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AVIVA-BERLIN.de 2/11/5778 - Beitrag vom 13.02.2006

Antworten jüdischer Frauen auf die Moderne
Sarah Ross

Vom 18. bis 19. Februar 2006 veranstaltet das "Netzwerk Jüdischer Frauen" in Berlin zum dritten Mal seinen bundesweiten Kongress. Im Mittelpunkt stehen Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden.



Im Jahr 2002 wurde das Netzwerk Jüdischer Frauen (NJF) gegründet. Es bietet jüdischen Frauen jeden Alters und jeder religiösen Richtung ein Forum, in dem sie zusammenkommen können, um sich über berufliche und private Belange auszutauschen, um sich einander in ihren Unternehmungen zu unterstützen und zu fördern, und sich gemeinsam mit ihrer jüdischen Identität auseinanderzusetzen. Dabei wird auch nicht hinsichtlich verschiedener politischer Meinungen, Herkunftsländer, Tätigkeit oder Engagement der Frauen unterschieden.

Nun veranstaltet das Netzwerk Jüdischer Frauen vom 18. bis zum 19. Februar 2006 seinen dritten, bundesweiten Kongress. Im Rahmen zahlreicher Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden werden sich hochkarätige Referentinnen aus dem In- und Ausland mit dem Thema "Antworten jüdischer Frauen auf die Moderne" auseinandersetzen.
So wird das Thema beispielsweise im Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Kaplan aus New York, aus einer historischen Perspektive beleuchtet. Prof. Kaplan ist eine mehrfach ausgezeichnete Kennerin der deutsch-jüdischen Geschichte sowie der Geschichte jüdischer Frauen.

Der öffentliche Einführungsvortrag von Prof. Marion A. Kaplan Skirball wird am 18. Februar 2006 um 20:15 Uhr im Jüdischen Museum Berlin stattfinden.
In ihrem Vortrag setzt sich Prof. Kaplan mit der Frage auseinander, wie deutsche Jüdinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit politischen und sozialen Problemen dieser Zeit umgingen. Kaplan hebt dabei Rosa Vogelstein und Lina Morgenstern hervor. Beide engagierten sich für sozial schwache Frauen, gründeten Sozialstationen bzw. Suppenküchen und spielten eine wichtige Rolle im Bereich Erziehung. Sie stehen beispielhaft für all jene Frauen, die Frauenarmut und Bildungsdefizite aufdeckten, anprangerten und bekämpften. Aber auch auf die Vielzahl von jüdischen Frauen-Organisationen wird Prof. Kaplan in ihrem Vortrag eingehen.
Aufgrund der Sicherheitskontrollen sollten Sie spätestens um 19:30 Uhr am Museum sein. Der Einlass erfolgt durch den Haupteingang.
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Am folgenden Tag werden drei aktuelle Themenblöcke die Konferenz beschäftigen:

Die politische Dimension des Themas wird im Mittelpunkt stehen, wenn die Feministin und Gründerin der Jewish Orthodox Feminist Alliance, Blu Greenberg, New York, ihr Inputstatement für ein Podium gibt, auf dessen Grundlage international erfolgreiche Frauen wie Brenda J. Bernstein (Rechtsanwältin, Atlanta), Dr. Diana Pinto (Historikerin, Paris), Dr. Sylvia Rothblum (Managerin, München) und Dr. Diane Steinman (AJC, New York) diskutieren werden.

Auch Fragestellungen zur Bioethik aus der bislang wenig bekannten Sicht jüdischer Frauen wird thematisiert: Drei internationale Kapazitäten, Prof. Dr. Hermona Soreq (Hebrew University, Jerusalem), Prof. Dr. Laurie Zoloth (Northwestern University, Chicago) und Rabbinerin Prof. Dr. Eveline Goodman-Thau (Jerusalem/Berlin) werden die Kongressteilnehmerinnen an das Thema heranführen.

Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin, leitet das Panel zum Thema "Jüdische Erziehung". Dr. Rachel Herweg (Erziehungswissenschaftlern, Berlin), Dr. Maureen Kendler (UJIA Makor, London), Judith Melzer (Associate Director Manhattan Day School, New York), Prof. Dr. Yvonne Schütze (Erziehungswissenschaftlerin, Berlin) und Stella Chtcherbatova (Sozialarbeiterin, Köln) erörtern Probleme und Konzepte.

Die Konferenz wird auf Deutsch und Englisch abgehalten. Die Teilnahmegebühr inklusive Verpflegung beträgt 50,- Euro, ermäßigt 30,- Euro (nur gegen Nachweis). Interessentinnen können sich unter der E-Mail-Adresse njfkongress2006@mediados.de oder per Fax unter der Nummer 030-61 62 57 62 anmelden.

Weitere Informationen zum Kongress und zu den Teilnahmebedingungen erhalten Sie auf der Website des NJF www.netzwerk-juedischer-frauen.de sowie unter der Telefonnummer 030-61 62 57 61 (Mo Bis Do 10.00 Uhr bis 12:00 Uhr)

"Antworten jüdischer Frauen auf die Moderne"
3. Kongress des Netzwerks Jüdischer Frauen
Veranstaltungsbeginn: Samstag, 18.02.06,
19:30 Uhr
Veranstaltungsende: Sonntag, 19.02.06,
18:30 Uhr
Ort: Jüdisches Museum Berlin


Kontakt:
Netzwerk jüdischer Frauen
Tel. 030 / 61 62 57 61
Fax 030 / 61 62 57 62
njfkongress2006@mediados.de
www.netzwerk-juedischer-frauen.de

Jüdisches Leben Beitrag vom 13.02.2006 Sarah Ross 

   




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