Podiumsdiskussion: Die Bundestagswahl 2017 aus jüdischer Frauenperspektive am 5. September 2017 - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de 2/13/5778 - Beitrag vom 29.08.2017

Podiumsdiskussion: Die Bundestagswahl 2017 aus jüdischer Frauenperspektive am 5. September 2017 ab 19 Uhr
AVIVA-Redaktion

Eine Veranstaltung der Fraueninitiative Bet Debora e.V. Jewish Women´s Perspectives. Frauenperspektiven im Judentum mit jüdischen Politiker_innen und Aktivist_innen: Halina Bendkowski, Nikoline Hansen, Sergej Lagodinsky, Petra Somberg-Romanski, Lala Süsskind, N. N. (JSUD). Moderation: Esther Hirsch



Das Judentum gibt zahlreiche Impulse, die für ein verantwortungsethisches, bürgerschaftliches Engagement sprechen: So lautet einer der zentralen Imperative "Tikkun olam" (Die Welt reparieren), auch enthält die hebräische Bibel zahlreiche sozialpolitische Ideen.

Jüdinnen und Juden haben sich in Deutschland schon im 19. Jahrhundert auf vielfältige Weise in das politische Geschehen eingemischt: sei es in den Parteien oder der Frauenbewegung. Über ihr heutiges Engagement in der Politik, ihre Hoffnungen und Ziele wollen die Veranstalterinnen mit jüdischen Politiker_innen und Aktivist_innen, die ein breites politisches Spektrum repräsentieren, debattieren.

Wie schätzen Jüdinnen und Juden, die in Parteien und der Zivilgesellschaft aktiv sind, die gegenwärtige gesellschaftliche Situation ein? Welche Aufgaben und Ziele sehen sie für die Zukunft? Wie setzten sie sich mit Antisemitismus, Rassismus und Frauenfeindlichkeit auseinander? Welche Vorstellungen haben sie von einer Gesellschaft, in der Vielfalt gelebt wird? Welche Rolle spielen Fragen der Gleichberechtigung von Frauen in ihrem Engagement? Werden jüdische (Frauen-) Stimmen von der Öffentlichkeit überhaupt wahrgenommen? Müssten angesichts der aktuellen Lage nicht viel mehr Jüdinnen und Juden in Deutschland auch außerhalb der jüdischen Gemeinschaft aktiv werden?

Halina Bendkowski ist Initiatorin und Theoretikerin des Konzepts GESCHLECHTERDEMOKRATIE und war aktiv für die Gleichheit von Lesben und Schwulen. Sie ist bei JCall und JStreet aktiv.

Nikoline Hansen (FDP), Literatur- und Kommunikationswissenschaftlerin, war stellvertretende Landesvorsitzende der FDP in Berlin. Seit 1995 vertritt sie die FDP in der Arbeitsgemeinschaft der Vertretungen politisch, rassisch und religiös Verfolgter. Sie ist zudem Vorsitzende des Landesfachausschusses Innen, Recht und Verwaltungsreform. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. und war bis zu dessen Auflösung Ende 2016 Vorsitzende des Bunds der Verfolgten des Naziregimes Berlin e.V.

Sergej Lagodinsky (Bündnis 90/Die Grünen) arbeitet bei der Heinrich-Böll-Stiftung als Leiter des Referats Europäische Union/Nordamerika. Er ist Mitglied der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

Petra Somberg-Romanski ist Sprecherin im Bundesvorstand des Arbeitskreises Jüdischer Sozialdemokraten und Vorstandmitglied der SPD Arbeitsgemeinschaft der Juristen Ruhr Mitte.

Lala Süsskind, Vorsitzende des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus – ehemalige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und WIZO-Präsidentin Deutschlands.Verheiratet, 2 Kinder, 5 Enkelkinder.
N. N., Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD)

Esther Hirsch ist Journalistin und Kantorin der Synagogengemeinde Sukkat Schalom

Ort: Veranstaltungsraum des Zentralrats der Juden in Deutschland, Johannisstraße 5-6, 6. Etage, 10115 Berlin
Verkehrsverbindung: S1, S2, S25 Oranienburger Straße, S3, S5, S7, S75 Friedrichstraße, U6 Friedrichstraße, Bus 147 Friedrichstraße, Tram M1, M6 Oranienburger Straße, 12 Friedrichstraße

Bet Debora heißt alle interessierten Frauen und Männer herzlich willkommen!
Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Mehr Infos zur Veranstaltung unter:

www.bet-debora.net und auf Facebook: www.facebook.com

Mehr Infos zu Bet Debora unter:

www.bet-debora.net und auf Facebook

Um Anmeldung bis 3. September per eMail wird gebeten: bet.debora@gmail.com

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Forderungen und Einschätzungen des Deutschen Frauenrats, von medica mondiale, sowie von der WerteInitiative. Positionen jüdischer Deutscher, und des Lesben- und Schwulenverbands
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Jüdisches Leben Beitrag vom 29.08.2017 AVIVA-Redaktion 

   




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