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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 09.07.2008

Die Schwester der Königin – Romanverfilmung nach Philippa Gregory
Silvy Pommerenke

Spannende Inszenierung des dramatischen Lebens der Mary und Anne Boleyn – Geliebte und Ehefrau Heinrich VIII. Mit Natalie Portman und Scarlett Johansson in den Hauptrollen.



Zu Beginn des 16. Jahrhunderts herrscht Heinrich VIII. (Eric Bana) in England. Seine Ehe mit Katharina von Aragón (Ana Torrent) bringt nicht den gewünschten männlichen Thronfolger, so dass Heinrich sich nach einer anderen Frau umsieht. Stattdessen kommt Mary Boleyn (Scarlett Johansson) ins Spiel und als Hofdame an den königlichen Hof. Trotz dem sie bereits verheiratet ist, wird sie seine Mätresse, denn ihre Eltern erwarten sich dadurch Begünstigungen und gesellschaftlichen Aufstieg. Dabei hatte sich ihre Schwester Anne (Natalie Portman) eigentlich des Königs Gunst erhofft.

Sie intrigiert, und der König verfällt ihr daraufhin tatsächlich. Er muss ihr allerdings das Versprechen geben – um überhaupt eine Hoffnung auf sie zu haben – nie wieder einer anderen "beizuwohnen". Schnell ist der Schwur gesprochen, auch wenn Mary gerade einen gesunden Sohn entbunden hat. Aber nur Mätresse will die selbstbewusste Anne nicht sein, denn sie kennt das Schicksal der ehemaligen Geliebten des Königs. Somit fordert sie, dass Heinrich seine Ehe mit Katharina annullieren lässt, um selbst auf den Thron zu steigen. Alles läuft nach Plan, wenn da nur nicht das Problem wäre, dass auch Anne dem König "nur" ein Mädchen schenkt (die spätere Elisabeth I.). Heinrich VIII. verliert das Interesse an seiner Ehefrau und aus Verzweiflung wendet sie sich an ihren Bruder, damit dieser vielleicht den erwünschten Jungen inkognito zeugt. Diesem Wunsch kann George allerdings aus moralischen Gründen nicht nachkommen – dennoch kursiert das Gerücht, die beiden hätten eine inzestuöse Beziehung miteinander. Dem König kann das nur recht sein, denn endlich hat er einen legitimen Grund, sich seiner Frau zu entledigen. Anne wird am 19. Mai 1536 durch das Schwert hingerichtet.

Der Film "Die Schwester der Königin" basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman Philippa Gregorys und wurde 2007 von Justin Chadwick gedreht. Dank der ungewöhnlichen Darstellung Gregorys wurden beide Schwestern als Hauptcharaktere gezeichnet, die um die Liebe Heinrichs VIII. kämpfen. Natalie Portman äußerte sich in der Jüdischen Allgemeine zu dieser ungewöhnlichen Doppelbesetzung: "Frauen sind oft nur dazu da, die männliche Hauptfigur zu verändern oder zu inspirieren, die klassische Muse zu sein. Weil aber die Romanvorlage zu "Die Schwester der Königin" von einer Autorin, Philippa Gregory, stammt, hatten wir diesmal viel Glück." Zwar spielt Heinrich VIII. in der Inszenierung eine wichtige Rolle, aber tatsächlich ist der Film auf die beiden Schauspielerinnen fokussiert. Einzige Schwachstelle der immerhin fast zwei Stunden dauernden cineastischen Umsetzung ist, dass die Zeitspanne von 1520 bis 1536 stellenweise nicht stringent für die ZuschauerIn dargestellt wurde und die historischen Fakten hollywoodmäßig ein wenig zurecht gebogen wurden. Dennoch ein durchaus sehenswerter Film.

Mehr Informationen gibt es auf www.universal-pictures.de

Weitersehen: Marie Antoinette (mit Kirsten Dunst ) und Elizabeth - Das goldene Königreich (mit Cate Blanchett)

AVIVA-Tipp: Das Drama um die beiden Schwestern Boleyn ist vor allem wegen der phantastischen Romanvorlage und der beiden Hauptdarstellerinnen Johansson und Portman überzeugend. Auch die Regiearbeit von Justin Chadwick ist hervorzuheben, der mit seinen phantastischen Bildern einen historisch gehaltvollen und spannenden Film gedreht hat.

Die Schwester der Königin
Originaltitel: The Other Boleyn Girl
USA 2008
Verleih: Universal
Regie: Justin Chadwick
DarstellerInnen: Natalie Portman, Scarlett Johansson, Eric Bana, David Morrissey, Kristin Scott Thomas
Sprachen: deutsch, englisch, spanisch, italienisch.
Untertitel: deutsch, englisch, spanisch, italienisch, niederländisch
Lauflänge: 110 Minuten
FSK: ab 12 Jahre
Preis: ca. 15 Euro
DVD-Start: 10. Juli 2008

Kultur Beitrag vom 09.07.2008 Silvy Pommerenke 

   




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