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AVIVA-BERLIN.de 2/16/5778 - Beitrag vom 19.02.2006

Happy Birthday, Sigmund Freud
Sarah Ross

Mit einer neuen Sonderausstellung und einem ausgewählten Kulturprogramm gratuliert das Jüdischen Museums Berlin im März und April 2006 dem Schöpfer der Psychoanalyse zum 150. Geburtstag.



Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, wäre in diesem Jahr 150 Jahre alt geworden. Das Jüdische Museum Berlin gratuliert mit der neuen Sonderausstellung PSYCHOanalyse. Sigmund Freud zum 150. Geburtstag, die ab dem 7. April zu sehen ist. Auch in der Dauerausstellung gibt es Neues zu entdecken: Der neue Raum zur Gegenwart, So einfach war das, erzählt 18 Geschichten vom Aufwachsen jüdischer Kinder in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach 1945. Workshops, Vorträge und Lesungen runden das vielfältige Angebot ab.

Sonderausstellung:

PSYCHOanalyse
Sigmund Freud zum 150. Geburtstag
Ausgehend von Freuds Lebensstationen und seinen berühmtesten Fallgeschichten wird der/die BesucherIn in ein interaktives Labyrinth psychoanalytischer Grundbegriffe geführt und erhält so Einblicke in die Welt von Zwangsneurose, Kastrationskomplex und Über-Ich. Dem prominentesten Arbeitsgerät der Psychoanalyse gilt dabei ein besonderes Augenmerk: der Couch. In einer einzigartigen Installation werden Filmsequenzen aus 100 Jahren Kino und Fotografien von Berliner Psychoanalytikercouchen zusammengeführt, um etwas von der Faszination und den Geheimnissen rund um die Psychoanalyse zu vermitteln.
Wann: 7. April bis 27. August 2006
Wo: Libeskind-Galerie, EG Libeskind-Bau
Eintritt: 4 Euro, erm. 2 Euro, Kombiticket für PSYCHOanalyse und Dauerausstellung: 7 Euro, erm. 3,50 Euro.

Neu in der Dauerausstellung:

So einfach war das
Zur jüdischen Kindheit und Jugend in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit 1945.
Am Anfang stand die Frage: Wie war das eigentlich - nach 1945 als Jude in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufzuwachsen? 18 bekannte und unbekannte GeschichtenerzählerInnen haben ihre Fotoalben aufgeschlagen. Jede/r von ihnen hat ein Foto ausgewählt, das für ein Schlüsselerlebnis aus den Kindheits- oder Jugendtagen steht. Die Momentaufnahmen reichen von 1947 bis in die frühen 1990er Jahre. Erinnert werden die widersprüchlichsten Momente: Gefühle von Fremdheit und Zugehörigkeit, kleine Fluchten aus dem Alltag scheinen auf, Träume und Hoffnungen. So einfach war es jedenfalls nicht, als Kind von jüdischen Überlebenden, Flüchtlingen und Migranten aufzuwachsen. Das Jüdische Museum präsentiert 18 Geschichten und Fotos in einer neuen Installation, in der die Besucher auf Sitzwürfeln Platz nehmen und den Geschichten auf deutsch oder englisch über Kopfhörer lauschen können.
Wann: seit dem 27. Januar 2006
Wo: Dauerausstellung des Jüdischen Museums Berlin, Libeskind-Bau
Eintritt: mit dem Dauerausstellungs-Ticket (5 Euro, erm. 2,50 Euro)

Workshopangebot zu So einfach war das:
Fotos und erzählte Erinnerungen bilden die Grundlagen des zweistündigen Workshops, in dem sich die Teilnehmer multiperspektivisch mit den Protagonisten der Ausstellung auseinander setzen. Für Jugendliche ab 15 Jahren, Studentinnen und Studenten.
Information und Anmeldung unter 030-25993-305

Kulturprogramm:

Sigmund Freud - der Denker des 20. Jahrhunderts
Hommage zum 150. Geburtstag
Vortrag von Micha Brumlik
In seinem neuen Buch (Beltz Verlag) stellt der bekannte Erziehungswissenschaftler und Publizist Micha Brumlik Freud in eine Reihe mit den großen Erneuerern der Geistesgeschichte: Brumlik fragt, ob der Beitrag des Judentums zur europäischen Kultur nicht zuletzt in der Erfindung der Psychoanalyse bestand. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung Berlin.
Kartenreservierungen nur unter: 030 - 88 24 250.
Wann: Mittwoch, 15. März um 20 Uhr
Wo: Altbau 2. OG, Konzertsaal
Eintritt: 7 Euro, erm. 5 Euro

Versiegelte Zeit
Über den Stillstand in der islamischen Welt
Vortrag von Dan Diner
Der Historiker Dan Diner, einer der besten Kenner der nahöstlichen Konfliktlage, beschreibt die tiefgehende Krise der islamischen Welt, vor allem der arabischen Kernländer. Die Region des Vorderen Orients stagniert und nimmt an der Entwicklung, die den Westen von der Frühen Neuzeit an erfasst hat, nicht teil. Das Resultat ist im religiösen Gewand auftretender politischer Radikalismus einerseits, zaghafte Versuche, Anschluss an die Moderne zu finden, andererseits. Wer die aktuelle Konfrontation von islamischem Orient und Westen verstehen will, dem eröffnet Dan Diner den Blick auf die Ursachen eines der brisantesten Problemfelder unserer Zeit (Propyläen Verlag). Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung Berlin.
Kartenreservierungen nur unter: 030 - 88 24 250.
Wann: Dienstag, 28. März um 20 Uhr
Wo: Altbau 2. OG, Konzertsaal
Eintritt: 7 Euro, erm. 5 Euro

Der Himmel in den Pfützen
Lesung mit Anatol Gotfryd
930 in Galizien geboren, wächst Anatol Gotfryd dort in einem großbürgerlichen Familienclan auf. Mit dem Einmarsch der Deutschen endet seine wohlbehütete Kindheit. Mutige Helfer, Glück, Geistesgegenwart und irrwitzige Zufälle bestimmen fortan sein Überleben. Dass er sich nach all dem Geschehenen ausgerechnet in Deutschland, in West-Berlin, niederlassen würde, lag nicht gerade nahe. Aber hier wurde er zum beliebten Zahnarzt der großen Künstler - von George Tabori, Samuel Beckett, Rebecca Horn ebenso wie von Katharina Thalbach, Günter Grass, Peter Stein und vielen anderen. Ohne die Schrecken des Erlebten auszublenden, erzählt Anatol Gotfryd (wjs Verlag) selbstironisch und nicht ohne Komik von einem umher geworfenen Leben, das er dennoch immer als unter einem Glücksstern stehend empfand. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung Berlin.
Kartenreservierungen nur unter: 030 - 88 24 250.
Wann: Montag, 3. April um 20 Uhr
Wo: Altbau 2. OG, Konzertsaal
Eintritt: 7 Euro, erm. 5 Euro

Die Balaton-Brigade
Lesung mit György Dalos
Berlin/DDR 1988: Die Feier zum Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution fällt zusammen mit dem 25-jährigen Dienstjubiläum von Joseph. Aus diesem Anlass wird der verdiente Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit zum Hauptmann befördert. Gleichzeitig erhält der gebürtige Ungar einen Auftrag, der ihn besonders freut: Er soll für die Firma am Balaton, am Plattensee, die Urlauber in ihren Ferienunterkünften überwachen. György Dalos, 1943 in Budapest geboren, lebt heute in Berlin. Wer seine Bücher kennt, weiß, wie vielschichtig und witzig der Schriftsteller erzählt. Auch dieses Psychogramm einer niedergehenden Gesellschaft und ihrer Menschen ist ein Meisterstück humorvoller Lakonik. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung Berlin.
Kartenreservierungen nur unter: 030 - 88 24 250.
Wann: Mittwoch, 26. April um 20 Uhr
Wo: Altbau EG, Auditorium
Eintritt: 7 Euro, erm. 5 Euro

Pädagogisches Programm:

Antisemitismus heute - die neue Normalität
Vermehrt tauchen antisemitische Stereotypen und Äußerungen bei Jugendlichen und im Kontext der Schule auf. Antisemitismus erhält dadurch eine neue gesellschaftliche Akzeptanz und eine scheinbare Normalität. Die zweitägige Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer, pädagogische Fachkräfte und andere Interessierte bietet eine grundsätzliche Orientierung und sensibilisiert für die Wahrnehmung von Antisemitismus. Erfahrungen werden ausgetauscht und gemeinsam Argumente erprobt, die antisemitischen Stereotypen entgegengesetzt werden können.
Wann: Freitag, 31. März und Samstag, 1. April, jeweils von 10 bis 18.30 Uhr
Kosten: 30 Euro inkl. Museumsbesuch
Informationen und Anmeldung: Sarah Hiron , Tel. 030-25993 343, E-Mail : s.hiron@jmberlin.de

Eine Veranstaltung des Jüdischen Museums Berlin in Zusammenarbeit mit dem Interreligiösen Zentrum Jerusalemkirche und den BildungsBausteinen gegen Antisemitismus.

Jüdisches Leben Beitrag vom 19.02.2006 Sarah Ross 

   




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