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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 21.07.2007

L´Amour
Silvy Pommerenke

Dieser Film erzählt die Geschichte zweier Liebender - wie könnte es anders sein bei diesem Titel. Allerdings ist diese Liebesgeschichte derart unkonventionell, sowohl was den Inhalt betrifft,...



...als auch die Darstellungsweise. Und das ist das besondere daran!

Berlin im Winter, noch zu Deutschmarkzeiten. Lautstarkes Sylvesterfeuerwerk und ein herumirrender jugendlicher David. Mit eingegipstem Arm radelt er durch die kalte Nacht und trifft dabei auf Marie. Die Namen der ProtagonistInnen sind biblisch, der Plot allerdings nicht. Während David einer Hilfsarbeit auf dem Schrottplatz nachgeht - was er trotz des eingegipsten Armes irgendwie bewerkstelligt - verdingt sich Marie als Prostituierte. Die Begegnung der beiden Twentysomethings verläuft so, dass er sich sofort in Marie verliebt, sie sich jedoch gegen eine Beziehung sträubt. Dank seiner Hartnäckigkeit - und vor allem Naivität - binden sich die beiden dennoch aneinander. Nicht zu vergessen der dritte Protagonist des Films: Kurt, ein weißfelliger Hund, der mit seiner bedingungslosen Liebe symbolisch für die beiden Menschen steht.

Was folgt, ist eine wunderschöne und eigenwillige Liebesbeziehung, die den Unbillen der Außenwelt entgegentrotzt. Sie genügen sich selbst, und sämtlicher Kontakt zu Anderen ist für sie völlig überflüssig. Symbiotisch verbringen sie ihre Zeit miteinander, haben etliche Krisen, - die vor allem durch die Schauspielerin Sabine Timoteo mehr als überzeugend dargestellt wird - und gehen ihren Weg. Der führt sie über einige Umwege letztendlich nach Paris, die immer schon die Stadt der Liebenden war und bleiben wird, bis hin zur Atlantikküste. Ob Hundeattacken, Übergriffe von Zuhältern oder der beherzte Einsatz einer Waffe, durch die sie arg in Mitleidenschaft gezogen werden, so halten sie ihre Köpfe über Wasser. Denn: Liebe ist stärker als der Tod!

Neben der intensiven schauspielerischen Leistung von Sabine Timoteo, die dafür mit dem "Bronzenen Leoparden von Locarno" ausgezeichnet wurde und Florian Stetter, der den "Max Ophüls Preis" erhielt, ist die geniale Kameraführung (u.a. Sophie Maintigneux) hervorzuheben. Zudem ist die Musik des Films ein weiteres Bonmot! Sie ist düster angelegt, unterstreicht damit den wunderschönen Film, und reicht von Velvet Underground über Snow Patrol bis hin zu Wolfgang Amadeus Mozart.

Die Neuherausgabe des Filmes durch die 451 Filmgalerie, der im Jahr 2000 erschien, ist immer noch aktuell und bedeutet mit Sicherheit eine Filmperle im schnelllebigen Filmbusiness!

Weitersehen: Betty Blue

L`Amour im Netz: www.lamour-der-film.de

AVIVA-Tipp: Wahnsinnig intensiv wird hier die Liebesgeschichte von zwei unbedarften jungen Menschen erzählt, die so gar nichts mit Rosamunde Pilcher oder sonstigem Schmalz zu tun hat. Sowohl darstellerisch als auch filmisch ist hier ein cineastisches Meisterwerk entstand, das die Gemüter nachhaltig beeindrucken wird!

L`Amour
Label: 451 Filmgalerie
Regie: Philip Gröning
DarstellerInnen: Sabine Timoteo, Florian Stetter, Michael Schech
Buch: Philip Gröning, Michael Busch Format: PAL
Sprachen: deutsch / Untertitel: deutsch, englisch, französisch
FSK: freigegeben ab 16 Jahren Spieldauer: 128 Minuten
ISBN: 3-937045-71-6
Extras: Alternatives Ende (ca. 30 Min.), Interviews, Behind the scenes, unveröffentlichte Szenen, Bildergalerie, Original-Treatment, Crew-Biographien, Kurzfilm "Sehnsucht" v. Tobias Müller
Preis: 19,90 Euro
VÖ: Juli 2007

Kultur Beitrag vom 21.07.2007 Silvy Pommerenke 

   




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