Jüdische Volkshochschule Berlin - Kulturprogramm im 2. Trimester 2010 - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de 2/12/5778 - Beitrag vom 24.03.2010

Jüdische Volkshochschule Berlin - Kulturprogramm im 2. Trimester 2010
AVIVA-Redaktion

Auf AVIVA-Berlin finden Sie eine vollständige Übersicht der Lesungen, Buchvorstellungen, Konzerte, Filmvorführungen und Vorträge für das 2. Trimester der JVHS vom 26. April bis 02. Juli 2010.



Donnerstag, 29. April 2010, 20.00 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Dorothee Gelhard: Was ist "jüdische" Literatur?
1966 wurde der Literaturnobelpreis der deutschsprachigen Lyrikerin Nelly Sachs und dem israelischen Prosadichter Schmuel Josef Agnon verliehen. Die beiden DichterInnen wurden mit dieser Halbierung als RepräsentantInnen einer Art jüdischer Nation angesehen und Nelly Sachs und ihr Werk zurück in jene eindeutig jüdische Position zurückgestoßen, die sie ihrem eigenen Verständnis nach hinter sich gelassen hatte. Dies fordert dazu auf, über das Phänomen einer so genannten "jüdischen" Literatur genauer nachzudenken.
Prof. Dr. Dorothee Gelhard lehrt seit 2002 Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg. Sie hat zahlreiche Publikationen zur europäisch-jüdischen Literatur veröffentlicht.
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80
10623 Berlin
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Donnerstag, 06. Mai 2010, 20.00 Uhr
"Reise in das Herz des Feindes" – Lesung und Diskussion mit dem Autor Najem Wali
Najem Wali wagte es, Tabus zu brechen. Nach einer Konferenz in Haifa zum Thema "Quo Vadis Irak?" erkundete er das "Land des Feindes". Mit seinem Buch beklagt Wali die "Rückentwicklung", die er in der arabischen Welt feststellt. Er setzt sich gegen jede Form von Extremismus, für die Anerkennung Israels in weiteren arabischen Ländern sowie eine Zweistaatenlösung in Nahost ein.
Najem Wali wurde 1956 in Basra, Irak geboren. Er studierte deutsche Literatur an der Universität Bagdad, wurde 1980 unter Saddam Hussein ins Exil gezwungen, studierte in Hamburg Germanistik und arbeitete für die arabische Zeitung Al Hayat. Er lebt heute als freier Journalist, Publizist und Autor in Berlin.
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Bibliothek
Fasanenstr. 79-80
10623 Berlin
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Um Anmeldung wird gebeten unter: 030/88028265

Montag, 10. Mai 2010, 20.00 Uhr
Buchvorstellung: "Die Teilacher" von Michel Bergmann
Michel Bergmann berichtet von jüdischen Überlebenden, die nach Krieg und Massenmord in Deutschland blieben und sich als HandelsvertreterInnen (Teilacher) eine Existenz aufbauten. Es handelt sich um eine jüdische, deutsche und europäische Geschichte, mit viel Fingerspitzengefühl erzählt. Ein ganz besonderer Blick auf diese Zeit, über die man so noch nie gelesen hat.
Michel Bergmann wurde 1945 als Kind jüdischer Eltern in einem Internierungslager in der Schweiz geboren. Nach seiner Ausbildung bei der Frankfurter Rundschau arbeitete er als Journalist und entdeckte die Liebe zum Film. Michel Bergmann arbeitet als Autor, Produzent und Regisseur und schreibt Drehbücher. "Die Teilacher" ist sein erster Roman.
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9
10969 Berlin
Eintritt: frei
Reservierung unter: 030/25993488

Donnerstag, 27. Mai 2010, 20.00 Uhr
Buchvorstellung "Lotte Cohn – Baumeisterin des Landes Israel" von Ines Sonder
Ines Sonder zeichnet den außergewöhnlichen Lebensweg Lotte Cohns aus dem zionistischen Milieu Berlins vor dem Ersten Weltkrieg zur ersten Architektin im Lande Israel nach. Ihre Biographie der deutschen Jüdin, Pionierin und Architektin Lotte Cohn (1893 – 1983) ist die einer Frau, die maßgeblich am Aufbau Israels beteiligt war.
Ines Sonder ist Kunst- und Architekturhistorikerin. Nach dem Studium der Kunstgeschichte und Hebraistik/Israelwissenschaften erfolgte 2004 die Promotion. 2005 war sie Visiting Research Fellow am Rosenzweig Minerva Research Center Jerusalem. Zur Zeit ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam tätig.
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80
10623 Berlin
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Sonntag, 30. Mai 2010, 11.00 Uhr
Lesung und Autorinnengespräch:"Liebe für Anfänger" von Nava Semel

Die erste Liebe ist so bittersüß, dass sie viele junge Menschen in Verwirrung stürzt. Nava Semel erzählt einfühlsam und mit einer gewissen Melancholie von den geheimen Wünschen und Träumen, Gefühlen und Empfindlichkeiten Jungverliebter. Ihre sieben Geschichten spielen in Israel zu verschiedenen Zeiten. Die Übersetzung kommt von Mirjam Pressler, die Illustrationen stammen von Gerda Raidt.
Nava Semel ist eine der wichtigsten israelischen Autorinnen der Gegenwart. Die Tochter von Shoah -Überlebenden schreibt seit 1983 Geschichten für Erwachsene und Kinder. Sie studierte Kunstgeschichte an der Universität Tel-Aviv und arbeitete als Journalistin und Kritikerin. Nava Semel ist Mutter dreier Kinder und veröffentlichte 2001 die Holocaust-Geschichte "Und die Ratte lacht", welche 2005 in Israel als gleichnamige Oper uraufgeführt wurde.
Veranstaltungsort: Literaturhaus Berlin
Fasanenstr. 23
10719 Berlin
Reservierung unter: 030 – 887 28 60
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:
Nava Semel - Und die Ratte lacht
Nava Semel - Die Braut meines Bruders

Sonntag, 06. Juni 2010, 15.00 Uhr
Diskussion: "Antisemitische Kontinuität" - Über die Radiopropaganda der Nazis Richtung Ägypten und Iran

Von 1937 bis 1945 verbreiteten die Nazis ihren Antisemitismus auch in der islamischen Welt. Das wirkungsvollste Instrument dieser Propaganda war ein Sender aus Zeesen bei Berlin, der mit seinem Radioprogramm auf arabisch, persisch und türkisch zahllose MuslimInnen beeinflusste. Seit 1945 hat sich der exportierte Judenhass insbesondere in der arabischen Welt weiter verbreitet und strahlt heute in Form von Satellitenprogrammen der Hisbollah und der Hamas nach Europa zurück.
Prof. Dr. Jeffrey Herf hat in seiner Studie "Nazi-Propaganda for the Arab World" die Sendeprotokolle von Radio Zeesen ausgewertet und stellt seine Ergebnisse erstmals in Deutschland vor. Dr. Matthias Küntzel hat in seinem Buch "Die Deutschen und der Iran" die Rolle von Radio Zeesen bei der Verbreitung des europäischen Antisemitismus im Iran analysiert.
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80
10623 Berlin
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Montag, 07. Juni 2010, 20.00 Uhr
Gesprächskonzert: Lieder der Jiddischen ArbeiterInnenbewegung

Bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebten Jüdinnen und Juden in Russland und Polen zwar auch noch als HandwerkerInnen und WirtInnen im Shtetl, doch vor allem zunehmend in Großstädten als FabrikarbeiterInnen. Viele wanderten nach Amerika aus und wurden MitbegründerInnen der amerikanischen Gewerkschaften.
Die jiddische Kultur war in erster Linie eine Kultur jüdischer ArbeiterInnen. Diese Kultur hat ein reichhaltiges musikalisches Erbe hinterlassen. In ihrem Gesprächskonzert werden der Sänger Daniel Kempin und der Autor Micha Brumlik diese versunkene Welt wieder beleben und einen historischen Kontext herstellen.
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Großer Saal
Fasanenstr. 79-80
10623 Berlin
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro

Donnerstag, 17. Juni 2010, 20.00 Uhr
Vortrag: Judenemanzipation und Judenfeindschaft um 1800: Die Freundinnen Rahel Levin und Caroline von Humboldt im Wirbel des Umbruchs

Nach der französischen Revolution wurden Jüdinnen und Juden in Frankreich als gleichberechtigte BürgerInnen angesehen. Die deutschen Länder taten sich schwerer, die Emanzipationsbewegung kam nur in kleinen Schritten voran.
Die jüdische Salonière Rahel Levin und Caroline von Humboldt waren um 1800 befreundet. Nach 1816 wütete die Ehefrau des preußischen Staatsbeamten und Befürworters der Judenemanzipation, Wilhelm von Humboldt, gegen "die Juden", des "Flecken der Menschheit". Von diesen Geschichten und Widersprüchen handelt der Vortrag.
Hazel Rosenstrauch, geboren in London als Tochter österreichisch-jüdischer Exilanten, studierte Germanistik, Soziologie und Philosophie in Berlin, später Empirische Kulturwissenschaften in Tübingen. Die Journalistin, Historikerin, Redakteurin und Autorin hat mehrere Bücher zu jüdischen und deutschen Themen veröffentlicht.
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80
10623 Berlin
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Sonntag, 20. Juni, 11.00 Uhr
Filmvorführung und Deutschlandpremiere von "Srugim"

Die Fernsehserie "Srugim" wurde gleichermaßen unter säkularen wie religiösen Jüdinnen und Juden in Israel ein Riesenhit. Angesiedelt im modernen Jerusalem von heute, präsentiert "Srugim" ein kluges und gewitztes Portrait der Welt der religiösen jüdischen thirty-something singles. Die intelligenten Männer und Frauen der Serie versuchen die Einhaltung der religiösen Vorschriften, die Erwartungen ihrer Eltern, die sie früh verheiratet wissen wollen, mit ihren Bedürfnissen nach Wärme und Gemeinschaft in Einklang zu bringen.
"Srugim" (Regie und Drehbuch: Eliezer Shapiro) war Siegerin des Israeli TV Academy Awards 2009 und gewann die Preise als beste Serie und bestes Drehbuch. Die Schauspielerin Yael Sharoni erhielt für ihr Spiel in der Serie den Preis für die beste Darstellerin des Jahres.
Veranstaltungsort: Kino "Die Kurbel"
Giesebrechtstr. 4
10629 Berlin
Reservierung unter: 030/88 91 59 98
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro

Sonntag, 27. Jun 2010 um 16.00 Uhr
KantorInnen- und Gesprächskonzert: Tefillah und Shirah

Das Jewish Institute of Cantorial Arts stellt sein neues Konzertprogramm Tefillah und Shirah (Gebet und Lied) vor, das in einer abwechslungsreichen Reihenfolge synagogale Gesänge mit jiddischen und hebräischen Liedern kombiniert. Diese traditionelle jüdische Musik wird von jungen begabten SängerInnen präsentiert, die bereits auf Opern- und Konzertbühnen in vielen Ländern gefeiert wurden und jetzt die Kunst des Synagogengesangs studieren. Den ZuhörerInnen wird exzellente Gesangsqualität und stilgetreue Interpretation von Meisterstücken jüdischer Musik geboten.
Der renommierte Pianist und Leiter des Jewish Institute of Cantorial Arts, Dr. Jascha Nemtsov, wird das Konzert mit lebendigen Erklärungen begleiten.
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Großer Saal
Fasanenstr. 79-80
10623 Berlin
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.jvhs.de

Sollten Sie Interesse haben, sich in den E-Mail Verteiler der JVHS aufnehmen zu lassen, schicken Sie eine kurze Mail an: jvhs-berlin@jg-berlin.org

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin: Das vollständige Programm sowie die Anmeldedaten zu spannenden Kursen und Seminaren der jüdischen Volkshochschule für das 2. Trimester vom 26. April 2010 bis zum 02. Juli 2010 finden Sie unter: Sprachkurse und Seminare

Jüdisches Leben Beitrag vom 24.03.2010 AVIVA-Redaktion 

   




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