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AVIVA-BERLIN.de 2/12/5778 - Beitrag vom 18.12.2010

Veranstaltungen und Sonderausstellungen des Jüdischen Museums Berlin im Januar 2011 - Altbau und zickzackförmiger Neubau lohnen einen Besuch
AVIVA-Redaktion

Zu Beginn des Jahres lädt das Museum seine BesucherInnen wieder zu interessanten Sonderausstellungen, Kunst-Installationen, öffentlichen Führungen und vielfältigen Kulturveranstaltungen ein. Das...



... Haus öffnet außerdem für die Lange Nacht der Museen am letzten Samstag im Januar seine Türen bis 02:00 Uhr nachts.

Zwei Jahrtausende Deutsch-Jüdische Geschichte werden in der Dauerausstellung im Libeskind-Bau erzählt. Die VeranstalterInnen wählten bezüglich dieser Thematik eine ungewohnte Perspektive auf die Geschichte des deutschsprachigen Raums. Der Ansatz setzt neue Schwerpunkte, lässt bekannte Ereignisse vielschichtiger erscheinen und stellt persönliche Schicksale neben historische Begebenheiten.

Die Sonderausstellungen, die noch bis Ende Januar 2010 im Museum zu sehen sind, fokussieren spezielle Themen deutsch-jüdischen Lebens. Gleichzeitig bietet das Haus ein vielfältiges themenorientiertes Begleitprogramm zu diesen Ausstellungen.

Dauerausstellung

Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte

BesucherInnen reisen durch deutsch-jüdische Geschichte, sehen Fotoaufnahmen und Objekte, erspüren räumlich durch die Architektur Historisches und erfahren Unbekanntes und Neues auf besondere Art und Weise. (www.jmberlin.de)

Sonderaustellungen

Die Sukka: Ein flüchtiges Haus für ein jüdisches Fest

Die Foto-Installation der Architektin und Kulturwissenschaftlerin Miriam Levy Lipis zeigt zeitgenössische Laubhütten aus Europa, Israel und den USA. (www.jmberlin.de)
Wann: 4. November 2010 bis 23.Januar 2011
Wo: Eric Ross Galerie
Eintritt: mit dem Museumsticket (5 Euro, erm. 2,50 Euro)

Zwangsarbeit. Die Deutschen, die ZwangsarbeiterInnen und der Krieg zeigt die verschiedenen Formen nationalsozialistischer Zwangsarbeit von 1933 bis 1945
Die Ausstellung zeigt erstmals in dieser Ausführlichkeit die verschiedenen Formen und die Tragweite nationalsozialistischer Zwangsarbeit von 1933 bis 1945 sowohl im Deutschen Reich als auch in den deutsch besetzten oder kontrollierten Gebieten. (www.jmberlin.de)
Wann: 28. September 2010 bis 30.Janurar 2011
Wo: Altbau 1. OG (großer Rundgang)
Website: Eine Website der "Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora"
www.ausstellung-zwangsarbeit.org
Eintritt: mit dem Museumsticket (5 Euro, erm. 2,50 Euro)

Du bist bei Parfümören angekommen
Die Kabinettausstellung erzählt die Geschichte der Berliner und Frankfurter Kosmetikfirmen Scherk und Dr. Albersheim. (www.jmberlin.de)
Wann: 2. September 2010 bis 31. Januar 2011
Wo: Libeskindbau UG, Rafael Roth Learning Center
Eintritt: mit dem Museumsticket (5 Euro, erm. 2,50 Euro)

Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg"

Montag, 10. Januar 2011, 18:00 Uhr
Zeitzeuginnengespräch mit Helena Bohle-Szacki

Im Gespräch mit der Publizistin Ewa Czerwiakowski berichtet die ehemalige Zwangsarbeiterin von ihren Erfahrungen in einem Außenlager des KZ-Flossenbürg. Helena Bohle-Szacki, 1928 in Bialystock geboren, stammt aus einer deutsch-polnisch-jüdischen Familie. Von der Gestapo verhaftet und deportiert, musste sie ab Herbst 1944 Zwangsarbeit leisten. Im Anschluss an das Gespräch werden die Bildungsmaterialien des Online-Archivs "Zwangsarbeit 1939-1945" präsentiert, in denen auch die Erinnerungen von Helena Bohle-Szacki enthalten sind. Der Abend ist Zusammenarbeit mit der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" organisiert.(www.ausstellung-zwangsarbeit.org)
Veranstaltungsort: Auditorium EG
Kartenreservierung: Fon. 030 - 25993 488 oder reservierung@jmberlin.de
Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:
Zwangsarbeit für Siemens in Auschwitz und Berlin
Berlin erwirbt Gelände in Schöneweide


Montag, 17. Januar 2011 um 18:00 Uhr
"Du Opfer...!" - Der Begriff Opfer in der Vergangenheit und heute

In der Presse meint "Opfer" etwa: Menschen, die bei Gewalttaten oder Katastrophen verletzt wurden oder starben. Im Nationalsozialismus wurden Menschen Opfer von Unrecht. Wer heute auf dem Schulhof als "Opfer" beschimpft wird, gilt als "Loser". Über den Bedeutungswandel und Widersprüche des Begriffs diskutieren der Soziolinguist Norbert Dittmar, die Politologin Anne Goldenbogen, der Historiker K. Erik Franzen sowie der iranische Religionswissenschaftler Mohsen Mirmehdi. Moderiert wird der Abend von der Journalistin Doris Akrap. In Zusammenarbeit mit der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" ist dieser Abend organisiert.
Veranstaltungsort: Auditorium EG
Eintritt: frei
Kartenreservierung: Fon. 030 - 25993 488 oder reservierung@jmberlin.de
Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:
Die Juden sind schuld - Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft am Beispiel muslimisch sozialisierter Milieus

Kulturprogramm

Dienstag, 25. Januar 2011, 19.30 Uhr
Stadtteilmütter auf den Spuren der Geschichte

Mit der Veröffentlichung des Buches "Unsere Geschichten - Eure Geschichte? - Neuköllner Stadtteilmütter und ihre Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus" haben 14 Migrantinnen und die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) Neuland betreten. Sehr persönlich reflektieren hier u.a. Frauen türkischer, kurdischer, kosovarischer und polnischer Herkunft über ihre Begegnungen mit NS-Überlebenden und Angehörigen von NS-TäterInnen. Und sie stellen diese Reflektionen in den Kontext ihrer eigenen Flucht- und Migrationserfahrungen sowie ihres Alltags in Berlin-Neukölln.
Drei Autorinnen - Emine Elçi, Regina Cysewski und Makfirete Bakalli - lesen aus ihren Beiträgen und sprechen anschließend mit dem Grünen-Politiker Cem Özdemir, der Politologin Elke Gryglewski und Jutta Weduwen (ASF). Moderation: Heike Kleffner (ASF).
Veranstaltungsort: Großer Saal, 2. OG
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin-Kreuzberg
www.jmberlin.de
Kartenreservierung: Fon. 030 - 25993 488 oder reservierung@jmberlin.de
Eintritt: frei

Samstag, 29. Januar 2011, 18:00 - 02:00 Uhr
Lange Nacht der Museen - Körper trifft Seele

Die 28. Lange Nacht orientiert sich diesen Winter am Jahresthema "Gesundheit" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und lautet deshalb "Körper trifft Seele". Eröffnet wird die Lange Nacht am Kulturforum, von wo aus die Shuttle-Busse starten. Dort kann frau sich in letzter Minute über das Programm informieren und Tickets kaufen. Viele Museen bieten thematische Führungen und musikalisch-literarische Programme an. Das Jüdisches Museum Berlin öffnet für diesen Event seine Türen zu den verschiedenen Sonderausstellungen sowie der Dauerausstellung bis zwei Uhr morgens. Das Haus nahm für diese lange und besondere Nacht folgende Veranstaltungen mit in das Programm auf:

  • 18:00 und 19:00 Uhr - "Du bist bei Parfümören angekommen"
    Kuratorenführung durch die Kabinettausstellung
  • 18:00 bis 22:00 Uhr - Bei mir bist Du schoen!
    Mit Gesichtswasser und Puder in der Tradition der Scherk-Produkte können sich BesucherInnen von einer Kosmetikerin erfrischen lassen.
  • 20:00, 21:00, 22:00 und 23:00 Uhr - Über Zwangsarbeiter und Arbeitssklaven
    Führung durch die Sonderausstellung "Zwangsarbeit"
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin
    Eintritt: mit dem Lange-Nacht-Ticket 15 Euro, ermäßigt 10 Euro
    Tickets online ab 3. Dezember 2010 unter: www.museumsportal-berlin.de/shop
    Anmeldung für Führungen am Veranstaltungsabend an der Museumskasse (begrenzte TeilnehmerInnenzahl)
    Weitere Infos finden Sie unter: www.lange-nacht-der-museen.de


    Montag, 31. Januar 2011, 19:30 Uhr
    Zur Geschichte von Juden und Dönme in der Türkei

    Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "Gespräche über jüdische Gegenwart und Vergangenheit" statt. Vor drei Jahrhunderten gründeten die AnhängerInnen von Rabbi Schabbtai Zwi eine eigene religiöse Gruppierung. Dem Vorbild ihres Messias folgend, traten sie zum Islam über und wurden Dönme (Türkisch: KonvertitInnen) genannt. Welches Verhältnis unterhielten sie zu den jüdischen Gemeinden im Osmanischen Reich? Welche Rolle spielen beide Minderheiten in der Geschichte der türkischen Republik?
    Die Turkologin Corry Guttstadt und der Historiker Marc Baer widmen den Abend diesen und anderen Fragen. Dieser Abend ist in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Moderner Orient entstanden.
    Veranstaltungsort: Auditorium EG
    Kartenreservierung: Fon. 030 - 25993 488 oder reservierung@jmberlin.de
    Eintritt: frei


    Virtuelle Ausstellungen sind in Computerkojen des Rafael Roth Learning Center zu sehen. Diese multimedial präsentierten Geschichten vertiefen zentrale Themen der Dauer- und Sonderausstellungen.

    Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.jmberlin.de


    Jüdisches Museum Berlin
    Lindenstraße 9-14
    10969 Berlin


    Öffnungszeiten: Montag: 10 - 22 Uhr, Dienstag - Sonntag: 10 - 20 Uhr
    Letzter Einlass für BesucherInnen ist dienstags bis sonntags 19 Uhr, montags 21 Uhr

    Eintrittspreise: Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro (Kinder bis zum sechsten Lebensjahr: Eintritt frei), Familienticket10 Euro (zwei Erwachsene, bis zu vier Kinder)

  • Jüdisches Leben Beitrag vom 18.12.2010 AVIVA-Redaktion 

       




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