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AVIVA-BERLIN.de 3/15/5778 - Beitrag vom 12.04.2015

EHRI - Online-Portal European Holocaust Research Infrastructure verbindet Holocaust-Archive weltweit
AVIVA-Redaktion

Das EHRI-Portal ermöglicht den Zugang zu Daten über Archivmaterial zum Holocaust von Institutionen in und außerhalb Europas. EHRI bündelt ein Verzeichnis von 1.829 Archiven aus 51 Ländern,...



... vernetzt, und fördert Forschungs- und Bildungsmaßnahmen.

Bald werden die Stimmen der letzten Zeitzeug_innen des Holocaust verstummen. Daher ist es zukünftig umso mehr die Aufgabe der Geschichtsforschung und der Archive, die Erinnerung zu pflegen. Digitale Hilfsmittel – wie das Online-Portal »EHRI« – leisten dabei wertvolle Unterstützung.

Am 26. März 2015 wurde das Internetportal »European Holocaust Research Infrastructure« (»EHRI«) im Beisein zahlreicher internationaler Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft in Berlin präsentiert. Die Webseite stellt ein Verzeichnis von 1.829 Archiven aus 51 Ländern zur Verfügung. Sie bietet Informationen zu zehntausenden Archivdokumenten zur Geschichte des Holocaust.

Das von der EU geförderte Projekt wurde bereits im Jahr 2010, finanziert durch das 7. Forschungsrahmenprogramm, ins Leben gerufen. Zwanzig führende Forschungsinstitutionen und Archive aus Europa und Israel arbeiteten gemeinsam daran, die heterogenen Quellen zum Holocaust zu vereinen. Sie haben nun Strukturen geschaffen, mit denen die europäischen Forschungs- und Archivressourcen vernetzt werden können.

"Das EHRI-Portal spielt eine wichtige Rolle bei der Demokratisierung von Wissen über den Holocaust", so Dr. Conny Kristel, Koordinatorin des im niederländischen Instituts für Kriegsforschung beinhalteten Projekts. Das Portal steht künftig nicht nur für Forschungszwecke, sondern auch für die private Nutzung zur Verfügung.
"Die Nationalsozialisten wollten das jüdische Leben und die Erinnerung daran auslöschen. Heute forschen und erinnern wir grenzüberschreitend, damit der Holocaust niemals in Vergessenheit gerät. EHRI leistet dafür einen elementaren Beitrag", so Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung. EHRIs deutsche Partner sind der Internationale Suchdienst, das Bundesarchiv, die Stiftung für die ermordeten Juden Europas, die Georg-August-Universität Göttingen und das Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München.

EHRI ist nicht nur eine digitale Infrastruktur, sondern auch ein Netzwerk für Forscherinnen und Forscher. Mithilfe von Forschungsstipendien, Sommerkursen, Workshops und Konferenzen fördert das Projekt Kooperationen von Geschichtswissenschaft, Archivwesen und den digitalen Geisteswissenschaften. Damit wird eine interdisziplinäre und transnationale Herangehensweise an den Holocaust betrieben. Zukünftig wird das Portal um weitere Quellenbestände aus Europa, den USA und insbesondere den vergleichsweise wenig erforschten Ländern Osteuropas, ergänzt. Etwa 90 Prozent der Holocaustopfer waren osteuropäische Juden und Jüdinnen.

Mehr Informationen unter:

EHRI Online-Portal: portal.ehri-project.eu

EHRI-Projekt:www.ehri-project.eu

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

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Interview mit Nora Sternfeld, Kuratorin, Kunstvermittlerin und Wissenschaftlerin, Autorin von "Kontaktzonen der Geschichtsvermittlung. Transnationales Lernen über den Holocaust in der postnazistischen Migrationsgesellschaft"

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Quelle: Pressemitteilung des EUROPEAN HOLOCAUST RESEARCH INFRASTRUCTURE, 2015-03-26

Jüdisches Leben Beitrag vom 12.04.2015 AVIVA-Redaktion 

   




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