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AVIVA-BERLIN.de 2/12/5778 - Beitrag vom 16.11.2012

Israel under fire – und die Welt (ver)urteilt einseitig. Same business as usual. Spendenaufruf für traumatisierte Kinder
Sharon Adler

Abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen berichtet die internationale Presse gewohnt verzerrt. Und während in Tel Aviv Raketen Menschen töten, funktioniert die islamistische Propaganda in Berlin ...



... und London perfekt.

Die Nachrichten aller deutschen Radiosender begannen heute, am 16. November 2012, einheitlich mit dem Satz: Jetzt macht Israel ernst". Weiter ging es mit Hinweisen darauf, welche (selbstverständlich unangemessenen) militärischen Aktionen Israel plane und der Belehrung, die Politik des Landes habe sich "verkalkuliert". Verwindend wenige Hinweise gab es darauf, dass dieses in den letzten Monaten und Jahren unter Dauer-Raketen-Beschuss (mehr als 11.000 (!) Bomben in den letzten 13 Jahren) steht und wie sehr sich die dort lebenden traumatisierten Menschen den Frieden herbeisehen.

Wenn Hamas die Waffen ablegt, gibt es keinen Krieg mehr, wenn Israel die Waffen ablegt, gibt es kein Israel mehr...

Deren Namen, die Biographien der Ermordeten werden - anders als bei den getöteten Palästinenserinnen – nie genannt. Warum?
Das weiß nicht einmal die Redakteurin einer etablierten Berliner Tageszeitung auf meine Anfrage. Möglicherweise, aber auch nur möglicherweise, hätte die Information, dass es sich bei einer der getöteten Israelis um eine dreifache, hochschwangere Mutter gehandelt hat, etwas geändert? Wer weiß. Mittlerweile kann ich das nur bezweifeln. Dennoch frage ich mich: Warum wissen die JournalistInnen das nicht? Keine Zeit für Recherche? Keine Zeit, zu hinterfragen? Wenn es um die getöteten PalästinenserInnen geht (keine Missverständnisse: die Verfasserin dieses Beitrags beklagt den Verlust jedes Menschenlebens (ausgenommen diverse menschenfeindliche Verbrecher) werden meinungsbildende Fotos und mehr äußerst gern veröffentlicht, auch dann noch, wenn es sich im Nachhinein bekanntermaßen um durch Photoshop manipulierte Fakes handelt...

Die Mehrzahl der Deutschen interessiert sich nicht für Israel, für seine Menschen und ihr Schicksal. Kein Wunder, kennt mensch die Zahlen des letzten, heute noch aktuellen Antisemitismusberichts. Auch der Tenor und die einseitige Berichterstattung trägt ihr ihriges dazu bei, Stereotypen zu bilden oder sie zu manifestieren. Die Bedrohung Israels durch seine arabischen Nachbarn, allen voran durch den stolzen Besitzer einer Atombombe, Diktator Ahmadinejad, und der Hamas, die nicht erst seit heute Spendengelder ihrer mehr als fragwürdigen Unterstützer (darunter auch der Bundesrepublik Deutschland) in Milliardenhöhe für die Beschaffung von Waffen und Rekrutierung von SelbstmordattentäterInnen erhält, war in den vergangenen Wochen und Monaten niemals Thema. Die Frage nach dem "Warum" würde an dieser Stelle die Grenzen dieses Beitrags sprengen, den die Verfasserin nicht nur unter Zeit-, sondern auch unter einem gewissen Leidensdruck schreibt. Erst die unsägliche Beschneidungsdebatte und nun die wiederholte Verurteilung, die auch die in der Diaspora lebenden Jüdinnen und Juden in die (soziale) Isolation treibt.

Denn während die israelische Bevölkerung an den Fernsehern Informationen über mögliche Schutzmaßnahmen verfolgt, erfahre ich (die ohne eine direkte Bedrohung durch Raketen sicher an ihrem Laptop sitzt) beim Klicken durch die Sender, dass keine Programmänderung stattfindet, es folgt das übliche Programm: die üblichen langweiligen Soaps, weichgespülte Heimatfilme, schwachsinnige Talkrunden mit minderbemittelten GästInnen, die keine Ahnung haben, engagiert bis stilistisch cleane Naturdokus und natürlich Dauerwerbesendungen.

Okay, ich werde nicht polemisch werden (gelingt mir das?), auch zu weit ausholen (was ich hiermit zugebe) und mich ausschließlich auf das aktuelle Geschehen beschränken... das ich – wie viele andere in Deutschland und Europa lebenden Jüdinnen und Juden seit Stunden auf Facebook und anderen Foren verfolge. Mich austausche mit FreundInnen, KollegInnen und Familie – in Israel, Berlin, USA, Schweiz, und überall.

Zwei dieser Stimmen poste ich hier, auf AVIVA-Berlin – aufgrund der Aktualität des Themas werden diese Beiträge von nun an ergänzt werden:

David Klein:, Schweizer Musiker und Produzent des Albums "Eine Frau" mit Jasmin Tabatabai

Gestern bat mich ein Bekannter, meine Ansichten zum Nahostkonflikt "in zwei Sätzen" zusammenzufassen.

Friedenspartner? Der zu Unrecht stets als "gemässigt" bezeichnete Abbas, der das Attentat von München 1972 massgeblich unterstützt hat, behauptete 1983 in seiner Doktorarbeit über "Die geheimen Beziehungen zwischen Nazismus und der Führung der Zionistischen Bewegung", die in den nationalsozialistischen Lagern ermordeten Juden (seiner Ansicht nach "lediglich" 890.000), seien "Opfer eines zionistisch-nazistischen Komplotts" gewesen. Die Zionisten hätten den Holocaust als Druckmittel zur Schaffung des Staates Israel gewollt.


Im Dezember 2010 sagte PA-Präsident Mahmud Abbas: "Ich werde nie auch nur einem einzigen Juden erlauben, unter uns auf palästinensichem Land zu leben"

Und weiter: "Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurückgeben. Weil sie Ungläubie sind! Die größten Feinde eines jeden Moslems nach dem Teufel sind die Juden! Wer sagt das? Gott sagt das" Al Aqsa TV (Gaza), 31. März 2012

Und an dieser Stelle auch der Kommentar von Dr. Kazem Moussavi, (Sprecher der Green Party of Iran in Deutschland):

Die terroristische Organisation Hamas schießt in den letzten Tagen u.a. die neue FAJR-5-Raketen - mit der größeren Reichweite - der Islamischen Republik Iran in Israel und sie ermordet im Auftrag der Mullahs täglich die unschuldigen Menschen in Israel.
Es ist dringend erforderlich, dass die iranischen Oppositionelle, Organisationen und die Linken - auch im Interesse der Menschenrechte der iranischen Bevölkerung - die Kriegstreibungspolitik der antisemitischen Mullahs durch die islamistische Hamas zu verurteilen und sich an der Seite von Israel zu stellen! "Marg bar Joumhouri Islami"
Befreit Gaza - von der Hamas, dem terroristischen Handlanger der Mullahs!


Spendenaufruf für traumatisierte Kinder
JNF-KKL öffnet Sommerferienlager Nes Harim


Der Jüdische Nationalfonds – Keren Kayemed LeIsrael ruft zum Spenden für Kinder und ihre Familien im Süden Israels auf. Die Region ist seit Tagen unter Dauerbeschuss von Terrororganisationen aus dem Gaza-Streifen. Alleine am 14. und 15. November 2012 wurden 250 Raketen abgefeuert. 250.000 Kinder harren in Schutzräumen aus. In Kiriyat Malachi starben drei Menschen. Ein vierzehnjähriger Junge und zwei Babys liegen verletzt in Krankenhäusern. Die Lebenssituation ist unerträglich.
Um diesen Kindern und ihren Familien zu helfen, hat der JNF-KKL das Sommerferienlager Nes Harim in der Nähe von Jerusalem für Betroffene geöffnet. Sobald die Sicherheit für Bustransporte gegeben ist, werden Kinder aus der Region mit ihren Angehörigen dort einige Tage in Ruhe und geschützt vor Angriffen verbringen können. Sie erhalten dort auch eine psychologische Betreuung.
"Damit wir das Angebot des Aufenthaltes in Nes Harim möglichst Vielen machen können, benötigen wir finanzielle Unterstützung. Alleine die Kosten für ein Kind betragen 180 Euro", erklärt Dr. Shaul Chorev, Hauptdelegierter des JNF-KKL für Deutschland. "Wir bitten daher diejenigen, denen Israel und die Menschen am Herzen liegen, um Spenden. Jeder Euro hilft."

Kontakt:
JNF-KKL e. V.
Hauptbüro
Kaiserstr. 28
40479 Düsseldorf
T. 0211/49189-0
www.jnf-kkl.de

Mehr Infos: www.mideastfreedomforum.org und www.facebook.com/mideastfreedomforum

"Der Frieden wird kommen, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen." (Golda Meir)

Lesenswerte Links:

Unterschriftenaktion "Gemeinsam für Israel"

www.youtube.com, 17 year old Paz shares the children´s feelings and fears: "I am here to ask you: what is it like to live as a child in Israel today?" The english speach of a girl from Ashkelon...." (in English)

Kommentar von Clemens Wergin in der WELT.

m.welt.de/article

Es gibt nun auch eine eigens eingerichtete Website des MFA, auf der Sie zeitnah aktuellste Informationen zur Lage in Israel erhalten:
embassies.gov.il

Es gibt auch einen eigens eingerichteten Videokanal, auf dem Sie zahlreiche und stetig eingestellte Aufnahmen von der Lage in Israel vorfinden.

Auf folgendem Blog finden Sie eine Linksammlung, um sich zu den Geschehnissen in Israel zu informieren:
www.botschaftisrael.de

Der absolut lesenswerte Beitrag "An all die Mahner, Kopfschuettler, Abwiegler, "





(Quellen: Welt, AVIVA, MFA, etc.)

Jüdisches Leben Beitrag vom 16.11.2012 Sharon Adler 

   




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