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AVIVA-BERLIN.de 4/11/5778 - Beitrag vom 29.03.2012

BEZIEHUNGSWEISE(N) - Deutsch-Israelische Literaturtage vom 25. bis 29. April 2012 in Berlin
AVIVA-Redaktion

Zehn AutorInnen aus beiden Ländern kommen zusammen, um aus ihren Texten zu lesen und über Familienbilder und Beziehungsmuster in Israel und Deutschland zu sprechen. Eine Filmnacht und eine ...



... politische Diskussion ergänzen das vielversprechende Programm und die Lesungen.

Das Goethe-Institut und die Heinrich-Böll-Stiftung laden zu den deutsch-israelischen Literaturtagen in Berlin ein

In Israel, wo gegenwärtig jeder fünfte Haushalt auf soziale Unterstützung vom Staat angewiesen ist, spielt das Leben in der Familie von jeher eine zentrale Rolle. Familiäre und verwandtschaftliche Beziehungen gelten als elementare Stütze im sozialen Netzwerk und werden dementsprechend gelebt. Gleichzeitig findet ein gesellschaftlicher Wandel in Israel statt: In den vergangenen Jahren ist die Zahl an Patchwork-Familien und neuen Familienkonstellationen enorm gestiegen. Welche Traditionen werden damit gebrochen, inwiefern ist alternatives Familienleben akzeptiert?

In Deutschland erlebt der Familienroman in den letzten Jahren eine Renaissance. In Anbetracht knapper öffentlicher Kassen, steigender Gesundheitskosten und sinkender Löhne ist zunehmend auch in den Medien von einer Rückbesinnung auf Familie und FreundInnen die Rede: Angst vor Armut und Isolation ließe die Menschen wieder enger zusammenrücken. Wie aber passt dies in eine Gegenwart, die von hohen Scheidungsraten und einem nie gekannten Maß an Individualisierung geprägt ist? Wird Familie zum (imaginierten) Rückzugsort in Zeiten des Umbruchs und der Krise?
Es lesen und diskutieren: Lizzie Doron, Olga Grjasnowa, Thomas Hettche, Christopher Kloeble, Dirk Kurbjuweit, Eshkol Nevo, Amichai Shalev, Arye Sharuz Shalicar, Sara Shilo und Yotam Tolub.

Ergänzt werden die Lesungen durch eine Filmnacht und eine Diskussionsrunde, in der AkteurInnen, JournalistInnen und AutorInnen über den Begriff der Solidarität, über gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit diskutieren.

Programm:
Alle Lesungen finden in deutscher und hebräischer Sprache mit Simultanübersetzung statt.
Die Filme am Samstagabend werden in Hebräisch/Arabisch mit englischen Untertiteln gezeigt.
Mittwoch, 25. April, 19.30 Uhr
Deutsches Theater/Saal, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin
Unter sich, unter anderen
Es lesen: Lizzie Doron (Israel) und Christopher Kloeble (Deutschland)

Donnerstag, 26. April, 20.00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Familienweise(n)
Es lesen: Sara Shilo (Israel) und Thomas Hettche (Deutschland)

Freitag, 27. April, 20.00 Uhr
Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin
Hier und andernorts
Es lesen: Eshkol Nevo (Israel) und Arye Sharuz Shalicar (Deutschland/Israel)

Samstag, 28. April, 18.00 Uhr
Maxim Gorki Theater/Gorki Studio, Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin
Feindesland
Es lesen: Amichai Shalev (Israel) und Dirk Kurbjuweit (Deutschland)

Samstag, 28. April, 21.00 Uhr
Maxim Gorki Theater/Gorki Studio, Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin
Filmnacht: Arab Labor (Avoda Aravit)
Nach einem Gespräch mit Hauptdarsteller Norman Issa (Israel) werden mehrere Folgen der letzten Staffel gezeigt.

Sonntag, 29. April, 17.00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Politische Diskussion: Solidarität
Es diskutieren: Stav Shaffir (Social Protest Movement, Israel), Avirama Golan (Redakteurin, Haaretz, Israel) und Hubert Winkels (Literaturredakteur, Deutschlandfunk, Deutschland)

Sonntag, 29. April, 19.30 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Fernbeziehungen
Es lesen: Yotam Tolub (Israel) und Olga Grjasnowa (Deutschland)

Die "Deutsch-israelischen Literaturtage", organisiert vom Goethe-Institut und der Heinrich-Böll-Stiftung, finden seit 2005 abwechselnd in Berlin und Tel Aviv statt. Die diesjährigen Veranstaltungen werden von der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Botschaft des Staates Israel gefördert:

Sie entstehen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Theater, dem Literaturhaus Berlin und dem Maxim Gorki Theater. MedienpartnerInnen sind: taz, Jüdische Allgemeine, Kulturradio vom rbb, Kol Berlin und AVIVA-Berlin.

Veranstaltungsorte:
Deutsches Theater/Saal (Schumannstraße 13a, 10117 Berlin)
Heinrich-Böll-Stiftung (Schumannstraße 8, 10117 Berlin)
Literaturhaus Berlin (Fasanenstraße 23, 10719 Berlin)
Maxim Gorki Theater/Gorki Studio (Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin)

Weitere Infos und das detaillierte Programm unter:


www.boell.de/literaturtage

www.goethe.de/literaturtage

www.boell.de/calendar/

www.goethe.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Lizzie Doron – Das Schweigen meiner Mutter

Eshkol Nevo - Wir haben noch das ganze Leben

Arye Sharuz Shalicar - Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude

Sara Shilo - Zwerge kommen hier keine

Jüdisches Leben Beitrag vom 29.03.2012 AVIVA-Redaktion 

   




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