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AVIVA-BERLIN.de 2/10/5778 - Beitrag vom 16.02.2006

Sommer-Uni in Beer Sheva
Sarah Ross

Vom 06.-14. September 2006 findet an der Ben-Gurion-Universität in Israel zum neunten Mal die deutschsprachige Sommeruniversität mit intensivem Hebräischkurs und akademischem Rahmenprogramm statt.



Die Ben-Gurion-Universität in Beer Sheva ist eine der bekanntesten Universitäten Israels, die bereist seit neuen Jahren regelmäßig ein besonders Sommerprogramm anbietet, dass unter anderem die deutsch-israelischen bzw. deutsch-jüdischen Annäherung auf besondere Weise fördern soll. Dies geschieht jedoch nicht nur dadurch, dass bloße Kontakte zwischen deutschen und israelischen, bzw. jüdisch-amerikanischen Studierenden hergestellt werden, die sich im Rahmen des Overseas-Student-Program in Beer Sheva aufhalten, sondern auch durch ein umfassendes akademisches Programm. So findet auch in diesem Jahr wieder die deutschsprachige Sommeruniversität an der Ben-Gurion-Universität
in Beer Sheva statt, und zwar vom 06. August bis 14. September 2006.

Bereits zum neunten Mal steht wie bisher ein Intensivkurs Hebräisch, für den es einen an europäischen Universitäten anerkannten Leistungsnachweis gibt, im Zentrum der Sommeruniversität, die für alle InteressentInnen offen steht. Neben dem Hebräischkurs (vormittags) bietet die Sommeruniversität aber auch ein attraktives akademisches Rahmenprogramm (nachmittags und abends) und wöchentliche Studienausflüge bzw. Exkursionen für die TeilnehmerInnen an.
Das akademische Vorlesungsprogramm besteht aus täglichen Lehrveranstaltungen in deutscher Sprache und wird 2006 vom Archäologiedozenten Dr. Gunnar Lehmann geleitet. Das Themenspektrum reicht von biblischer Archäologie, Mensch und Wüste, Themen aus Judaistik und Religionswissenschaft, hebräischer Kunst und Poesie des Mittelalters bis zur Gegenwart und Analyse jüdisch-religiöser Literatur bis zum deutsch-jüdischen Diskurs im Film oder Untersuchungen zur Nachwirkungen der Shoah in Deutschland und Israel. Besondere Höhepunkte sind die Lesungen in Israel lebender deutschsprachiger SchriftstellerInnen.

Doch die deutschen Studenten und Studentinnen sollen nicht nur zum Lernen nach Israel kommen. Ein Anliegen des Kurses ist es daher, die StudentInnen mit der südlichen Kultur-Region Israels, der Negev-Wüste, bekannt und vertraut zu machen, im Sinne David Ben-Gurions, der in diesem Gebiet das größte Entwicklungspotential Israels sah. Beer Sheva, die Hauptstadt des Negev, bietet eine einmalige, ursprünglich-israelische Atmosphäre, in der das Kommunizieren auf Hebräisch Voraussetzung zur Bewältigung des Alltags ist.

Der Hebräischkurs, der so genannte Ulpan, wird auf sechs verschiedenen Lernniveaus, für AnfängerInnen und Fortgeschrittene angeboten.
Die HebräischlehrerInnen unterrichten nach der erfolgreichen Ulpan-Methode (gesprächs- und themenbetonte Didaktik) die hebräische Sprache ausschließlich auf Hebräisch. Bereits nach wenigen Wochen sind AnfängerInnen in der Lage, kürzere Gespräche zu führen. Für Fortgeschrittene bedeutet der Kurs wertvolle Praxis im alltäglich gesprochenen modernen Hebräisch.
Die StudentInnen erhalten insgesamt 100 Stunden Unterricht mit wöchentlichen Leistungskontrollen und einer mehrstündigen Abschlussprüfung.

Die Exkursionen führen nach Tel Aviv und Jerusalem, zum Sede-Boqer-Campus für Wüstenforschung, zu weltberühmten archäologischen Stätten in der Umgebung der Universität wie Avdat, Qumran oder Massada, zu landschaftlich eindrucksvollen Naturschutzgebieten oder geologischen interessanten Plätzen wie Ein Gedi, Ein Avdat oder Mizpe Ramon. Begleitet werden die Ausflüge von ArchäologiedozentInnen und ExpertInnen der Universität.

Ab 2006 leitet Dr. Shlomo Chertok das Zentrum für internationalen Studentenaustausch. Die Ben Gurion Universität vergibt Stipendien für StudentInnen aller Fachrichtungen zur Teilnahme an der Sommeruniversität.

InteressentInnen wenden sich an: David Rubinstein bguzis@bgu.ac.il.

Weitere Information finden Sie unter: www.bgu.ac.il/zis

Jüdisches Leben Beitrag vom 16.02.2006 Sarah Ross 

   




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