwarzen und weißen SüdafrikanerInnen erhielt die Filmemacherin ehrliche, aber auch verstörende Antworten auf ihre Frage nach der "Rainbow-Nation". Die ZuschauerInnen wurden ZeugInnen einer gravierenden wirtschaftlichen und sozialen Kluft zwischen den Menschen, Sprachbarrieren und Sicherheitsdenken. Wie die Privilegierten, umgeben von Sicherheitsanlagen und Elektrozäunen in Festungen leben, zeigt die Dokumentation hautnah, ungeschönt und äußerst authentisch.
Asumang traf PolitikerInnen aller Parteien, um sie über Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsvisionen zu befragen, sie besuchte SeniorInnen in einem deutschen Altersheim in Johannesburg, deren Rückblick auf die Apartheid auch heute noch von der Ignoranz zeugt, die sprachlos macht, stattete dem Apartheidmuseum einen Besuch ab und ermöglicht den ZuschauerInnen einen Blick hinter die Kulissen dieses wunderschönen Landes, das sich noch lange nicht von seiner schmerzhaften Geschichte erholt hat.

AVIVA-Berlin traf Mo Asumang zum Interview

AVIVA-Berlin: Mehr als 100.000 Quadratkilometer - was hat das Südafrika der Townships mit dem Südafrika aus den Reiseprospekten und Werbekampagnen zu tun?
Mo Asumang: Nichts. Dieses Südafrika sind ein paar Quadratkilometer, die sich die Touristen und die Elite mit den Elefanten und den Löwen teilen. Das wahre Südafrika findet man in den Townships. Der Hauptteil der Bevölkerung der Südafrikaner lebt in den Townships, in Holzbaracken, in Metallkisten. Ein Freund von mir hat mal gesagt, er hat diese Shags (Baracken) gesehen, und meinte, er würde dort nicht mal sein Fahrrad reinstellen.

AVIVA-Berlin: Du warst sechs Wochen in Südafrika unterwegs. Was hat Dich auf Deiner Recherchereise besonders stark beeindruckt und berührt?
Mo Asumang: Am meisten hat mich berührt, wie ruhig die Menschen sind, obwohl sie in dieser Ungerechtigkeit leben. Ich selber bin ein eher ausgeglichener Mensch. Aber Südafrika hat mich in punkto Ungerechtigkeit ins Schleudern gebracht.

AVIVA-Berlin: Stichwort Rainbow-Nation – wie könnte sie Deiner Meinung nach aussehen und was müsste geschehen, damit der Traum von der gegenseitigen Akzeptanz und einer gelebten Gleichberechtigung Wirklichkeit werden kann?
Mo Asumang: Rainbow-Nation hat ganz viel damit zu tun, dass Menschen zusammen in ihren Wohnvierteln und nicht getrennt in Villen- oder Barackenvierteln leben. Das hat auch damit zu tun, dass man sich nicht verbarrikadiert, weil man Angst hat, ausgeraubt zu werden. Alle Südafrikaner die ein Haus haben, das mit Stacheldraht gesichert und abgeriegelt ist, könnten dieses viele Geld für die Sicherheit viel besser investieren in Bildung von Menschen die in Townships leben, und damit könnte man eine ganze Menge ausrichten. Und mit geöffneter Tür lebt es sich doch gleich auch viel lockerer. Ganz wichtig ist es, die Korruption zu bekämpfen. Weil diese großen Summen in den Townships fehlen, wo Unmengen Kinder leben, die teilweise mit HIV infiziert sind.In Südafrika leben circa 5, 5 Millionen Menschen mit HIV, das sind knapp 20 % der Bevölkerung.

AVIVA-Berlin: Was bedeutet die südafrikanische Weisheit "Ubuntu", "Ich kann nicht Ich sein ohne dich, wir sind alle miteinander verbunden" für Dich persönlich?
Mo Asumang: Ich verbinde mit der südafrikanischen Weisheit "Ubuntu" eine innere Reise, sie hat mir noch mal bewusst gemacht, wie wichtig es ist, den Menschen in die Augen zu schauen und sie nicht unbewusst in eine Schublade zu packen. Ich verbinde damit aber auch den schönen Moment, bei Erzbischof Desmond Tutu gesessen zu haben, der am 7. Oktober 2010 80 Jahre alt wird und eine Energie von drei 16 jährigen hat, der nicht aufgibt und der für sein Land kämpft.

AVIVA-Berlin: Meinst Du, die Menschen haben sich ausreichend mit ihrer Vergangenheit auseinander gesetzt? De Klerk, der letzte Präsident der Apartheidszeit und Friedensnobelpreisträger, ist bis heute fest davon überzeugt, dass Apartheid kein Verbrechen sei, und er behauptet, der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen habe die Verbrechen gegen die Menschheit nie bestätigt. Von sich selbst sagt er, er sei Idealist.
Diese Passage kommentierst Du im Film nicht – wie geht man mit solchen unsäglichen Statements um?
Mo Asumang: Ich habe echt geschluckt. Es hat mir gezeigt, dass die Vergangenheit der Apartheid immer noch gegenwärtig und absolut präsent ist, wenn selbst ein Friedensnobelpreisträger sich angegriffen fühlt, wenn er danach gefragt wird.

AVIVA-Berlin: Wie habt ihr euch voneinander getrennt?
Mo Asumang: Wir haben uns die Hand gegeben und ich bin dann weitergezogen. Aber ich habe mich halt gefragt, was meine Freunde im Township darüber denken würden. Ich meine, sie würden sich verarscht fühlen, die wären wahrscheinlich genauso traurig wie ich.

AVIVA-Berlin: Der kleine Inganathi ist arm und HIV-positiv, Geld für Bildung ist nicht vorhanden und dennoch träumt er davon, Fußballer oder Anwalt zu werden, oder beides. Was symbolisiert Inganathi für Dich?
Mo Asumang: Für mich repräsentiert er Chancenlosigkeit und unsägliches Kämpfen ums Überleben, aber auch den totalen Willen, etwas zu erreichen, vielleicht sogar was ganz Großes.

AVIVA-Berlin: Warum findet heute, Deiner Meinung nach, nach dem Ende der Apartheid 1994, immer noch keine wirkliche Vermischung statt?
Mo Asumang: Das habe ich mich auch gefragt. Ich glaube, das Hauptthema ist Angst und Scham. Angst, sich nahezu kommen, Angst, missverstanden zu werden. Angst vor HIV. Und die Scham darüber, dass all das soweit gekommen ist.

AVIVA-Berlin: Die meisten Weißen haben noch nie ein Township betreten und gehen auch niemals dorthin, aus Gründen der Sicherheit, wie sie sagen. Aber ausschließlich Schwarze arbeiten in den Haushalten der Weißen. Wie könnte sich dieser Zustand ändern?
Mo Asumang: ich glaube dass die Lösung einfach nur Bildung ist, eine Mittelschicht aufzubauen und diese wahnsinnige soziale Ungleichheit zu überwinden. Südafrika hat statistisch gesehen die größte soziale Ungleichheit der Welt. Wäre das nicht so, dann wären die Menschen auch glücklicher, auch nach der WM noch.
Durch die Korruption wurden ganze Säcke von Geld weggetragen und das verhindert eben, dass Ressourcen zum Aufbau der Mittelschicht fehlen.

AVIVA-Berlin: Deine Suche nach sozialer Gerechtigkeit und Deine Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus ist persönlich begründet. Bereits in "Roots Germania" hast Du das thematisiert. Was wünscht Du Dir für Deine 2. Doku, welche Erkenntnisse sollen Deine ZuschauerInnen aus dem Film mitnehmen?
Mo Asumang: Ich möchte, dass sie sich an den Moment erinnern, an dem die ganze Welt sich gefreut hat, dass eine WM auf dem afrikanischen Kontinent stattfindet.
Ich möchte, dass sie Südafrika nicht nur als Ball und als Spielfeld in Erinnerung haben, sondern als Land, in dem vor allem die Menschen entdeckt werden wollen.

AVIVA-Berlin: Wird "Road to Rainbow - Willkommen in Südafrika" im "weißen" Südafrika gezeigt werden?
Mo Asumang: Ich würde es schön finden wenn es klappt!

AVIVA-Berlin: Es gibt eine Szene, der der kleine Junge Inganathi Menschen befragt, was er anstellen muss, um in das Fußballstadion zu kommen. Allem Anschein nach haben die meisten Weißen keine Ahnung, wie die Situation in den Townships wirklich ist, so die nette Frau, die ihm rät, doch ins Internet zu schauen...
Was löst das in Dir aus?
Mo Asumang: Beim Filmen dieser Szene war für mich entscheidend, den ZuschauerInnen zu zeigen, wie schwierig und frustrierend der Weg zu Achtung und Erfolg ist – ganz egal ob Ticket oder Berufslaufbahn und dass so ein kleiner Junge aus den Townships eben keinen Computer hat.

AVIVA-Berlin: Ab 1948 wurden Menschen in Kategorien eingeteilt – die ständige Ausstellung im Apartheidmuseum zeigt eindrücklich systematische Diskriminierung und Ermordung. Besonders anschaulich wurde die Rassentrennung durch den sogenannten Bleistifttest dargestellt– bitte erzähle uns etwas darüber.
Mo Asumang: Das ist die absurdeste Sache, die ich jemals gehört habe, ein Test, wo ein Bleistift in die Haare gesteckt wird und wenn er aus den glatten Haaren herausfällt, bist Du als weiß kategorisiert, bleibt er aber in den Locken stecken, bist Du schwarz.
Wenn der Bleistift beim Schütteln des Kopfes herausflog, dann war man "Mischling (coloured)". Übrigens ein Wort, das auf der ganzen Welt niemand mehr benutzt, außer den Südafrikanern.

AVIVA-Berlin: Was ist ein typischer "Mo"-Film?
Mo Asumang: Ich nenne es mal, emotionaler Journalismus, also kein Journalismus im Kostümchen, sondern in Jeans im rostigen Mini-Bus quer durch Afrika fahren und naive Fragen zu stellen. Das ist mein Markenzeichen.
Ein typischer "Mo"-Film nimmt den Zuschauer emotional und nicht nur intellektuell mit, er berührt ihn mehr im Bauch als rational. Und trotzdem liefert er Erkenntnisse, die ihm/ihr weiteren Input geben.

AVIVA-Berlin: Wie geht es jetzt weiter, was kommt als nächstes?
Mo Asumang: Ich plane für nächstes Jahr einen Dokumentarfilm zum Thema Rassismus, das Thema hat´s mir angetan. Auf dem Gebiet bin ich mittlerweile schon Expertin und darüber muss ich selbst schon lachen.

AVIVA-Berlin: Das berührende Schicksal von Inganathi ist stellvertretend für viele Kinder Südafrikas. Was kann für ihn getan werden? Du hast doch hierfür sicher auch schon eine Idee?
Mo Asumang: Na klar! Ich muss ja nicht gleich eine ganze Schule bauen oder ein ganzes Land retten. In meinem Fall ist es Inganathi für den ich Bildung ermöglichen möchte. Ich glaube, eine einzelne Person unterstützen, das kann jeder!
Dabei ist es egal, wo man das macht, in Afrika, in Afghanistan oder auch in Deutschland.
Aber vor allem ist es für mich wichtig, dass man vor solchen Problemen keinen Rückzieher macht, weil man denkt, das sei für einen einzelnen Menschen doch nicht zu schaffen.

AVIVA-Berlin: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für dieses und weitere Projekte!

Über die Regisseurin: Mo Asumang, Mo Yaa akoma Asumang, die Tochter einer Deutschen und eines Ghanaers studierte Visuelle Kommunikation in Kassel und in Berlin Klassischen Gesang. Neben dem Studium jobbte sie als Tellerwäscherin, Barkeeperin, Model und Taxifahrerin. Zu sehen war Mo über 3 Jahre als Moderatorin der Pro7-Sendung "Liebe Sünde", außerdem als Moderatorin von Musiksendungen des ORB, Viva und in zahlreichen Filmrollen. Aktuell ist Mo Asumang in Polanskis neuem Film "The Ghostwriter" in der Rolle der Condoleezza Rice zu sehen. Mit ihrem Regiedebut des Dokumentarfilms "Roots Germania" vereinte Mo zum ersten mal all ihre Fähigkeiten auch hinter der Kamera.
"Die Kugel ist für Dich, Mo Asumang!"
Mit dieser Textzeile rief die Neonaziband "White Aryan Rebels" in einem Hetzsong zum Mord an der Fernsehmoderatorin und Schauspielerin Mo Asumang auf. Dieser Schock inspirierte Mo zu einer filmischen Spurensuche, die das ZDF 2007 in der Reihe ´Das kleine Fernsehspiel´ zeigte.
Auf ihrer Recherchereise versuchte Mo Asumang die Ursachen solchen Hasses und die Ausgrenzung von MigrantInnen zu ergründen
Das Multitalent verbrachte im letzten Jahr die meiste Zeit damit, sich dem Thema Rassismus in Südafrika zu widmen. Im Bildband "Damenwahl – Frauen und ihre Autos" (Idee/Konzept/Fotos: Sharon Adler) ist die Sängerin und Moderatorin mit "Sidepipes, Schweller, Radkästen" vertreten.

Road to Rainbow - Willkommen in Südafrika
Dokumentarfilm Deutschland/Südafrika, 2010
Buch und Regie: Mo Asumang
Kamera: Felix Leiberg
Schnitt: Karin Nowarra
Musik und Sounddesign: Johannes Malfatti
Ton: Bert Roets
Produktion: MA Motion Filmproduktions GmbH in Koproduktion mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel
Redaktion: Claudia Tronnier
Länge: 80 Minuten

Gefördert von Auswärtiges Amt eed/EZEF und Goethe-Institut
Weitere Infos finden Sie unter:

daskleinefernsehspiel.zdf.de

www.road-to-rainbow.com

www.zdf.de

Inganathi wird betreut durch das Projekt YABONGA (Support HIV Children and Inganthi through YABONGA www.yabonga.com)

www.roots-germania.com

Mo Asumang Official Website: www.mo-asumang.de

mo-asumang-management.com



(Quellen: MA Motion/ZDF)


Interviews Beitrag vom 26.06.2010 Sharon Adler 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken