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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 04.07.2006

Stipendienvergabe. Antragsschluss 30.09.2006
AVIVA-Redaktion

Wie jedes Jahr vergibt die Stiftung Zurückgeben auch 2007 wieder Stipendien und Projektzuschüsse an Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen jüdischer Herkunft oder jüdischen Glaubens.



Die Stiftung ZURÜCKGEBEN vergibt 2007 - wie jedes Jahr - Projektzuschüsse und in Einzelfällen Stipendien an Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen jüdischer Religionszugehörigkeit und/oder jüdischer Herkunft, die in Deutschland leben.

Mit der Förderung dieser Frauen möchte die Stiftung ZURÜCKGEBEN zur Vielgestaltigkeit jüdischen Lebens und jüdischer Kultur in Deutschland beitragen. Die Gründerinnen der Stiftung, die aus der Frauenbewegung kommen, wählten bewusst Frauen als zu fördernde Zielgruppe aus. Bis heute haben Frauen immer noch weniger Chancen, in ihrem wissenschaftlichen und künstlerischen Schaffen gefördert zu werden.

Ins Leben gerufen wurde die Stiftung im Jahr 1994 in Berlin. Angeregt wurde sie durch eine Initiativgruppe jüdischer und nichtjüdischer Frauen. Diese handelten im Wissen um die Zerstörung von Arbeits- und Existenzmöglichkeiten jüdischer Menschen und aus der Erkenntnis heraus, dass alle in der NS-Zeit zur "Volksgemeinschaft" zählenden Deutschen Vorteile aus der Entrechtung, Ausplünderung und Beraubung der Juden und Jüdinnen gezogen haben. Viele profitierten persönlich von der "Arisierung" jüdischen Besitzes oder zogen Vorteile aus den Berufsverboten und gaben die im NS-Staat verbreiteten und weniger offensichtlichen Vorteilsnahmen an die Nachgeborenen weiter. Anliegen der Stiftung ZURÜCKGEBEN war und ist es, die ErbInnen dieser historischen Ereignisse aufzufordern, durch Spenden und Zustiftungen einen Beitrag zu leisten, um jüdisches Leben in Deutschland zu fördern.

Nach der Shoa galt Deutschland vielen Jüdinnen und Juden als "gebranntes Land", in dem man "auf gepackten Koffern" saß, weil eine jüdische Zukunft "hier" nicht vorstellbar war. Entgegen dieser Haltung war in den 1990er Jahren eine zunehmend selbstbewusste Generation jüdischer Nachkommen herangewachsen, die mehrheitlich nicht mehr an Ausreise dachte. Jüdisches Leben begann zunehmend öffentlich zu florieren, Bemühungen um ein Anknüpfen an eine fast zerstörte jüdische Kultur wurden sichtbar. Inzwischen hat sich eine Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland entwickelt. Diese Entwicklung will die Stiftung ZURÜCKGEBEN fördern und unterstützen.

Im laufenden Jahr 2006 beträgt der Förderumfang 20.000 Euro. Die Höhe der Fördersumme in jedem weiteren Jahr ist abhängig vom aktuellen Spendenaufkommen.

Anträge auf Projektförderung für das Jahr 2007 sind bis zum 30. September 2006 an die Stiftung zu richten. Die Vorlage für den Antrag und Erläuterungen zum Antragsverfahren finden Sie unter www.stiftung-zurueckgeben.de.

Die Auswahl trifft eine Jury, der jüdische Frauen aus Kultur und Wissenschaft angehören. Die Bekanntgabe der Jury-Entscheidung erfolgt bis Jahresende 2006.

Die Preisträgerinnen 2006 waren: Die Sängerin Nizza Thobi, die Schauspielerin Ariella Hirshfeld, die Malerin Silvia Dzubas, die Photographin und Herausgeberin des Frauen-Online-Magazins Sharon Adler, die Autorin Katarina Holländer, die Musikerin Svitlana Kapitanova, die Bildhauerin und Keramikerin Rahel Kohn, die Filmemacherin Jasmin Moné, die Musikwissenschaftlerin und Regisseurin Irina Romodina und die Kamerafrau Anastasia Vinokourova.
Mehr zu den Preisträgerinnen 2006 auf AVIVA-Berlin.

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Stiftung zur Förderung Jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft

Im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
Fon: 30 / 42 02 26 45
Fax: 30 / 42 02 33 30
eMail: info@stiftung-zurueckgeben.de
Internet: www.stiftung-zurueckgeben.de

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Interviews Beitrag vom 04.07.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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