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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 12.07.2010

Interview mit Melda Akbas
Undine Zimmer

"Ich bin nicht die einzige Version einer integrierten Türkin!" Berlins engagierteste Abiturientin Melda Akbas will in Zukunft Jura oder internationale Politik studieren. Diesen Sommer ist sie...



... erst mal auf Lesereise, aber sie hat schon wieder viele neue Ideen, die sie danach verwirklichen will. AVIVA-Berlin hat nach der Rezension ihres Buches "So wie ich will. Mein Leben zwischen Moschee und Minirock" genau nachgefragt, was Melda Akbas über Schulpolitik, Engagement und ihre Erfahrungen als junge Autorin und Berlinerin zu sagen hat.

Melda Akbas ist neunzehn Jahre alt, hat diesen Sommer ihr Abitur erfolgreich hinter sich gebracht und parallel dazu ihr erstes Buch veröffentlicht. In "So wie ich will. Mein Leben zwischen Moschee und Minirock" geht es hauptsächlich um sie selbst - als Deutsch-Türkin, als Berlinerin, als Schülerin, als Tochter türkischer Einwanderer. Eine junge Frau, die sich mit den Traditionen zweier Kulturen in ihrem Alltag auseinandersetzen muss. Einen Kompromiss zu finden zwischen "Moschee und Minirock" ist dabei für sie nicht immer einfach. Während des Schreibens musste Melda Akbas feststellen, dass sie ein Glücksfall ist im Vergleich zu vielen jungen Deutsch-Türkinnen, die den Spagat zwischen der deutschen Kultur mit ihrer vermeintlichen Aufgeklärtheit und Selbstbestimmung und den türkischen Traditionen, familiären Strukturen und Erwartungen an ein junges Mädchen zu meistern haben. "So wie ich will" ist ein Plädoyer dafür, selbst Verantwortung zu übernehmen, selbst zu denken und zu handeln. Über die Hindernisse, die dabei zu überwinden sind und ihr Leben nach dem Erfolg des Buches sprach AVIVA-Berlin mit der jungen Autorin.

AVIVA-Berlin: Du bist 19 Jahre alt, das Abitur liegt erfolgreich hinter Dir, Du warst im Interview beim ZDF und wirst diesen Sommer auf Lesereise für dein Buch "So wie ich will. Mein Leben zwischen Moschee und Minirock" gehen. Wen siehst Du, wenn Du morgens in den Spiegel schaust?
Melda Akbas: Es ist schon ein befremdliches Gefühl zu denken, dass mein Gesicht jetzt auf einem Buch ist, das Menschen lesen, die ich gar nicht kenne. Ich versuche immer rauszufinden ob ich noch die Gleiche bin. Aber ich mag mich immer noch.

AVIVA-Berlin: Mittlerweile hast Du schon vier Leseauftritte hinter Dir. Welche Passagen möchte dein Publikum am liebsten von Dir hören und welche Passagen sind für Dich selbst am peinlichsten vor Publikum zu lesen?
Melda Akbas: Es ist von Publikum zu Publikum ganz verschieden, welche Stelle die beste ist. Ich habe mehrere Kniffe im Buch und während ich lese, merke ich ja wie das Publikum reagiert. Dann kann ich während des Lesens auf mehr politische oder kulturelle Themen umschwenken. Dafür muss man ein Gefühl haben. Es gibt eine Stelle, die ich ganz besonders mag: Die Beschneidungsidee meines Opas, Leon betreffend, der dann in unsere Familie geheiratet hat. Bei der kann ich selber immer wieder lachen. Aber eine richtig peinliche Stelle fällt mir jetzt nicht ein. Es gibt keine Stelle, die ich sehr ungern vorlesen würde.

AVIVA-Berlin: Du hast in vielen Interviews erzählt, dass Dein Bruder der Erste war, der Dein Buch gelesen hat. Was war denn seine erste Reaktion?
Melda Akbas: Mein Bruder stand von der ersten Sekunde an hinter mir. Er war super stolz, als er es endlich in der Hand hatte und er ist es immer noch. Seit gestern bin ich auf Platz 36 der Buchreport Bestseller-Liste. Darüber haben wir uns gestern natürlich auch noch mal riesig in der Familie gefreut.

AVIVA-Berlin: Wie lange hast Du es geschafft dein Buch-Projekt vor Deiner Familie geheim zu halten?
Melda Akbas: Gar nicht. Sie wussten von Anfang an, dass ich an einem Buch schreibe, an einer Autobiographie, und dass es da auch um sie gehen würde. Manchmal musste ich auch erst noch mal nachfragen: "Wie war das denn jetzt wirklich bei euch?". Das war auch für mich sehr interessant. Aber reinlesen durften sie nicht, das war der geheime Part an dem Ganzen.

© AVIVA-Berlin, Sharon Adler


AVIVA-Berlin: Du hast Dich in einem Interview mit Domradio selbst als "Glücksfall" bezeichnet. Fühlst Du Dich nach dem Erfolg des Buches als "Vorzeige-Muslimin" oder als große Ausnahme abgestempelt?
Melda Akbas: Es ist natürlich schade, dass oft verallgemeinert wird. Dann heißt es: "das ist die integrierte Türkin / Muslimin". Das ist natürlich nicht richtig. Ich kenne auch integrierte Musliminnen mit Kopftuch. Jeder Mensch lebt sein Leben anders und die Frage ist, wie er es mit seinem Umfeld in Einklang bringt. Da bin ich nicht die einzige Version einer integrierten Türkin! Gleichzeitig hatte ich bessere Voraussetzungen als andere Migrantenkinder, die in Kreuzberg oder Neukölln aufgewachsen sind, wo es kein anderes Umfeld gab. Anderseits lebe ich ja trotzdem in meiner konservativen Umgebung, mit meinen konservativen Eltern und wurde in die Moschee geschickt. Es ist also immer eine Betrachtungssache mit vielen Graustufen. Ich bin weder nur ein Glücksfall, noch die Regel.

AVIVA-Berlin: Während Du in Deinem Buch am traditionellen Familienleben, auch am Unterricht in der Moschee und den vorgegebenen Interpretationen und nicht zuletzt an bestimmten Verhaltensweisen Deiner MitschülerInnen auf dem Robert Koch Gymnasium eher Kritik übst, betonst Du jetzt in Interviews häufig Deine Zugehörigkeit zum Islam. Wie hältst Du die richtige Balance zwischen deiner "Aufgeklärtheit" und deiner Zugehörigkeit?
Melda Akbas: Die muss ich immer wieder betonen, weil sich oft und gerne bestimmte Journalisten genau diesen Punkt rauspicken. Sie scheren immer wieder alle Muslime über einen Kamm. Aber das ist es ja gerade nicht, was ich mit dem Buch zeigen wollte. Ich wollte darauf hinweisen, dass es auch andere Beispiele gibt und man nicht verallgemeinern kann. Ich versuche dann bewusst dagegen zuwirken. Man muss einfach mal einsehen, dass es nicht nur zwei Pole gibt, sondern dass man sich sein Gegenüber wirklich von Mensch zu Mensch richtig ansehen muss.

AVIVA-Berlin: In Deinem Buch beschreibst Du, dass Du Dich auf dem Robert Koch Gymnasium in Kreuzberg dem einzigen deutschen Mitschüler eher verbunden fühltest, als Deinen türkischen Mitschülerinnen, mit denen es immer wieder zu Diskussionen über Regeln des Weggehens, den Mädchenabend oder Kleidung etc. kam. Sahen Dich Deine türkischen MitschülerInnen als gläubige Muslimin?
Melda Akbas: Ich glaube sie haben mich immer als anders wahrgenommen. Das liegt auch daran, dass ich ganz andere Macken hatte als diese Leute, die schon zusammen aufgewachsen sind. Auf einmal kam ich, war Türkin, aber auch Deutsche. Aber insgesamt wurde ich nie ausgegrenzt. Es gab Momente wo ich mit Freundinnen über bestimmte Themen gestritten habe, aber es ging nie über diese Grenze hinaus, wo es richtig strittig wurde. Als ich dort ankam haben sich die Leute sowieso gefragt, "Warum kommt die überhaupt hierher?".

AVIVA-Berlin: Du bist während deines Engagements für die Aktion "l.o.s. – let`s organize somethin`" als Schülervertreterin bekannt geworden und hast versucht SchülerInnen mit Migrationshintergrund für Schulpolitik zu interessieren. Damals hattest Du noch keine Erfahrungen auf dem Robert Koch Gymnasium gesammelt. In Deinem Buch erzählst Du wie schwer es war, an andere Deutsch-Türkische SchülerInnen heranzukommen. Was hast Du dazugelernt? Wie würdest Du heute SchülerInnen mit Migrationshintergrund dazu motivieren zu lernen und sich in der Schule wohlzufühlen?
Melda Akbas: Ich hab´ vieles gelernt, auch schon während ich dieses Projekt geleitet habe. Zum einen ist es schwer gewesen, weil wir die Schüler zu uns bringen wollten. Ich glaube, einfacher ist es, wenn man zu den Schülern geht. Man könnte mit der Schule direkt in eine Kooperation treten und dann, sagen wir einmal in der Woche an diese Schule gehen und Workshops anbieten. Andersherum ist es viel schwieriger. Ich würde jetzt Vieles anders machen. Man muss erst mal ausprobieren, Grenzen austesten und erst dann sieht man, was das Richtige und was das Falsche war.

AVIVA-Berlin: Gibt es jemand der das Projekt weiterführt?
Melda Akbas: Das Projekt war auf ein Jahr begrenzt. Jetzt haben wir aber bei der Türkischen Gemeinde Deutschland den Jugendverband Young Voice TGD - Die junge Stimme gegründet. Wir organisieren jetzt Sommerfeste, Landesvorstand, Bundesvorstand, denn wir sind dabei den Verband bundesweit zu etablieren. Wir haben uns eine neue Version überlegt, um an Jugendliche mit Migrationshintergrund heranzukommen und wir haben schon 40 Mitglieder.

AVIVA-Berlin: Woher glaubst Du, kommt die Motivation, sich zu engagieren?
Melda Akbas: Meistens liegt es bei der Person selbst. Man muss selbst auf die Idee kommen, dass nicht immer andere dafür verantwortlich sind, wenn die Situation so ist, wie sie ist. Es ist ganz oft der Fall, dass Leute meckern und meckern, selbst aber nichts anpacken. Sobald man sich für etwas interessiert und zeigen möchte, dass man dabei sein will - ob es jetzt Fußballturniere oder Klavierabende sind - merkt man, dass man selbst etwas erreichen kann.

© AVIVA-Berlin, Undine Zimmer: Melda Akbas erklärt AVIVA-Berlin wie eine vorbildliche türkische Tochter der Familie Tee zubereitet. Das Geheimnis des Teekochens liegt in der Kochzeit des Tees. Melda selbst trinkt ihren Tee am liebsten mit ihrer Familie in Istanbul auf dem Çamlýca



AVIVA-Berlin: Kann man diese Erkenntnis fördern und herausfordern?
Melda Akbas: Das ist der schwierige Teil. Viele sind einfach viel zu faul. Ich versuche das in meinem Buch mit Kants Text über die Aufklärung zu beschreiben.

AVIVA-Berlin: Was sind Deiner Meinung nach die größten Kommunikationsschwierigkeiten zwischen LehrerInnen und SchülerInnen allgemein?
Melda Akbas: Ganz pauschal würde ich sagen, es liegt daran, dass Schüler in die Schule müssen, von vornherein keinen Bock haben und deswegen die Lehrer auch nicht als Respektpersonen ansehen. Hinzukommt zum Beispiel, dass Lehrer alt sind, dass sie für ihr Fach ausgebildet und ganz oft keine Pädagogen sind. Da entstehen dann die Probleme.

AVIVA-Berlin: Was sagst Du zu der Diskussion, dass in der Schule und in der Pause auf dem Hof nur Deutsch gesprochen werden soll?
Melda Akbas: Ich finde die Diskussion wichtig, aber ich finde es kontraproduktiv wenn man etwas verbietet. Den Jugendlichen wird damit sehr viel Selbstbewusstsein genommen, wenn sie plötzlich ihre Sprache nicht mehr sprechen dürfen. Es könnte genauso gut Französisch sein, was auf dem Schulhof gesprochen wird, oder Schwedisch oder Englisch. Warum ist Französisch chic und Türkisch nicht? Bei uns auf dem Schiller Gymnasium war es nie ein Problem, wenn die Engländer Englisch gesprochen haben. Niemand hat daran gedacht, dass die Siebtklässler das nicht verstehen.

Unterricht und Pause sind zwei verschiedene Sachen. Pause ist nun mal Pause, da ist der Schüler für sich und hat seine Freizeit. Ob der Schüler dann Englisch, Türkisch, Französisch oder Arabisch spricht, das ist mir schnuppe! Ich hab noch nie gesehen, dass ein Schüler plötzlich besser Deutsch spricht, weil er in den Hofpausen Deutsch spricht. Das Problem liegt nicht in den Hofpausen, sondern im Unterricht und in der Bildung.

Es ist ein schwieriges Thema, das man vielseitig betrachten muss. Es gibt natürlich das sogenannte Sprachproblem: Viele Kinder mit Migrationshintergrund können nicht richtig Deutsch sprechen. Aber man sollte das Problem an den Wurzeln anpacken und nicht am Schopf.

AVIVA-Berlin: Was ist der schönste Erfolg, den Du in Deiner Zeit als Schülervertreterin errungen hast?
Melda Akbas: Ach, da würde ich immer konkrete Dinge nennen, die wir organisiert haben. Zum Beispiel das Jahrbuch. Das ist dann etwas, das Du am Ende in der Hand hältst und das ist schön.

AVIVA-Berlin: Welches sind die drei politischen Themen, die Dich am meisten begeistern? Wo Du auch in Zukunft etwas verändern möchtest?
Melda Akbas: Ich finde, ein großer Punkt ist Friedenssicherung. Gerade wegen der Probleme im Nahen Osten und in der UN, wo es den ständigen Sicherheitsrat gibt. Dort geht es eigentlich ganz schön undemokratisch zu. Das ist jetzt eine Behauptung von mir persönlich, aber das Thema wird auch in Zukunft ganz wichtig sein. Ich denke, dass sich einige Fronten verhärten und es auf langfristige Sicht noch keine Lösung gibt. Vor allem im europäischen Sinn ist das relevant, weil Europa ständig wächst und sich auf der anderen Seite gegen Asien und Amerika abgrenzt.

Auch die Wirtschaftkrise ist ein Thema, das uns noch nachhaltig beschäftigen wird. Ich finde dieses Thema auch sehr interessant, weil ja einige Sachen aufgedeckt werden und dann heißt es plötzlich "Überraschung!".

Als drittes Thema finde ich Technik interessant. Auch das ist meiner Meinung nach politisch. Datenschutz und Internet sind Themen, die brisanter werden. Da denke ich immer an dieses Buch von George Orwell "1984", das die Gesellschaft kritisiert, in der alles kontrolliert und überwacht wird.

© AVIVA-Berlin, Undine Zimmer


Das wären drei Themen, die ich nennen würde, abgesehen von den Migrationsthemen, die mich persönlich sowieso begleiten und in Deutschland oder auch in Österreich sehr wichtig sind.

AVIVA-Berlin: Du möchtest dich auch in Zukunft politisch engagieren und gerne Jura oder internationales Recht studieren, das hast Du in mehreren Interviews gesagt. In welchen Organisationen engagierst Du Dich zur Zeit politisch?
Melda Akbas: Ich helfe jetzt gerade noch bei der Young Voice TGD der Türkischen Gemeinde Deutschland mit. Und ich habe jetzt das Abibuch von meinem Jahrgang gemacht, das gehört für mich auch zum Engagement. Jetzt ist erst mal Sommerpause und danach planen ich und eine Freundin ein Projekt. Mal sehen, was draus wird.

AVIVA-Berlin: Was ist das genau, geht es vielleicht um Wirtschaft?
Melda Akbas: Vielleicht, aber das ist noch geheim. Es wird auf jeden Fall noch interessant werden.

AVIVA-Berlin: Was wäre Dein größter Traum?
Melda Akbas: Ich denke, das ist der Traum von jedem: Glücklich werden. Ich bin zwar glücklich, ich habe aber auch so ein bisschen die Vorstellung, dass ich später einen Mann und Kinder und natürlich meinen Job haben will. Das ist jetzt nicht der Riesentraum. Ich will einfach Spaß haben am Leben. Ich will nicht zu einer langweiligen Katzenfrau mutieren, die einsam und alleine am Ende stirbt.

AVIVA-Berlin: Da besteht wohl kein großes Risiko, würde ich sagen.
Melda Akbas: Ich hoffe, aber bei der Männerwelt da draußen...

AVIVA-Berlin: Was würdest Du mit Cem Özdemir gerne noch mal ausführlich besprechen?
Melda Akbas: Ich finde Cem total cool und intelligent. Mit dem kann man extrem gut reden. Ich würde jederzeit einen Kaffe mit ihm trinken gehen. Aber es gibt kein Thema, das ich so direkt mit ihm besprechen würde. Er ist auch nicht der Politiker, den man zur Rechenschaft zieht, weil er sehr reflektierte Antworten gibt.

AVIVA-Berlin: Hast Du für heute noch etwas Besonderes vor?
Melda Akbas: Dieser Tag gehört meinem Bruder.

AVIVA-Berlin wünscht Melda Akbas viel Glück, viel Erfolg und Spaß mit ihren Vorhaben!

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:
Unsere Rezension zu "So wie ich will. Mein Leben zwischen Moschee und Minirock" von Melda Akbas.

Interviews Beitrag vom 12.07.2010 Undine Zimmer 

   




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