Führungen und pädagogisches Programm des Jüdischen Museums Berlin im Mai und Juni 2010 - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Juedische Allgemeine - Wochenzeitung für Politik, Kultur, Religion und Jüdisches Leben AVIVA_gegen_AFD Juden, Christen und Muslime. Im Dialog der Wissenschaften 500-1500
Aviva-Berlin > Jüdisches Leben AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Veranstaltungen in Berlin
   Koscher + Vegetarisch
   Writing Girls
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de 4/11/5778 - Beitrag vom 09.04.2010

Führungen und pädagogisches Programm des Jüdischen Museums Berlin im Mai und Juni 2010
AVIVA-Redaktion

Im Fokus des pädagogischen Programms stehen die beiden Sonderausstellungen "Helden, Freaks und Superrabbis." und "Flucht und Verwandlung. Nelly Sachs, Schriftstellerin, Berlin/Stockholm".



Begleitend zur Ausstellung "Helden, Freaks und Superrabbis" bietet das Museum die Führung "Die neunte Kunst", den Comic-Workshop "Panel, Speedline und Splash" sowie den LehrerInnenworkshop "Comics in Schule und Unterricht" an. Zur Ausstellung "Flucht und Verwandlung" stehen die Führung für Erwachsene "Alle meine Worte sind nur Schilder und Tafeln" und der Workshop "Glühende Rätsel" für SchülerInnen ab Klassenstufe 11 auf dem Programm.

Öffentliche Führungen für Erwachsene

An den folgenden Tagen finden im Mai und Juni jeweils öffentliche Führungen statt:

samstags
11.00 Uhr: Jüdisches Leben, jüdische Traditionen
15.00 Uhr: Mit Siebenmeilenstiefeln durchs Museum

sonntags
11.00 Uhr: Jüdisches Leben, jüdische Traditionen
13.00 Uhr: Alle meine Worte sind nur Schilder und Tafeln. Führung durch die Sonderausstellung "Flucht und Verwandlung"
15.00 Uhr: Die neunte Kunst. Führung durch die Sonderausstellung "Helden, Freaks und Superrabbis"
15.00 Uhr: Mit Siebenmeilenstiefeln durchs Museum

montags
18.00 Uhr: Mit Siebenmeilenstiefeln durchs Museum
18.00 Uhr: Die neunte Kunst. Führung durch die Sonderausstellung "Helden, Freaks und Superrabbis"

donnerstags
15.00 Uhr: Die neunte Kunst. Führung durch die Sonderausstellung "Helden, Freaks und Superrabbis" (nur 13.5.)

Für alle öffentlichen Führungen gilt:
Dauer: ca. 1 Stunde
Preis: 3 Euro zzgl. Eintritt (Dauerausstellung: 5 Euro, erm. 2,50 Euro; Sonderausstellung: 4 Euro, erm. 2,50 Euro)
Treffpunkt: "Meeting Point" im Foyer, Altbau EG
Anmeldung und Rückfragen zu Führungen unter Tel. 030 - 25993 305 oder fuehrungen@jmberlin.de

Öffentliche Führungen für Kinder

Halacha und Hefezopf - Was kommt in den Schabbattopf?
Kinderführung durch die Dauerausstellung
Wie lebte eine jüdische Händlerin vor 300 Jahren? Was musste sie in den Koffer packen, wenn sie auf Reisen ging? Ein Gebetbuch, Reisekleidung oder gar ein Handy? Jüdische Traditionen im Wandel der Jahrhunderte werden für ganz junge MuseumsbesucherInnen anschaulich und spielerisch präsentiert. Die Kinder erfahren, wie sich eine Kippa auf dem Kopf anfühlt, sehen eine echte Schriftrolle und können ihre Nasen in die Gewürze der Bessamim-Büchse stecken.
Wann: Sonntag, 2. Mai und 6. Juni 2010 jeweils um 11 Uhr
Dauer: ca. 1 Stunde

Das ver-rückte Haus. Daniel Libeskind für Kinder
Warum sind die Wände im Jüdischen Museum Berlin schräg? Warum endet eine Treppe im Nichts? Warum blühen im Garten keine Blumen? Die jungen BesucherInnen werden entsprechend ihrem Alter spielerisch an die Architektur von Daniel Libeskind herangeführt. Danach gibt es Gelegenheit, aus Pappe, Knete und anderen Bastelmaterialien das eigene verrückte Traumhaus zu gestalten.
Wann: Sonntag, 16. Mai und 20. Juni 2010 jeweils um 11 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden

Für alle öffentlichen Kinderführungen gilt:
Preis: 3 Euro inkl. Eintritt und Bastelmaterial
Treffpunkt: "Meeting Point" im Foyer, Altbau EG
Anmeldung und Rückfragen zu Führungen unter Tel. 030 - 25993 305 oder fuehrungen@jmberlin.de

Pädagogisches Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Helden, Freaks und Superrabbis"

Panel, Speedline und Splash
Comic-Workshop für SchülerInnen der Klassenstufen 5 bis 13
Superhelden oder Superrabbis, im Comic ist alles möglich! Nach einer Führung durch die Kulturgeschichte des Comics gestalten die SchülerInnen in einem computergestützten Workshop einen eigenen Comicstrip. Sie entwerfen ein kurzes Storyboard, setzen Charaktere und Räume zusammen, gestalten Sprech- oder Denkblasen und schreiben Texte. Die Comicstrips können zu Hause oder im Unterricht weiter bearbeitet werden. Eine Auswahl der Ergebnisse wird auf der Website des Jüdischen Museums präsentiert.
Wann: Termine nach Vereinbarung
Eintritt: 3 Euro inkl. Eintritt
Dauer: ca. 2 Stunden
Anmeldung und Rückfragen unter 030 - 25993 305 oder bildung@jmberlin.de

Die neunte Kunst
Führungen für Erwachsene und Schüler ab der 10. Klassenstufe
Ende der 70er Jahre werden im Comic erstmals explizit jüdische Themen aufgegriffen. "Maus - Die Geschichte eines Überlebenden" von Art Spiegelman stellt die bislang radikalste Auseinandersetzung mit der Erinnerung an die Shoa dar. Zeitgleich findet der Comic neben den klassischen Künsten schließlich seine Anerkennung als eine eigenständige Kunstform - als die so genannte "neunte Kunst". Der Ausstellungsrundgang führt durch die Kulturgeschichte des Comics und macht die jüdische Farbe sichtbar.
Wann: Termine nach Vereinbarung
Eintritt: 2,75 Euro inkl. Eintritt
Dauer: ca. 1 Stunde
Anmeldung und Rückfragen unter 030 - 25993 305 oder fuehrungen@jmberlin.de.

Comics in Schule und Unterricht
Workshop für LehrerInnen und pädagogische Fachkräfte
Früher waren Comics in der Schule nicht gern gesehen, denn sie galten oft nur als "Blasenfutter für Analphabeten". Auch die Schule kam im Comic nicht gut weg, sonder tauchte als Verwahranstalt mit unfähigen oder im besten Falle komischen LehrerInnen auf. Mittlerweile haben sich Comics zu einem anerkannten kulturellen Medium entwickelt, das sowohl im Deutsch- oder Fremdsprachenunterricht als auch im Kunstraum seinen Platz finden kann. Der Workshop zeigt zugleich, inwieweit Comics zur Geschichtsvermittlung, besonders im Bereich der Holocaust-Education, eingesetzt werden können.
Wann: Donnerstag, 6. Mai von 15 bis 18 Uhr
Wo: Bildungsraum, Altbau 1. OG
Preis: 2,75 Euro inkl. Eintritt
Anmeldung (bis 30. April) und Rückfragen unter 030 - 25993 305 oder bildung@jmberlin.de.

Pädagogisches Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Flucht und Verwandlung"

"Glühende Rätsel"
Workshop für SchülerInnen ab der 11. Klassenstufe
Können junge Menschen die Gedichte von Nelly Sachs überhaupt noch verstehen? Nach einer Führung durch die Ausstellung beschäftigen sich die TeilnehmerInnen mit ausgewählten Gedichten der Schriftstellerin. Sie nähern sich der Symbolik und den Schlüsselwörtern jedoch auf ungewöhnliche Art: In einzelne Wörter zerlegte Gedichte werden neu zusammengesetzt und gelesen. Das Gedichtpuzzle ist ein Spiel mit Sprache, Bedeutungen und der Ausdruckskraft der Worte.
Wann: Termine nach Vereinbarung
Eintritt: 3 Euro inkl. Eintritt
Dauer: ca. 2 Stunden
Anmeldung und Rückfragen unter 030 - 25993 305 oder fuehrungen@jmberlin.de.

"Alle meine Worte sind nur Schilder und Tafeln"
Führung für Erwachsene
Wie ist das lyrische Werk Nelly Sachs´ in den historischen Kontext von Holocaust und Emigration einzuordnen? Welche Bedeutung hatte Sprache im Leben der Schriftstellerin? Diese und weitere Fragen beantwortet der Rundgang durch die Sonderausstellung.
Wann: Termine nach Vereinbarung
Eintritt: 3 Euro zzgl. Eintritt
Dauer: ca. 1 Stunde
Anmeldung und Rückfragen unter 030 - 25993 305 oder fuehrungen@jmberlin.de.

Stadtführungen "Unter freiem Himmel"

Auf den Spuren jüdischen Lebens durch Alt-Berlin
Die Tour zeigt unbekannte Orte aus der Geschichte der Berliner Juden im 16. Jahrhundert: Sie führt durch drei historische Viertel Berlins, durch das Kloster-, das Nikolai- und das Marienviertel. Da viele Orte der jüdischen Geschichte heute aus dem Stadtviertel verschwunden sind, können die TeilnehmerInnen mithilfe multimedialer Guides Fotos, Stiche oder Gemälde der historischen Gebäude mit den aktuellen Orten vergleichen.
Wann: Sonntag, 9. Mai um 11 Uhr
Treffpunkt: U-Bahnhof Klosterstraße, Nordausgang beim historischen U-Bahnzug

Auf den Spuren jüdischen Lebens durch die südliche Friedrichstadt
Die Umwälzung aller überkommenen Lebensverhältnisse in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ermöglichte den sozialen Aufstieg der Juden in Berlin. Sie manifestierte sich in der Gründung von Theatern sowie großer Verlags- und Kaufhäuser, deren Spuren sich noch heute im Stadtbild finden. Die Stadtführung widmet sich diesem Prozess der Verbürgerlichung und der maßgeblichen Beteiligung der jüdischen Bevölkerung am Aufstieg von Berlin zur wirtschaftlichen und kulturellen Metropole. Für den Rundgang werden multimediale Guides ausgegeben, die auch das zeigen, was nicht mehr zu sehen ist.
Wann: Sonntag, 13. Juni um 11 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang, Jüdisches Museum Berlin

Für die Stadtführungen gilt:
Kosten: 10 Euro
Dauer: ca. 2 Stunden
Anmeldung und Rückfragen unter Tel. 030 - 25993 587 oder a.butzek@jmberlin

Für LehrerInnen und pädagogische Fachkräfte

Antisemitismus heute - die neue Normalität. Erfahrungen, Informationen, Argumente
Antisemitische Ansichten werden heute in privaten Gesprächen und in der Öffentlichkeit zunehmend geäußert. Auch in der Schule kommen antisemitische Aussagen vermehrt vor und erfordern eine persönliche Positionierung. In dieser zweitägigen Fortbildung können Erfahrungen ausgetauscht, Wissen zum Thema Antisemitismus erweitert und gemeinsam Argumente erprobt werden, die man antisemitischen Stereotypen entgegensetzen kann.
Wann: Freitag, 21. Mai, und Samstag, 22. Mai jeweils von 10 Uhr bis 18.30 Uhr
Kosten: 30 Euro inkl. Eintritt
Anmeldung (bis 5. Mai) und Rückfragen unter Tel. 030 25993 343 oder s.hiron@jmberlin.de

Jüdisches Museum Berlin
Zwei Jahrtausende Deutsch-Jüdische Geschichte

Lindenstraße 9 – 14
10969 Berlin
Weitere Informationen finden Sie unter: www.jmberlin.de

Jüdisches Leben Beitrag vom 09.04.2010 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken