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AVIVA-BERLIN.de 2/14/5778 - Beitrag vom 14.04.2004

Hannah aus Berlin
Anne Winkel

Das Anne Frank Zentrum zeigt jeden Sonntag einen Kurzfilm, der das Leben von Hannah Elisabeth Pick-Goslar dokumentiert - einer der letzten noch lebenden Schulfreundinnen Anne Franks



"... sie hat eine offene Meinung, und vor allem in der letzten Zeit sch├Ątze ich sie sehr" (Montag, 15. Juni 1942), so schilderte Anne Frank ihre langj├Ąhrige Nachbarin und Freundin Hannah Goslar, genannt "Hanneli".
Hannah wurde 1928 in Berlin geboren. 1933 fl├╝chtete sie mit ihrer deutsch-j├╝dischen Familie ├╝ber England in die Niederlande. 1938 entzogen die Nationalsozialisten der Familie ihre deutsche Staatsb├╝rgerschaft. In Amsterdam lebte die vierj├Ąhrige Hannah bis zu ihrem dreizehnten Lebensjahr T├╝r an T├╝r mit Anne Frank. Die beiden M├Ądchen gingen zusammen in den Kindergarten und zur Schule.

Seit dem Beginn der deutschen Besatzung der Niederlande im Mai 1940 waren beide Familien als Juden den antij├╝dischen Ma├čnahmen der Nazis ausgesetzt. Im Juli 1942 tauchte die Familie Frank mit Freunden im Hinterhaus der Prinsengracht 263 unter. Die Goslars wurden am 20. Juni 1943 in Amsterdam verhaftet und in das Lager Westerbork gebracht. Von dort wurden sie nach Bergen-Belsen deportiert.
Hier sahen sich Hannah und Anne im Februar 1945 noch einmal. In der gleichen Zeit starb Hannahs Vater. Im Fr├╝hjahr 1945 starb auch Anne Frank. Hannah und ihre Schwester Rachel ├╝berlebten schwer krank. Heuten leben sie in Israel".

Der Kurzfilm zeigt nicht nur Hannahs gemeinsame Jahre mit Anne Frank in Amsterdam, sondern auch das Leben der Familie Goslar im Berlin der 20er und 30er Jahre, unter Einbeziehung der Aspekte "Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden", die Zeit im Konzentrationslager, und die Entwicklungen nach dem 2. Weltkrieg bis heute.




Hannah aus Berlin
Kurzdokumentarfilm
Jeden Sonntag in einer Matinee um 11 Uhr
Zu sehen im Anne Frank Zentrum
Rosenthaler Stra├če 39
10178 Berlin
Telefon: 030/30 87 29 88
Informationen zum Anne Frank Zentrum finden Sie unter:
www.annefrank.de
zentrum@annefrank.de


Jüdisches Leben Beitrag vom 14.04.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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