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AVIVA-BERLIN.de 3/20/5778 - Beitrag vom 14.02.2008

Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Essen
Anna Tremper

Die Berliner Ausstellung "...zur kleinsten Schar / with a chosen few - In memoriam Mildred Harnack-Fish" ist vom 14. Februar bis zum 30. März 2008 im Maschinenhaus in Essen zu sehen



Der Essener Künstler Franz Rudolf Knubel hat vor etwa zwei Jahren mit seiner Spurensuche und Annäherung an Mildred Harnack-Fish begonnen. Er suchte in Berlin die Orte auf, an denen Mildred Harnack-Fish gelebt und gewirkt hat, oder das, was davon übrig geblieben ist. Er fotografierte, machte Frottagen – Abreibungen auf großformatigen Papierbögen – und schrieb seine Eindrücke, Gedanken und Empfindungen auf. Die begabte Literaturwissenschaftlerin war die einzige Amerikanerin, die wegen ihres Widerstands gegen die Nazis hingerichtet wurde. Zurzeit werden die Ergebnisse der künstlerischen Auseinandersetzung noch gemeinsam mit einer umfangreichen Dauerausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand über die "Rote Kapelle" in Berlin gezeigt.

Weitere Infos zur "Roten Kapelle" finden Sie unter: www.gdw-berlin.de/b17-2-harnack.php

Mildred Harnack-Fish
"...und ich habe Deutschland so geliebt" – das waren die letzten Worte von Mildred Harnack-Fish, bevor sie am 16. Februar 1943 in Berlin-Plötzensee enthauptet wurde. Sie war Literaturwissenschaftlerin und Ehefrau von Arvid Harnack, eines der führenden Köpfe der Widerstandsgruppe "Rote Kapelle". 1942 nahm die Gestapo das Ehepaar fest. Mildred Harnack wurde zum Tode verurteilt. In der Haft übersetzte die Amerikanerin Goethe-Gedichte ins Englische – die letzten am Tag ihrer Hinrichtung. Diese Texte waren der Ausgangspunkt der Erinnerungsarbeit.

Neben Franz Rudolf Knubels großformatigen Abreibungen gehören auch Bild- und Textfahnen, Dokumentationsmappen und eine Schreibwerkstatt zur Essener Ausstellung. Wie bereits in Berlin ist die Kooperation mit Schulen ein wichtiger Bestandteil des Projektes. Der Künstler hat dazu ein Konzept entwickelt, das sich mit dem Unterricht in den Fächern Kunst, Geschichte, Ethik, Deutsch und Englisch verbinden lässt.

Zum Rahmenprogramm der Ausstellung gehören eine Videoinstallation des Künstlers Tom Briele, Lesungen, Musik, Performance und historisch-politische Stadterkundungen. Der Eintritt zu Ausstellung und Rahmenprogramm ist frei.

Ausstellungsdauer:
14. Februar - 30. März 2008
Öffnungszeiten:
Täglich außer Montag 10:00 – 18:00 Uhr
Ausstellungsort:
Maschinenhaus Essen
Wilhelm-Nieswandt-Allee 100
(Gelände der Zeche Carl)
45326 Essen

Weitere Infos finden Sie unter:
www.maschinenhaus-essen.de/ausstellung

Jüdisches Leben Beitrag vom 14.02.2008 AVIVA-Redaktion 

   




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