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AVIVA-BERLIN.de 2/14/5778 - Beitrag vom 23.01.2009

Bent - Rosa Winkel von Martin Sherman im BIMAH
AVIVA-Redaktion

Nach dem großen Broadwayerfolg mit Richard Gere wird das Stück um Homosexuelle im Konzentrationslager bis 29. April 2009 unter der Regie von Dan Lahav auch im Jüdischen Theater BIMAH zu sehen sein.



Der "Rosa Winkel"

Der "Rosa Winkel" war ein Symbol, das während der Zeit des Nationalsozialismus benutzt wurde, um männliche Häftlinge in Konzentrationslagern zu identifizieren, die aufgrund ihrer Homosexualität dorthin verschleppt wurden.
Nicht alle Häftlinge, die einen "Rosa Winkel" trugen verstanden sich selbst als schwul, manchmal waren sie verheiratet und hatten nur wenige Male Sex mit einem Mann. Es kam auch nicht jeder, der nach Paragraph 175 verurteilt wurde, in ein Konzentrationslager, die meisten wurden "nur" ins Gefängnis gesteckt.
Der "Rosa Winkel" wurde von ungefähr 5.000-10.000 Männern getragen. Ihre Todesrate war überdurchschnittlich hoch, was wohl daran begründet war, dass sie oft auf sich allein gestellt waren und oft von den Mithäftlingen gemieden und auf Abstand gehalten wurden, weil sie "anders" waren.

Die Geschichte:

Im Berlin der 1930iger Jahre schlägt sich der schwule Max mit Drogenhandel durchs Leben und lässt sich von seinem Freund Rudi, einem Tänzer, aushalten. Während des Röhm-Putsches werden beide verhaftet. Auf dem Weg ins KZ Dachau versucht Max alles, um statt des "Rosa Winkels" den gelben Judenstern zu bekommen. Er geht dafür soweit, dass er auf Befehl eines Offiziers seinen Freund tötet. Im Lager angekommen, lernt Max Horst kennen, der mit Stolz seinen "Rosa Winkel" trägt. Trotz der täglichen Schikane und obwohl sie sich nicht berühren oder miteinander sprechen dürfen, verlieben sie sich ineinander. Eines Tages wird Horst von einem SS-Soldaten erschossen, weil er sich geweigert hat, sich auf Befehl in den Hochspannungszaun zu stürzen. Max soll seinen Freund begraben, tauscht aber, bevor er den Befehl ausführt, seine Jacke mit dem Judenstern gegen die seines Geliebten und kennzeichnet sich somit selbst als Homosexueller. Nachdem er Horst begraben hat, stürzt auch Max sich in den Hochspannungszaun.

Bent - Rosa Winkel
von Martin Sherman
Regie und Bühnenbild: Dan Lahav
DarstellerInnen: Manfred Kloss, Philipp Brehse, Stefan Schneider, Tyrell van Boog, Paula Maria Uelze, Nicolai Borger, Tyrell van Boog, Bernd Koch
"Bent – Rosa Winkel" hat am Samstag, dem 24. Januar Premiere (ausverkauft)
Weitere Aufführungstermine: 25.01. um 19:00 Uhr, 29. und 30.01. jeweils um 20:00 Uhr
07.02. um 20:00 Uhr, 08.02. um 19:00 Uhr, 07.03., 13.03. und 28.03. jeweils um 20:00 Uhr
Jüdisches Theater Berlin – BIMAH e.V.
Jonasstraße22
12053 Berlin
Fon: o3o – 251 10 96
EMail: juedisches.theaterberlin@web.de
Weitere Infos unter: www.bimah.de

(Die Aufführungstermine für April werden noch bekannt gegeben, jedoch wird es eine Sondervorstellung am 29. April 2009 anlässlich des Jahrestages der Befreiung des KZ Dachau geben. Dies ist insofern von Bedeutung, da ein nicht unwesentlicher Teil der Handlung in ebenjenem Konzentrationslager spielt.)
Karten können Sie telefonisch unter 030 / 251 10 96 oder per E-Mail juedisches.theaterberlin@web.de reservieren.
Eintrittspreise:
Normal: 22 Euro, Gruppen bei Vorbestellungen: 19,00 Euro, Schwerbehinderte/Arbeitslose: 17,00 Euro, ALG-II-EmpfängerInnen: 7,00 Euro, StudentInnen/SchülerInnen: 12,00 Euro


Jüdisches Leben Beitrag vom 23.01.2009 AVIVA-Redaktion 

   




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