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AVIVA-BERLIN.de 4/7/5778 - Beitrag vom 19.05.2011

17. Jüdisches Filmfestival Berlin und Potsdam. Britta Wauer am Eröffnungsabend ausgezeichnet, Gerhard-Klein-Filmpreis für den BESTEN ISRAELISCHEN FILM und PUBLIKUMSPREIS vergeben
AVIVA-Redaktion

Pünktlich zum neuen Jüdischen Jahr 5771 stand der neue Termin und die Festivalpatin für das kommende Jüdischen Filmfestival fest. Vom 18. Mai bis 31. Mai 2011 wurden bereits zum 17. Mal....



... die schönsten Filmperlen aus dem jüdischen Leben, aus Israel und der ganzen Welt gezeigt.

NEWS vom 03.06.2011
Gerhard-Klein-Filmpreis und PUBLIKUMSPREIS vergeben

Am 31. Mai 2011 ging das JÜDISCHE FILMFESTIVAL BERLIN & POTSDAM mit den Filmvorstellungen von THE HANGMAN, STRANGERS NO MORE und PRECIOUS LIFE zu Ende.
Vom 18. – 31. Mai wurden in Berlin und Potsdam 24 Filmproduktionen aus den USA, Israel, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Tschechien und Österreich gezeigt.
Neben der Eröffnung im Filmmuseum Potsdam und der glamourösen Festivalgala im Hans-Otto-Theater hatte das Festival viele Highlights, wie z.B. den Besuch des israelischen Autors Sayed Kashua bei der Vorführung seiner Serie ARAB LABOUR, oder die ausverkaufte Deutschlandpremiere von THE INFIDEL zu bieten.

Die Gerhard-Klein-Filmpreise wurden in diesem Jahr wie folgt vergeben:

Der Gerhard-Klein-Filmpreis für den BESTEN ISRAELISCHEN FILM wurde Dan Wolman für seinen Film GEI ONI verliehen. Der Film, der auf dem Bestsellerroman von Shulamit Lapid basiert, erzählt die bewegende Geschichte einer starken und hochsensiblen Frau, der es im Kampf ums Überleben gelingt, sich in der männerdominierten Welt Ende des 19. Jahrhunderts durchzusetzen.
Der Preis wurde übergeben von André Schmitz, dem Berliner Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten und Preisgeld-Spenderin Jacqueline Hopp.

Der PUBLIKUMSPREIS ging in diesem Jahr an den Film PRECIOUS LIFE von Shlomi Eldar.

Das JÜDISCHE FILMFESTIVAL BERLIN & POTSDAM vergibt seit zehn Jahren im Rahmen des Festivals die insgesamt mit 7000 Euro dotierten Gerhard-Klein-Filmpreise, die alljährlich von der Familie Klein gestiftet werden.
Gewidmet sind die Preise dem 1999 im Alter von 79 Jahren verstorbenen Gerhard Klein. In Berlin war Klein eine "Kinolegende". Das Zehlendorfer Filmkunstkino "Capitol Dahlem" ist seine Schöpfung und wurde nach seiner Gründung 1956 drei Jahrzehnte lang zu einem beliebten Treffpunkt und zu einer Institution mitten im West-Berliner StudentInnenviertel.


NEWS vom 23. 05.2011Nach der überaus erfolgreichen Festivalgala am 22. Mai im Potsdamer Hans-Otto-Theater und der heutigen Berliner Eröffnung im Kino Arsenal hat das JÜDISCHE FILMFESTIVAL BERLIN & POTSDAM am Mittwoch, den 25. Mai ein weiteres großes Highlight zu bieten:

Im Rahmen der Vorstellungen der Zweiten Staffel der israelischen Kultserie AVODA ARAVIT / ARAB LABOUR wird deren Autor Sayed Kashua im Kino Arsenal zu Gast sein und nach der Vorführung, um 18:00 Uhr, mit der Autorin Sylke Tempel sprechen.
Aufgrund der großen Nachfrage wird der Film am gleichen Tag um 22:30 Uhr im Kino Arsenal wiederholt.

Bereits in 2008 präsentierte das JÜDISCHE FILMFESTIVAL BERLIN & POTSDAM die erste Staffel der israelischen Erfolgsserie als Eröffnungsfilm. In 2010 zeigte das Festival die Dokumentation SAYED KASHUA – FOREVER SCARED, ein persönliches und doch politisches Porträt des Autors.

Sayed Kashua gehört zu den etwa 20 Prozent Israelis arabischer Abstammung. Seine Serie AVODA ARAVIT (ARAB LABOUR) hat Kultstatus und thematisiert die Zwiespältigkeit der arabisch-israelischen Beziehungen.

Auch Sayed Kashuas Romane behandeln die Identitätskonflikte arabischer Israelis. Sein Debüt von 2002, "Tanzender Araber" sorgte für viel Aufsehen in Israel und brachte Kashua eine Nominierung für einen der wichtigsten Literaturpreise des Landes ein, als Konkurrent von Amos Oz, Abraham B. Jehoshua und Ephraim Kishon. Sein jüngster Roman "Zweite Person Singular" ist gerade auf deutsch erschienen und erzählt die Geschichte zweier arabischer Israelis, die mit ihren Identitäten ringen und sich nichts sehnlicher wünschen, als ein Teil der jüdischen Gesellschaft zu werden. Die Romane sind in Israel Bestseller und wurden erst jüngst ausführlich in den internationalen Medien besprochen. Auch seine Kolumnen in der israelische Tageszeitung Ha´aretz werden viel diskutiert.


NEWS vom 19. 05.2011Gestern Abend, am 18. Mai 2011 wurde das JÜDISCHE FILMFESTIVAL BERLIN & POTSDAM im Filmmuseum Potsdam eröffnet

Festivaldirektorin Nicola Galliner stimmte zusammen mit Prof. Dr. Dr. Sabine Kunst, Brandenburgische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur und der Direktorin des Filmmuseum Potsdam Dr. Bärbel Dalichow die GästInnen auf die Festivaltage ein. Durch den Abend führte der Filmjournalist Knut Elstermann.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung präsentierte Regisseurin Britta Wauer ihren Dokumentarfilm IM HIMMEL, UNTER DER ERDE. DER JÜDISCHE FRIEDHOF WEISSENSEE .
Die Regisseurin wurde im Rahmen der Eröffnung mit dem mit 2.000 Euro dotierten Preis für den besten deutschen Dokumentarfilm mit jüdischer Thematik ausgezeichnet.
Britta Wauer ist es mit diesem Film gelungen, den Friedhof Weissensee der Vergessenheit zu entreißen und in das Bewusstsein der BerlinerInnen zurückzubringen.

Das JÜDISCHE FILMFESTIVAL BERLIN & POTSDAM vergibt seit zehn Jahren im Rahmen des Festivals die insgesamt mit 7.000 Euro dotierten Gerhard-Klein-Filmpreise, die alljährlich von der Familie Klein gestiftet werden. Der Publikumspreis sowie der Preis für den besten Israelischen Film werden zum Abschluss des Festivals verliehen.

Gewidmet sind die Preise dem 1999 im Alter von 79 Jahren verstorbenen Gerhard Klein. In Berlin war Klein eine "Kinolegende". Das Zehlendorfer Filmkunstkino "Capitol Dahlem" ist seine Schöpfung und wurde nach seiner Gründung 1956 drei Jahrzehnte lang zu einem beliebten Treffpunkt und zu einer Institution mitten im West-Berliner StudentInnenviertel.



Trotz großer finanzieller Schwierigkeiten des "16. Jewish Film Festival Berlin" im Jahr 2010 wegen gekürzter Mittel durch den Berliner Senat ließen sich Festivaldirektorin Nicola Galliner und ihre MitstreiterInnen nicht entmutigen. Unter dem Motto "You don´t have to be jewish to enjoy the Jewish Film Festival" zeigten sie viele anfangs noch unbekannte Filme, die später mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnet wurden. Der Regisseur Ari Sandel, der 2006 mit "Westbank Story" antrat, wurde ein Jahr später sogar mit dem Oscar für seinen Kurzfilm ausgezeichnet. Nun organisieren die BetreiberInnen mit gewohnter Leidenschaft das Programm für das kommende Festival.

Einen Erfolg kann Nicola Galliner bereits jetzt verzeichnen:
"Es ehrt unser Festival sehr, dass uns eine der größten deutschen Schauspielerinnen, Iris Berben, das kommende "17. Jüdische Filmfestival Berlin und Potsdam" als Festivalpatin begleiten und mit uns zusammen das Programm 2011 präsentieren wird. Wir freuen uns auf ein aufregendes neues Jahr mit einem vielfältigen Programm, mit dem wir, das Publikum erneut zum Lachen, Weinen und Nachdenken bringen wollen." Auch Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, konnte als Festivalpate gewonnen werden.

Festivalgala mit Richard Wagner im Hans Otto Theater in Potsdam

Anders als gewohnt eröffnet das "17. Jüdische Filmfestival Berlin & Potsdam 2011" nicht in Berlin, sondern im Filmmuseum Potsdam am 18. Mai.

Die traditionelle Festivalgala findet in diesem Jahr am 22. Mai, im renommierten Hans Otto Theater in Potsdam statt und stellt mit Patrick McGrady´s Dokumentation WAGNER & ME den musikalischen und zugleich kontroversesten Höhepunkt des Festivals dar.

In WAGNER & ME ergründet der beliebte britische Schauspieler, Moderator und Autor Stephen Fry seine Leidenschaft zur Musik Richard Wagners.
Obwohl Fry jüdisch ist und Mitglieder seiner Familie im Holocaust ermordet wurden, liebt er die Musik von Richard Wagner über alle Maßen - wohl wissend, dass auch Adolf Hitler Wagner abgöttisch verehrte. Fry untersucht in Patrick McGrady´s Dokumentation vor und hinter den Kulissen der Bayreuther Festspiele die (Ab-) Gründe seiner Faszination und Ambivalenz. Richard Wagner (1813-1883) ist bis heute wegen seiner antisemitischen Haltung und seiner Beliebtheit bei den Nationalsozialisten umstritten.

Auch wenn Konzerte mit Wagners Werken in Israel immer noch problematisch sind, wird dieses Jahr erstmalig das Israelische Kammerorchester in der Stadthalle Bayreuth Wagner spielen.

Am 23. Mai geht das "17. Jüdische Filmfestival Berlin & Potsdam" zum Potsdamer Platz zurück: bis zum 31. Mai bietet die altbewährte Spielstätte, das Arsenal Kino, dem Festival wieder ein Zuhause.


Hintergründe

Seit der Gründung im Jahr 1995 versteht sich das Filmfestival als Forum für den jüdischen Film weltweit und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die neuesten und interessantesten Beiträge jüdischer internationaler FilmemacherInnen in den deutschsprachigen Raum zu holen. Das Festival erfreut sich wachsender Beliebtheit beim Kinopublikum in Berlin und Potsdam und gilt deutschlandweit als Garant für spannendes, visuell innovatives Kino.

Auch das gesamte Jahr über initiiert das "Jüdische Filmfestival Berlin und Potsdam" in regelmäßigen Abständen im Kooperation mit dem Kino "Die Kurbel" Kulturveranstaltungen für jüdisch interessiertes Publikum und präsentiert regelmäßig Lesungen, Konzerte und Vorträge im Rahmen der "Culture Lounge".

So wurde im Dezember 2009 in der "Culture Lounge" der Eröffnungsfilm des Jewish Film Festival Berlin 2009, "Der Junge im gestreiften Pyjama", als Special Screening im Kino Die Kurbel gezeigt. Das Bundespresseamt hat ihn auf Vermittlung des Jewish Film Festivals Berlin an 15.000 Schulen und Bildungseinrichtungen bundesweit versendet.

Aktuelles vom Filmfestival und zur "Culture Lounge" finden Sie unter: www.jffb.de

Festivaldaten:
18. Mai - 22. Mai Filmmuseum Potsdam
22. Mai Festivalgala im Hans Otto Theater Potsdam
Für die Gala steht ein kleines Kontingent an Kaufkarten zur Verfügung (Kartenservice des Hans-Otto Theaters: 0331-98118)
23. Mai - 31. Mai Kino Arsenal Berlin

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Neue Veranstaltungsreihe des Jewish Film Festival Berlin 2010

16. Jewish Film Festival 2010

15. Jewish Film Festival 2009

Das AVIVA-Interview mit Nicola Galliner im Rahmen des 9. Jewish Film Festival in 2003.

Jüdisches Leben Beitrag vom 19.05.2011 AVIVA-Redaktion 

   




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