Jüdische Volkshochschule Berlin - Kulturprogramm im 3. Trimester 2010 - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de 4/11/5778 - Beitrag vom 15.09.2010

Jüdische Volkshochschule Berlin - Kulturprogramm im 3. Trimester 2010
AVIVA-Redaktion

Auf AVIVA-Berlin finden Sie eine vollständige Übersicht der Lesungen, Buchvorstellungen, Konzerte, Filmvorführungen und Vorträge für das 3. Trimester der JVHS vom 11. Oktober bis 17. Dezember 2010.



Donnerstag, 14. Oktober 2010, 19.00 Uhr
Vladimir Stoupel und Judith Ingolfsson spielen Kammermusik von Simon Laks

In den dreißiger Jahren wurden die Werke des 1901 in Warschau geborenen polnisch-jüdisch-französische Komponisten Simon Laks zusammen mit Werken von Ravel in Paris aufgeführt. 1941 wurde Simon Laks nach Auschwitz deportiert. Er überlebte als Geiger und Arrangeur des Auschwitz-Orchesters und ging nach der Befreiung nach Paris zurück, wo er 1983 starb. Seine Musik geriet nach dem Krieg in Vergessenheit. Die Geigerin Prof. Judith Ingolfsson hat die Violinversion der "Trois pièces de concert" rekonstruiert, die im Krieg verloren ging.
Vladimir Stoupel 1962 geboren, studierte am Moskauer Konservatorium Klavier und Dirigieren. Als Konzertsolist spielte er mit vielen namhaften Orchestern, unter ihnen das Berliner Philharmonische Orchester, das Russische Staatsorchester und das Lancaster Symphony Orchestra.
Das Konzert findet in Kooperation mit der Kulturabteilung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin statt.
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Großer Saal
Fasanenstr. 79-80
10623 Berlin
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro

Sonntag, 24. Oktober 2010, 11.00 Uhr
Vortrag und Diskussion: Michail Schnittmann "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Abbild machen"

Darf ein jüdischer Künstler Bilder malen? "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Abbild machen von dem, was im Himmel, noch von dem, was unten auf der Erde ist" (Exodus 20, 4-6). So lautet das zweite der zehn Gebote. In der Thora wird es fast wörtlich wiederholt (Dt. 4,8-10), und es ist bis heute gegenwärtig in allen drei abrahamitischen Religionen, Judentum, Islam, Christentum.
Michail Schnittmann, 1953 in Odessa/Ukraine geboren, absolvierte die dortige Kunstfachhochschule sowie die Kunstakademie in Tbilissi, Georgien. Seit 1989 lebt und arbeitet er in Berlin. Im Mittelpunkt seiner Arbeiten steht der Mensch. Für seine Arbeiten erhielt Schnittmann auf der "Exposition Internationale" in Marseille zwei Mal die Goldmedaille und beim "Grand Prix International de Prestige" in Cannes die Silbermedaille.
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80
10623 Berlin
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Sonntag, 24. Oktober 2010, 18.00 Uhr
Buchvorstellung und Podiumsdiskussion: Von Berlin nach Jerusalem und zurück. Ein Jahrhundert Jüdischer Almanach

Der neueste Jüdische Almanach widmet sich der Liebe, um erotische, romantische, pragmatische und tragische. Die Beiträge beschäftigen sich mit Mendelssohns Brautbriefen und Rosa Luxemburgs Liebeskorrespondenzen, mit der Liebe im Ghetto, der Definition von Liebe im Talmud, dem Thema Liebe im israelischen Film und postmodernen Datingritualen in Tel Aviv.
Anlässlich seines Erscheinens lädt die Jüdische Volkshochschule gemeinsam mit dem Leo Baeck Institut Jerusalem und dem Jüdischen Verlag im Suhrkamp Verlag zu einem Abend, der sich der Tradition des Jüdischen Almanachs widmet. Die Herausgeberin Gisela Dachs stellt den Jüdischen Almanach vor und erzählt von der Anknüpfung an diese Tradition seit 1993. Prof. Michael A. Meyer blickt auf die Entstehungsgeschichte des Jüdischen Almanachs zurück. Anschließend Diskussion mit Prof. Michael Brenner, Prof. Admiel Kosman und Prof. Stefanie Schüler-Springorum.
Veranstaltungsort: Centrum Judaicum, Großer Saal
Oranienburger Str. 28–31
10117 Berlin
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Weiterlesen auf AVIVA-Berlin: Jüdischer Almanach (2006) und Jüdischer Almanach. Sprachen (2007)

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 19.00 Uhr
Lesung und Gespräch: Arye Sharuz Shalicar "Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude"

Aryes Familie kam aus dem Iran. Er wuchs in Berlin auf und interessierte sich nicht für seine Herkunft. Erst nach dem Umzug in den von muslimischen Zuwanderern geprägten Berliner Stadtteil Wedding änderte sich alles. Hass auf Israel und die Juden sind dort an der Tagesordnung. Als sich herausstellt, dass Arye Jude ist, wird er zur Zielscheibe dieses Hasses. Da ist er 15 Jahre alt. Er beginnt, sich mit seiner jüdischen Herkunft auseinanderzusetzen und erfährt von seinen Eltern, welchen Verfolgungen die Juden im Iran ausgesetzt waren, wo "ein nasser Hund" besser war "als ein trockener Jude". Schließlich wandert Arye nach Israel aus, wo er ein anderes Leben führen will: ein Leben der Zugehörigkeit, ein Leben ohne schiefe Blicke, ein Leben als Jude.
Arye Sharuz Shalicar wurde 1977 in Göttingen geboren und wuchs in Berlin auf. Nach seinem Studium wanderte er 2001 nach Israel aus.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Potsdamstatt.
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80
10623 Berlin
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Donnerstag, 11. November 2010, 19.00 Uhr
Vortrag: Eldad Beck: Frieden im Nahen Osten – eine Vision?

Trotz endloser Kriege, verschiedener Friedensabkommen und unilateraler Sicherheitsinitiativen, scheint die Idee vom Frieden im Nahen Osten noch immer eine pure Fantasie zu sein. Obwohl die internationale Gemeinschaft einstimmig eine "Zwei-Staaten-Lösung" fordert, mehren sich die Stimmen beider beteiligten Seiten zu einer "Ein-Staaten-Lösung". Warum scheiterte der israelisch-arabische Friedensprozess, der vor über 30 Jahren begonnen wurde? Ist die "Einstaaten-Lösung" realistisch? Könnte die EU eine Inspiration für eine friedliche Koexistenz zwischen Israelis und PalästinenserInnen sein?
Eldad Beck, Nahost- und Europa-Korrespondent verschiedener Medien in Israel und Europa, ist seit 2002 Deutschland- und Europa-Korrespondent der israelischen Tageszeitung "Yedioth Ahronot" und Autor des Buches "Jenseits der Grenze - Reisen und Treffen in verbotenen Ländern". Er versucht eine neue Vision für den Frieden im Nahen Osten zu entwickeln.
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Potsdam statt.
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80
10623 Berlin
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Sontag, 14. November 2010,19.30 Uhr
Filmvorführung in Anwesenheit des Regisseurs: A Green Chariot - Ein Film von Gilad Goldschmidt

Der größte Wunsch des 22jährigen Neueinwanderers Sasha aus der Ukraine ist es, ein Israeli zu werden. Er wird fromm, ändert seinen Namen, nennt sich fortan Yair und spricht ausschließlich Hebräisch, selbst wenn er auf Russisch angesprochen wird. Nachdem er die Verbindung zu seinem Vater und seinen russischen FreundInnen abgebrochen hat, ist Yair im Begriff, seine israelische Freundin zu heiraten. Als er jedoch ein Paket von seiner Tante aus der Ukraine erhält, wird seine religiöse Identität erschüttert. Etwas in seinem Inneren bringt ihn dazu, an seiner Vorstellung über sich selbst und an der Person, die er werden wollte, zu zweifeln.
Veranstaltungsort: Kino "Die Kurbel"
Giesebrechtstr. 4
10629 Berlin
Reservierung unter: 030/88 91 59 98
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro

Donnerstag, 18. November 2010, 19.00 Uhr
Buchvorstellung: "Der Ba´al Schem von Michelstadt" - Ein deutsch-jüdisches Heiligenleben zwischen Legende und Wirklichkeit

Dieses Buch schildert das Leben und Wirken des letzten Ba´al Schem in Deutschland, Seckel Löw Wormser, aus dem Odenwald-Städtchen Michelstadt, der im Jahre 1847 starb und dessen Grab heute wieder ein viel besuchter jüdischer Wallfahrtsort ist. Ein Ba´al Schem ist ein Wundermann, der mit Hilfe von praktischer "Kabbala" heilt und Wunder wirkt. Der Michelstädter war zwar Bezirksrabbiner und Aufklärer vom Berlinischem Stil, wurde aber wegen seiner "Kabbalisterey" heftig angefeindet. Dieses Buch bietet ein faszinierendes Beispiel des Umbruchs im deutschen Judentum, des Kampfes zwischen Spiritualität und Vernunft, der jüdischen Autonomie und staatlichen Regulierung, zwischen wissenschaftlichen Fortschrift und berufsmäßig betriebenem Wunderhandeln.
Prof. Dr. Karl E. Grözinger ist emeritierter Professor für Jüdische Studien an der Universität Potsdam. Er ist Autor zahlreicher Bücher zur jüdischen Religion und Kultur.
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80
10623 Berlin
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Donnertag, 25. November 2010, 19.00 Uhr
Vortrag: Waffen oder Wohlstand? Zur politischen und wirtschaftlichen Entwicklung im Gazastreifen und dem Westjordanland

Seit den blutigen Zusammenstößen zwischen der "Hamas" und der "Fatah" im Sommer 2007 sind die palästinensischen Autonomiegebiete zweigeteilt: Während der Gazastreifen unter der Herrschaft der Terrororganisation "Hamas" steht, hat im Westjordanland die "Fatah" das Sagen. Diese politischen Ereignisse haben Folgen für die ökonomische Situation: Weil die "Hamas" weiterhin auf die Vernichtung des jüdischen Staates setzt, ist Israel genötigt, den Gazastreifen zu blockieren und Einfuhren sorgsam zu kontrollieren. Anders stellt sich die Lage in der Westbank dar: Dort profitiert die Bevölkerung davon, dass die "Palästinensische Autonomiebehörde", zumindest begrenzt, mit Israel kooperiert. Nach Angaben des palästinensischen Premierministers Salam Fayyad liegt das Wirtschaftswachstum zwischen sieben und elf Prozent. Die Gehälter sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen, die Arbeitslosigkeit gesunken, und der Handel zwischen den palästinensischen Autonomiegebieten und Israel hat sich erheblich intensiviert. Ist Wohlstand also ein Schlüssel zum Frieden – oder zumindest zu einem halbwegs gedeihlichen Nebeneinander?
Alex Feuerherdt, 1969 geboren, ist Lektor und freier Publizist. Er lebt in Köln und schreibt schwerpunktmäßig über den Nahen Osten, u. a. für "Konkret", die "Jungle World", die "Jüdische Allgemeine" und den "Tagesspiegel".
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80
10623 Berlin
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Sonntag, 28. November 2010, 16.00 Uhr
KantorInnenkonzert: Chanukka-Lieder zum Mitsingen

Nach dem großen Erfolg des letzten Konzerts offeriert die "Cantorial School" des "Abraham Geiger Kollegs" eine neue Begegnung mit jungen KantorInnen. Wenige Tage vor Beginn des Chanukka-Festes wird Ihnen ein buntes, abwechslungsreiches Programm präsentiert, das verschiedene Facetten jüdischer Musik einschließt. Darunter sind Meisterstücke synagogaler Musik, hebräische und jiddische Volkslieder, vor allem aber bekannte Chanukka-Lieder zum Mitsingen.
Aviv Weinberg (Sopran) und Nikola David (Tenor) werden am Klavier vom Leiter der Kantorenschule Dr. Jascha Nemtsov begleitet, der das Konzert in seiner gewohnt lebendigen und humorvollen Weise moderieren wird. Das Konzert wird in Kooperation zwischen dem "Abraham Geiger Kolleg", der "Jüdischen Volkshochschule Berlin" und der Kulturabteilung der "Jüdischen Gemeinde zu Berlin" gestaltet.
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Großer Saal
Fasanenstr. 79-80
10623 Berlin
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, das aktuelle Programmheft als PDF-Datei kostenfrei herunter zu laden, erhalten Sie unter:
www.jvhs.de

Sollten Sie Interesse haben, sich in den E-Mail Verteiler der JVHS aufnehmen zu lassen, schicken Sie eine kurze Mail an:
jvhs-berlin@jg-berlin.org

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:
Das Programm sowie die Anmeldedaten zu spannenden Kursen und Seminaren der jüdischen Volkshochschule für das 3. Trimester der JVHS

Jüdisches Leben Beitrag vom 15.09.2010 AVIVA-Redaktion 

   




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