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AVIVA-BERLIN.de 2/13/5778 - Beitrag vom 05.03.2013

Spannende Veranstaltung der jüdischen Fraueninitiative Bet Debora mit Dr. Sarah Ross aus Bern in Berlin
AVIVA-Redaktion

"What would Miriam sing?" Vortrag zu Jüdischer Ritualmusik aus amerikanisch-feministischer Perspektive bei Bambinim am 21. März 2013 um 19:00 Uhr. Die Ethnomusikologin forscht zu Genderforschung ...



... jüdischer Musik, Musik und Emotionen, Musik und Minderheiten, sowie Angewandter Ethnomusikologie.

Seit 2009 ist sie Assistentin für Kulturelle Anthropologie der Musik und World Arts am Institut für Musikwissenschaft, sowie am Center for Cultural Studies, der Universität Bern.
Neben ihrer beruflichen Tätigkeit ist Sarah Ross (geboren 1977) ein aktives Mitglied der Jüdischen Gemeinde Bern und engagiert sich als Vertretung der Jüdischen Gemeinde Bern im Vorstand des Vereins "Haus der Religionen – Dialog der Kulturen", sowie in anderen wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Vereinen.

"What would Miriam sing?"

Im Kontext des amerikanisch-jüdischen Feminismus spielt die Prophetin Miriam eine zentrale Rolle. Seit den frühen 1970er Jahren inspiriert sie jüdische Frauen dazu, sich näher mit ihrer Religion und deren Traditionen und Ritualen zu beschäftigen. Vor allem aber ist Miriam ein feministisches Vorbild – ein Vorbild für Frauen (und Männer), die nicht nur die biblischen Matriarchinnen zu neuem Leben erweckt, sondern vielmehr ihre eigenen Rechte und somit ihre (Sing-)Stimme im Judentum zurück erobert haben.

Besonders das Miriamlied aus Exodus 15:19-21 hat jüdische Singer-Songwriterinnen aus dem Umfeld des liberalen amerikanischen Judentums dazu inspiriert, eine neue Form synagogaler Musik zu schaffen, welche stark von den Ideen und Werten des Feminismus/der jüdisch-feministischen Theologie geprägt ist. Mit ihrer Musik bewegen sich diese Songwriterinnen deutlich im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, und verfolgen seit nunmehr vier Jahrzehnten das Ziel, veraltete Strukturen des normativen Judentums aufzubrechen: und zwar zugunsten der Gleichheit von Frauen und Männern im Kontext der jüdischen Religionspraxis. Der Vortrag basiert auf einer langjährigen Forschungsarbeit zu diesem Thema, sowie einer Feldforschung in den USA zwischen 2006 und 2009, und thematisiert zum einen die Entstehungszusammenhänge jüdisch-feministischer Musik in Nordamerika und diskutiert zum anderen die Wechselwirkung zwischen jüdisch-theologischen Konzepten und liturgischer Musik.

Bet Debora (hebr. "Haus der Debora") ist eine 1998 in Berlin ins Leben gerufene jüdische Fraueninitiative, die sich für die Neugestaltung jüdischen Lebens auf der Grundlage der Chancengleichheit der Geschlechter einsetzt. 1999 lud Bet Debora zu einer ersten Tagung europäischer Rabbinerinnen, Kantorinnen, rabbinisch gelehrter und interessierter Jüdinnen und Juden ein. Es folgten weitere Tagungen in Berlin, Budapest, Sofia und Wien. Mit ihren Aktivitäten möchte Bet Debora ein jüdisch-feministisches Bewusstsein fördern, das Erbe jüdischer Frauen pflegen, die jüdische Frauenforschung unterstützen, für den interreligiösen und interkulturellen Dialog eintreten und ein europäisches Netzwerk jüdischer Frauen aufbauen.

Die Veranstalterinnen heißen alle interessierten Frauen und Männer herzlich willkommen!

Mehr Informationen zur Fraueninitiative Bet Debora finden Sie unter:

www.bet-debora.de

Bet Debora auf Facebook

Mehr Informationen zur Referentin Dr. Sarah Ross finden Sie unter:

www.musik.unibe.ch und www.sarah-ross.de

am Donnerstag, 21. März 2013 um 19:00 Uhr
im Jüdischen Familienclub Bambinim, Brandenburgische Straße

Verkehrsverbindung: U7 Konstanzer Str.

Um Anmeldung wird gebeten: bet.debora@gmail.com
(Sie erhalten dann mit der Bestätigung auch die genaue Adresse des Veranstaltungsorts)



Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, des American Jewish Joint Distribution Committees und AVIVA-Berlin.



Jüdisches Leben Beitrag vom 05.03.2013 AVIVA-Redaktion 

   




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