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AVIVA-BERLIN.de 3/18/5778 - Beitrag vom 13.08.2004

MASORTI Gan - Jüdischer Kindergarten
AVIVA-Redaktion

Der Verein zur Förderung der jüdischen Bildung und des jüdischen Lebens eröffnet im September 2004 und hat noch Plätze frei für Kinder von 1½ Jahren bis Schulanfang



Das Konzept:
Der Kindergarten richtet sich an jüdische Familien, die für ihre Kinder eine Umgebung wünschen, in der Judentum als Selbstverständlichkeit gelebt wird. Der Alltag des Kindergartens ist geprägt von jüdisch-religiöser Praxis. Er will eine jüdische Umgebung schaffen, die Spaß macht, zu Entdeckungen einlädt, für die Kinder und die ganze Familie. Das Erleben des jüdischen Jahreszyklus, also Schabbat und Feiertage, Gebete, Berachot, Lieder, und Kaschrut sind Teil der Umgebung des Kindes.
Die Gleichberechtigung der Geschlechter bildet ein wichtiges Kriterium beim Einsatz des Spiel- und Lernmaterials, um Rollenstereotypen im allgemeinen und jüdischen Bereich zu durchbrechen. Mädchen und Jungen nehmen an der religiösen Praxis gleichberechtigt teil.
Gleichzeitig wird die Montessori Pädagogik angewandt.
Auch Naturerfahrung spielt eine wichtige Rolle: Umgang mit Tieren, Waldtage, Pflanzen und Ernten werden angeboten. Deshalb ist das Essen nicht nur koscher, sondern biologisch-vegetarisch.
Die Zweisprachigkeit - deutsch und hebräisch - ist ein wesentlicher Baustein des Konzeptes: Hebräisch findet sich nicht nur im religiösen Bereich, sondern wird von israelischen MitarbeiterInnen als Alltagssprache in den Kindergarten eingebracht.
MASORTI Gan wird von der Stadt Berlin finanziell gefördert, die Elternbeiträge entsprechen denen in städtischen Kindergärten. Der Kindergarten versteht sich integrativ für behinderte und nicht-behinderte Kinder.

MASORTI Gan ist vernetzt mit den 50 TALI-Kindergärten in Israel, mit denen in Sachen Fortbildung und Entwicklung von pädagogischem Material zusammengearbeitet wird.

Mehr Infos zu TALI
auf englisch: www.schechter.edu/tali/tali.htm
auf hebräisch: www.tali.org.il

Wer und Was ist Masorti?

"Masorti" bedeutet "traditionell" auf Hebräisch und ist der israelische und europäische Name für das, was in den USA Conservative Movement heisst.
Die Masorti Strömung innerhalb des Judentums ist im 19. Jahrhundert in Deutschland entstanden, als deutlich wurde, daß eine moderne Welt neue Fragen an die Tradition stellt, auf die neue Antworten gefunden werden müssen.

Tora und Halacha, jüdisches Lernen und jüdisches Leben, machen unsere Gegenwart zu einem lebendigen Begegnungspunkt zwischen jüdischer Vergangenheit und Tradition einerseits und jüdischer Zukunft und Erneuerung andererseits.

Masorti e.V. trägt mit Bildungsangeboten für Jüdische Gemeinden und Einzelne zur Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland bei, in Zusammenarbeit mit den Einheitsgemeinden und den Organen des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Die Geschäftsstelle von Masorti e.V. in Berlin wird von Rabbinerin Gesa S. Ederberg geleitet, die ihre Smicha (Ordination) am Schechter Institute of Jewish Studies in Jerusalem erhalten hat.

Was ist Montessori-Pädagogik?

  • "Hilf mir, es selbst zu tun": Die Kinder lernen, ihre Ziele mit immer größerer Selbständigkeit und in ihrer eigenen Geschwindigkeit zu erreichen
  • Der Raum: ist Lebens- und Arbeitsraum für die Kinder. Er gestattet Bewegungsfreiheit und gibt Geborgenheit. Er ist in einzelne Bereiche gegliedert, die ein differenziertes Arbeiten ermöglichen.
  • Die vorbereitete Umgebung: Die Erwachsenen bereiten Materialien vor, die zur Bearbeitung bestimmter Themen und Techniken einladen, beraten und geben Impulse.
  • Die Gruppe: Im gemeinsamen Tageslauf findet sich die Gruppe immer wieder zusammen. Soziales Leben und Lernen wird vielfältig bestimmt durch Verschiedenheit der Altersstufen, Geschlechter, Charaktere.
  • Ganzheitliches Lernen: Sinneserfahrung und Bewegung sind unverzichtbar für das Lernen.
  • Freiheit und Disziplin: Disziplin und Ordnung geben den Rahmen, in dem sich Freiheit verwirklichen kann.
Noch sind Plätze frei! Ab September 2004, in Wilmersdorf , Wilhelmsaue 116/117 (U 7 Blissestraße).

Auf Anmeldungen und Fragen freut sich:
Rabbinerin Gesa S. Ederberg,
MASORTI e.V. - Verein zur Förderung der jüdischen Bildung und des jüdischen Lebens
Supported by/Unterstützt von: L. A. Pincus Jewish Education Fund for the Diaspora
Eislebener Straße 4
10789 Berlin
Fon: 030 - 21 01 65 51
eMail: ederberg@masorti.de

Jüdisches Leben Beitrag vom 13.08.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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