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AVIVA-BERLIN.de 2/16/5778 - Beitrag vom 12.03.2008

10 Jahre AJC in Deutschland
AVIVA-Redaktion

Das American Jewish Committee feiert das 10-jährige Bestehen der Vertretung in Berlin unter anderem mit einem Festakt im Glashof des Jüdischen Museums und einem Empfang bei der Bundeskanzlerin



NEWS vom 12. März 2008Deidre Berger mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Bundesregierung würdigt Arbeit des AJC Berlin:
Auf der Feier zum zehnjährigen Jubiläum des AJC-Berlin überreichte Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble überraschend Deidre Berger den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Deidre Berger, so der, Minister, habe durch ihren unermüdlichen Einsatz das Berlin Office des American Jewish Committee "zu einer ersten Adresse" gemacht, "wenn es darum geht, Rassismus und Extremismus jeglicher Couleur entgegenzutreten und für gegenseitigen Respekt über ethnische, religiöse und nationale Grenzen hinweg zu werben." Deidre Berger erklärte in ihrer Dankesrede: "Diese Auszeichnung gilt nicht nur mir, sondern der Arbeit des AJC insgesamt. Die Bundesregierung würdigt damit das Engagement des American Jewish Committee und seiner Partner in Deutschland gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Menschenverachtung. Sie setzt damit ein wichtiges Signal, für das ich sehr dankbar bin."

1906 gründeten überwiegend deutschstämmige jüdische Einwanderer in New York das American Jewish Committee (AJC) als Antwort auf die Berichte über eine Welle antisemitischer Pogrome in Russland. Dort wurden Juden beschuldigt, Kollaborateure der Japaner zu sein, mit welchen das Zarenreich in einem Krieg stand. Aber die Liste der Gründe von Antisemiten in Geschichte und Gegenwart ist bekanntlich lang und auswechselbar. Somit hat das AJC seine Bedeutung bis heute nicht verloren und kämpft unverändert gegen den Antisemitismus mit den Mitteln des Dialogs und der Aufklärung.

Lesen Sie auch unseren Beitrag "Hundert Jahre American Jewish Committee (AJC)" aus 2006.

Der Schwerpunkt der Arbeit in Deutschland liegt seit 1949 auf der Stärkung der transatlantischen Beziehungen, der Pflege der deutsch-israelischen Beziehungen, der Beobachtung und Bekämpfung von Antisemitismus und Extremismus, sowie der demokratischen Bildung und Förderung des Integrationsprozesses. Seit 1998 besteht das Büro des AJC in Berlin, das derzeit sein 10-jähriges Jubiläum, mit Veranstaltungen und prominenten Gästen, feiert. Unter anderem wird Angela Merkel eine Delegation des AJC empfangen, Wolfgang Schäuble eine Rede bei einem Gala Dinner im Hotel Adlon halten und Ehrungen verliehen werden.

Das AJC Germany mit seinem Berliner Büro, seit 2000 unter der Leitung von Deidre Berger, erfüllt mit einem relativ kleinen Team große Aufgaben: es ist Think-Tank und diplomatische Vertretung, Lobbygruppe, Kommunikationsstifter und initiiert sowohl auf institutioneller Ebene als auch auf der kleinen Ebene von Demokratieerziehung an Schulen zahlreiche Projekte. Im Beirat des AJC Germany sind Juden und Jüdinnen wie Daniel Libeskind, Michal Blumenthal und Charlotte Knobloch, wie auch nichtjüdische Mitglieder aus Politik und Wirtschaft wie unter anderen Otto Schily, Cem Özdemir und Cornelia Schmalz-Jacobsen präsent.

Die Veranstaltungen zur Jubiläumsfeier im Überblick:

Dienstag, 11. März 2008
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble ist der Hauptredner eines Gala Dinners im Hotel Adlon. Im Rahmen des Dinners wird das AJC an die Berlinerin des AJC Moral Courage Award an Marita Leßny für ihr entschlossenes Eintreten gegen Antisemitismus verleihen.
Veranstaltungsort: Hotel Adlon
Unter den Linden 77
10117 Berlin

Mittwoch, 12. März 2008
Festakt anlässlich des 60. Jahrestages der Staatsgründung Israels. Redner des Abends sind die Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Hildegard Müller, der Botschafter des Staates Israel, Yoram Ben Zeev, Wilhelm Staudacher, Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung, und David A. Harris, Geschäftsführer des American Jewish Committee.
Ehrungen werden an W.Michael Blumenthal und Charlotte Knobloch verliehen.
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Glashof
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin

Donnerstag, 13. März 2008
Zusammen mit der Friedrich Ebert Stiftung eröffnet das AJC eine Konferenz zum Thema Antisemitismus in Europa. Gert Weißkirchen, Persönlicher Beauftragter des OSZE-Vorsitzenden zur Bekämpfung des Antisemitismus wird die Konferenz eröffnen und Hubertus Heil, Generalsekretär der SPD wird die teilnehmenden Repräsentanten der jüdischen Gemeinden aus über 14 verschiedenen Ländern empfangen. Die Konferenz ist ebenfalls die Eröffnung des European Forum on Antisemitism, das unter dem Dach des AJC Berlin seine Arbeit aufnehmen wird.

Freitag, 14. März
Das AJC stellt das Programm für demokratische Bildung Hands Across the Campus vor, welches vom AJC in den USA entwickelt wurde. Mit Unterstützung der Bundesregierung und des Berliner Senats konnte das Programm als Kooperationsprojekt mit dem Landesinstitut für Schule und Medien LISUM Berlin Brandenburg vor fünf Jahren in diesen beiden Bundesländern adaptiert werden – und wird mittlerweile erfolgreich an über 17 Schulen in Berlin und Brandenburg durchgeführt. Sprechen werden Walter Momper, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin und Eckart R. Schlemm, Staatssekretär für Bildung, Jugend und Familie.

Weitere Infos unter: http://www.ajcgermany.org

(Quellen: tagesspiegel.de, ajcgermany.org)

Jüdisches Leben Beitrag vom 12.03.2008 AVIVA-Redaktion 

   




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