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AVIVA-BERLIN.de 2/15/5778 - Beitrag vom 07.04.2008

Israelisches Kino. Eine Retrospektive zum 60. Geburtstag
AVIVA-Redaktion

Das Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum zeigt vom 29. April bis zum 16. Mai 2008 in der Retrospektive "Im Aufbau" bereits verloren geglaubte Schätze der israelischen Filmgeschichte.



Das Deutsche Historische Museum möchte zu den Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum der Staatsgründung Israels mit einem ausgewählten Kinoprogramm beitragen, das vom 29. April bis zum 16. Mai 2008 im Zeughauskino zu sehen sein wird. Kuratiert wird die Retrospektive von dem Berliner Filmwissenschaftler Ralf Dittrich und im Verlauf des Jahres 2008 auch in Bonn, Frankfurt, Hamburg und München zu sehen sein.

Das europäische visuelle Bewusstsein von Israel ist von Bildern der Bombenanschläge, Raketenbeschüsse und des Militärs geprägt, was zwar der Realität entspricht, aber nur eine Facette des Lebens im Land widerspiegelt. Die israelischen Filme zeigen weitaus mehr: Waren Filme in Israel zunächst vor allem im Auftrag zionistischer Organisationen entstanden, hatte sich bereits seit Beginn der sechziger Jahre ein höchst produktives kommerzielles Unterhaltungskino entwickelt. Parallel dazu brannte eine junge Generation von AutorenfilmerInnen darauf, die Erfahrungen filmischer Erneuerungsbewegungen aus Europa und den USA auf den israelischen Kontext zu übertragen und das inhaltliche und ästhetische Spektrum des israelischen Films zu erweitern.

Die Retrospektive "Im Aufbau" zeigt acht Spiel- und vier Dokumentarfilme aus den fünfziger bis siebziger Jahren, darunter bereits verloren geglaubtes Filmmaterial, das im Rahmen der Vorbereitungen für diese Veranstaltung durch neue Kopien wieder verfügbar gemacht wurde. Hier wird schon die Anstrengung und Zusammenarbeit der deutschen und israelischen FilmexpertInnen sichtbar, die bei den Filmvorführungen durch Einführungen, Vorträge, Gespräche und einem Symposium weiter zum Ausdruck kommt.

Gäste sind unter anderem der Filmemacher und Autor Avram Heffner, der mit seinem Film Le´an Ne´elam Daniel Wax (But Where Is Daniel Wax, 1972) im Programm vertreten ist, und die israelischen FilmwissenschaftlerInnen Ariel Schweitzer und Lihi Nagler.

Die für die Retrospektive ausgewählten Filme waren in Deutschland kaum je zu sehen. Der israelische Spielfilm, Thorold Dickinsons Hill 24 Doesn´t Answer (1954), reflektiert den Übergang von der Mandatszeit in Palästina zu dem eigenständigen Staat Israel. Mit Ta´alat Blaumilch (The Big Dig, 1969), einem der erfolgreichsten Filme des in Ost- wie Westdeutschland vor allem als Autor bekannten Satirikers Ephraim Kishon, ist ein Klassiker des israelischen Kinos wiederzuentdecken. Das avantgardistische Werk Hor BeLevanah (Hole in the Moon, 1965) von Uri Zohar markiert den Auftakt des israelischen Autorenfilms. Der Altmeister des israelischen Dokumentarkinos, David Perlov, beschreibt mit seinem filmischen Tagebuch Yoman (Diary, Chapter I, 1973-1977) eine Zeit einschneidender politischer Veränderungen in der Folge des Yom-Kippur-Krieges. Weitere Filme wie Or Min HaHefker von Nissim Dayan, oder Eldorado von Menahem Golan komplettieren die bemerkenswerte Auswahl.

Das detaillierte Kinoprogramm finden Sie unter: www.dhm.de

Veranstaltungsort: Deutsches Historisches Museum
Zeughauskino
Unter den Linden 2
10117 Berlin
Eine Anmeldung zum Symposium am 04.05.2008 wird bis zum 02.05.2008 erbeten.
Tel: 030-20304421

Jüdisches Leben Beitrag vom 07.04.2008 AVIVA-Redaktion 

   




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