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AVIVA-BERLIN.de 9/7/5774:

Jüdische Frauengeschichte(n) in Berlin - Writing Girls - Journalismus in den Neuen Medien. Teilnehmerinnen gesucht - Call for participants
AVIVA-Redaktion

Ab sofort startet AVIVA ihr von der Stiftung "Erinnerung - Verantwortung - Zukunft" und der Stiftung ZURÜCKGEBEN gefördertes Projekt zur Entdeckung verborgener Frauenbiographien in Berlin. Erste ...



... Resonanzen bestätigen, was wir uns bereits dachten: Das wird spannend und großartig.

Das Projekt soll im Laufe des Jahres 2012 acht bis zwölf jüdischen Frauen, insbesondere aus der ehemaligen Sowjetunion und Israel, unterschiedlicher Altersgruppen und unabhängig von journalistischem Vorwissen sowie Kenntnissen der deutschen Sprache die Möglichkeit geben, mit Anleitung und Hilfe der AVIVA-Redaktion, ihre ganz eigene Reportage zu erstellen. Diese soll Geschichte, Arbeit und Nachhaltigkeit der jüdische(n) Frauengeschichte(n) in Berlin (Thema nach Absprache) zum Inhalt haben. Dabei soll eine Serie von Arbeiten in Text und Bild (Foto, Malerei, Video etc.) entstehen, welche die Lebens- und Schaffensgeschichten jüdischer Frauen in Berlin heute und gestern in den Mittelpunkt stellt. Seien sie berühmt, unbekannt oder in Vergessenheit geraten, schon tot oder noch sehr lebendig, all ihre Geschichten warten darauf, endlich oder wieder erzählt zu werden.
Die Ergebnisse werden in der Rubrik "Jüdisches Leben" veröffentlicht.

Alle Projekte werden zunächst in der Muttersprache der jeweiligen Autorin erstellt und dann zusammen mit einer deutschen Übersetzung veröffentlicht und ausgestellt, um die Vielfalt der Sprachen und Hintergründe unserer Teilnehmerinnen gebührend zu würdigen.

Wir haben vor, Frauenbiographien auf- und nachzuspüren, Literatur hinzuzuziehen, mit ZeitzeugInnen zu sprechen und die Orte des Lebens und Wirkens der jeweils portraitierten Frau aufzusuchen. Besucht und gesucht sollen dabei auch die letzen Wohnorte der Frauen vor ihrer Emigration oder Deportation, auch Gespräche der Teilnehmerinnen mit Rabbinerinnen, Kantorinnen, Verlegerinnen, Schriftstellerinnen können ermöglicht werden. Geplant ist, alle entstandenen Reportagen nach Abschluss des Projekts in einer öffentlichen Veranstaltung im Rahmen einer Veranstaltung der Stiftung EVZ und Stiftung ZURÜCKGEBEN präsentieren sowie in jüdischen und nichtjüdischen Institutionen auszustellen, wobei alle Beteiligten Gelegenheit erhalten sollen, vor Publikum und Presse ihre Arbeit und ihre eigene Biographie vorzustellen.

Die Ausschreibung war kaum veröffentlicht, da stand das Telefon in der Redaktion schon nicht mehr still. Die Interessentinnen kommen von überall her: aus Chile, den USA, aus Israel und aus Russland. Erst, als wir die Frauen, die sich gemeldet hatten, persönlich kennen lernten, wurde uns bewusst, welch breites Spektrum an Kompetenzen und Erfahrungen das Projekt bereichern wird. Das wunderbare Feedback der Teilnehmerinnen und die Begeisterung für ihre Themen hat uns längst angesteckt: Neulich besprachen wir mit einer Frau am anderen Ende der Welt, in Montana, ihre Projektideen – Skype macht`s möglich.

AVIVA-Berlin sucht daher weiterhin interessierte und engagierte Frauen – ab sofort und fortlaufend bis Ende des Jahres, die sich ca. 1 Woche, nach Absprache gern auch länger, mit einem Thema beteiligen möchten.

Tage bzw. Zeiten in der Redaktion: nach gegenseitiger Absprache und persönlichen Möglichkeiten. Auf Wunsch werden auch Kenntnisse in Photoshop und zum Aufbereiten der Texte für das Internet durch das AVIVA-Team vermittelt.

Den Teilnehmerinnen entstehen keinerlei Kosten, eine Vergütung durch AVIVA wird nicht gezahlt.

Kontakt:
Sharon Adler, Herausgeberin
AVIVA-BERLIN.de - Online-Magazin und Informationsportal für Frauen
Gneisenaustraße 46
D - 10961 Berlin
Fon I: +49.30.691 85 03
Fon II: +49.30.698 16 752
Mobil: 0179 – 39 20 858
E-Mail: sharon@aviva-berlin.de

Dieses Projekt wurde ermöglich durch eine Kooperation der Stiftung ZURÜCKGEBEN, Stiftung zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft



und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)



Weitere Informationen finden Sie unter:

www.stiftung-zurueckgeben.de

www.stiftung-evz.de

Juedisches Leben erstellt: 25.04.2012

   




 
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