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Chanukka 5778




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AVIVA-BERLIN.de 4/11/5778 - Beitrag vom 06.12.2010

Israel braucht Ihre Hilfe - Spendenaufruf der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, dem Keren Hayesod und weiterer Organisationen
AVIVA-Redaktion

Am ersten Chanukka-Tag, dem 2. Dezember, brach der schlimmste Großbrand in der Geschichte Israels im Karmel-Gebirge aus. Wir trauern mit den Hinterbliebenen um 42 Menschen, die dabei ums Leben...



... kamen. Rabbiner Ehrenberg hat am Schabbat ein besonderes Gebet für die Betroffenen gesprochen. Mit ihrer Spende können Sie bei der Bereitstellung von Personal beziehungsweise Material zur Feuerbekämpfung und der Beseitigung von Brandschäden helfen.

Für die direkten Opfer der Katastrophe und für die insgesamt mehr als 17.000 Menschen, die sich vor den Flammen in Sicherheit bringen mussten, können wir nur eines tun: Wir können sie finanziell unterstützen:

  • damit genug Mittel bereitstehen für die Notfallversorgung von Verletzten und Evakuierten,
  • um die Kosten für die aus dem Ausland bereit gestellten Löschmittel zu finanzieren und um die Bestände eigener Löschmittel aufstocken zu können,
  • um das bereits beschlossene Programm für die Wiederaufforstung des Nationalparks zu unterstützen.

    Der verheerende Großbrand vernichtete in den vergangenen vier Tagen mehr als 40 Prozent der Natur im Karmel-Gebirge, etwa 3.000 Hektar Wald, also mindestens fünf Millionen Bäume.

    Es danken allen jüdischen Menschen und FreundInnen Israels für ihre Unterstützung.

    Im Namen des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, die Vorsitzende Lala Süsskind

    Jüdische Gemeinde zu Berlin
    Leitung des Büros der Vorsitzenden
    Oranienburger Straße 28-31
    10117 Berlin

    Fon: 030 - 880 28 230
    www.jg-berlin.org


    Nachfolgend erhalten Sie offizielle Informationen, unter anderem von der Israelischen Botschaft zur Brandkatastrophe in Nordisrael

    Das Feuer ist gelöscht.

    Die katastrophalen Waldbrände, konnten in der letzten Nacht (Montag, 06. Dezember) gelöscht werden. Das 82 Stunden währende Feuer forderte 41 Menschenleben und hinterließ eine gigantische Spur der Zerstörung.

    Insgesamt verbrannten mehr als 5 Millionen Bäume und Tausende Hektar Wald sowie 74 Gebäude im Kibbutz Beit Oren, in Ein Hod und in Yemin Orde, 173 Gebäude brannten teilweise aus, 250 Häuser wurden zerstört. Mehr als 17 000 Menschen mussten aus ihren Häusern und diversen Einrichtungen wie Gefängnissen und Krankenhäusern evakuiert werden. Der Gesamtschaden wurde am Sonntag auf 270 Millionen Schekel (55 Millionen Euro) geschätzt, wie die Tageszeitung "Ha´aretz" berichtet. (Quelle: www.israelnetz.com)

    Der Rote Davidstern (Magen David Adom) berichtet von 33 Verletzten, von denen sich noch drei in Lebensgefahr befinden.
    (Yedioth Ahronot, 06.12.10)

    Unterdessen konnten die Rettungskräfte das Feuer am Sonntag unter Kontrolle bringen. Außerdem kam ihnen in der Nacht zum Montag der langerwartete Regen zu Hilfe. Damit ist der Großbrand vier Tage nach seinem Ausbruch weitgehend gelöscht.

    Bei der Bekämpfung der Waldbrände wurde Israel von zahlreichen Staaten unterstützt. Im Folgenden eine Auflistung der Hilfeleistungen, die bis Sonntag eintrafen:

    Ägypten: Feuerlöschmaterialien
    Aserbaidschan: 2 Hubschrauber
    Bulgarien: 1 Flugzeug und 92 Feuerwehrleute
    Deutschland: 1 Flugzeug, 7 Feuerlöschexperten und Feuerlöschmaterialien
    Frankreich: 5 Flugzeuge und Feuerlöschmaterialien
    Griechenland: 7 Flugzeuge, 34 Feuerwehrleute und Feuerlöschmaterialien
    Großbritannien: 2 Hubschrauber
    Italien: 1 Flugzeug und Feuerlöschmaterialien
    Jordanien: 3 Lastwagenladungen von Feuerlöschequipment und -materialien
    Kroatien: 1 Flugzeug
    Niederlande: 5 Feuerlöschexperten
    Palästinensische Autonomiebehörde: 21 Feuerwehrleute und 3 Löschfahrzeuge
    Russland: 3 Flugzeuge und 22 Feuerlöschexperten
    Schweiz: 1 Flugzeug, 3 Hubschrauber und eine 14-köpfige Einsatzgruppe
    Spanien: 5 Flugzeuge
    Türkei: 2 Flugzeuge
    USA: 5 Flugzeuge, 11 Feuerlöschexperten und Feuerlöschmaterialien
    Zypern: 1 Flugzeug und 1 Hubschrauber

    Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu wiederholte in der Kabinettssitzung der israelischen Regierung am Sonntag seinen Dank an die Staats- und Regierungsoberhäupter der Staaten, die Israel die wichtige Unterstützung haben zuteil werden lassen.

    Die lokalen Hauptkoordinatoren aller Hilfsaktionen sind der Jüdische Nationalfonds/KKL und Keren Hayesod.

    Gemeinsamer Brief von Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen und Bürgerschaftspräsident Christian Weber an Yona Yahav, den Oberbürgermeister von Bremens Partnerstadt Haifa: "Es tut uns weh, dass das israelische Volk jetzt auch unter einer entsetzlichen Naturkatastrophe leiden muss. Die Bremerinnen und Bremer können in der aktuellen Situation wenig aktive Unterstützung leisten, stehen aber in Gedanken an der Seite unserer israelischen Freunde."

    Böhrnsen und Weber verweisen darauf, dass Israel das einzige Land auf der Erde sei, auf dem heute mehr Bäume stehen als vor 100 Jahren. Der jüdische Staat gelte in der Welt als Pionier der Aufforstung, als Vorbild in der nachhaltigen Forstwirtschaft. "Umso dramatischer empfinden wir die Schäden, die das Feuer im Carmel-Gebirge derzeit anrichtet."

    Juden in Deutschland trauern - Zentralratspräsident Dr. Dieter Graumann würdigt die internationale Hilfe: "Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Feuerwehrleuten, die mit großem persönlichen Mut und unter Einsatz ihres Lebens, die verheerenden Waldbrände im Norden Israels bekämpfen".

    Solidaritätsmitteilung des Städtepartnerschaftsverein Wuppertal - Beer Sheva:
    Israel gehört zu den Staaten, die bei Katastrophen überall auf der Welt schnellstmögliche, wirksame und nachhaltige humanitäre Hilfe leisten. Insbesondere im medizinischen Bereich ist die internationale Hilfe Israels beispielhaft.

    Offizielle Informationen aus Israelnetz - Nachrichten aus Israel und dem Nahen Osten

    HAIFA (inn) - Ein 14-jähriger Bewohner des Karmel-Gebirges hat gestanden, den verheerenden Waldbrand durch die Asche einer Wasserpfeife ausgelöst zu haben. Dies teilte die Polizei am Montag mit. Der Junge habe im Verhör zugegeben, eine Wasserpfeife geraucht und die Asche auf offenes Feld geworfen zu haben, hieß es laut einem Bericht des Internetportals "Walla". Dadurch sei der große Brand entstanden. Der Junge sei erschüttert gewesen und aus Angst wieder in seine Schule gerannt, ohne jemandem etwas zu erzählen. Unterdessen wurden zwei Brüder aus der drusischen Ortschaft Usfijeh, die zuvor unter ähnlichem Verdacht festgenommen worden waren, aus der Haft entlassen. (Quelle: www.israelnetz.com)

    HAIFA (inn) - Der Waldbrand im israelischen Karmel-Gebirge hat ein weiteres Todesopfer gefordert. Die beliebte Kommandeurin der Polizei von Haifa, Ahuva Tomer, erlag am Montag ihren Verletzungen. Die 51-jährige Polizeichefin war am Donnerstag ins Feuer gefahren, um die Insassen eines lodernden Busses zu retten. Mit ihrem Tod erhöht sich die Zahl der bei dem Brand Getöteten auf 42.

    Spendenkonten der Vereine und Organisationen

    Keren Hayesod Vereinigte Israel Aktion e. V.

    Stichwort "Notprojekt - Brandkatastrophe im Karmel-Gebirge"
    SPENDENKONTO: SEB BANK Frankfurt
    BLZ: 500 101 11
    Kto.Nr.: 100 71 65 400

    Keren Kayemeth Leisrael (KKL) - Jüdischer Nationalfonds e.V.
    Stichwort "Waldbrand Haifa"
    Spendenkonto: SEB AG
    BLZ 500 101 11
    Kto.Nr. 100 500 700 1
    BIC: ESSEDE5F, IBAN: DE98500101111005007001

    Israelitische Kultusgemeinde Wien
    Stichwort "Großbrand Israel"
    KG-Spendenkonto:
    BIC: BKAUATWW, IBAN: AT75 1200 0516 0705 1607
    (Rückfragehinweis: Israelitische Kultusgemeinde Wien, Fon: 0043 (1) 53104-180)

    Deutsch-Israelische-Gesellschaft - AACHEN e.V.
    Stichwort: Nothilfe – ISRAEL – MDA
    Spendenkonto: DIG-AACHEN e.V.
    BLZ: 390 500 00 (Sparkasse Aachen)
    Kto.Nr. 5396015


    Weitere Infos und Websiten der Vereine:

    Der Keren Kayemet LeIsrael ist vor Ort als lokaler Hauptkoordinator aller Hilfsaktionen eingesetzt. Ein Video des Kampfes des KKL gegen die Flammen findet sich unter: www.kkl.org.il

    Neben dem KKL hat auch der Keren Hayesod sofort ein Notprojekt ins Leben gerufen. Details zu den Unterstützungsmöglichkeiten finden sich auf dem Blog: www.botschaftisrael.de

    Täglicher E-Mail Newsletter: newsletter.israel.de
    FACEBOOK: www.facebook.com/botschaft.israel.berlin
    BLOG: www.botschaftisrael.de
    TWITTER: www.twitter.com/Israel_Germany
    WEBSITE: www.israel.de

    American Jewish Joint Distribution Committee (JDC) www.jdc.org

    Jewish Agency for Israel www.jafi.org

    Jewish National Fund www.jnf.org

    Israelitische Kultusgemeinde Wien www.ikg-wien.at

    Israelische Botschaft www.botschaftisrael.de

    The Israel Association of Community Centers www.matnasim.org.il

    Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen www.dig-aachen.de

    Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. www.gcjz-berlin.de



    (Quellen: Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft des Staates Israel, Yedioth Ahronot, Israelnetz, Ha´aretz)

  • Jüdisches Leben Beitrag vom 06.12.2010 AVIVA-Redaktion 

       




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