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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 26.10.2007

Vom Funken zum Pixel
Marietta Harder

Im Martin-Gropius-Bau findet von 28.10.2007 - 14.01.2008 eine Ausstellung zum Thema "Kunst + Neue Medien" statt. Installationen von KünstlerInnen aus 12 Nationen sind zu sehen – auch Uraufführungen.



Beim Eintreten in den "verwandelten" Lichthof werden die BesucherInnen von einer schwebenden blauen LED-Welle überrascht, die als virtuelle Decke des Hofs fungiert. Erwin Redl nennt diese Installation "Flow Berlin 2007" und verdeutlicht mit seiner Welturaufführung, wie sich der Wahrnehmungshorizont beim Betrachten elektronischer Kunst verändern kann.

Bereits hier zeigt sich "Vom Funken zum Pixel" als interaktive Ausstellung, die dazu einlädt, das Schnittfeld zwischen Kunst und Neuen Medien individuell zu erkunden und zu erproben. Die Aufsehen erregenden Installationen verbinden Erlebnisse radikal veränderter Wahrnehmungsformen mit neuen partizipatorischen Möglichkeiten der BetrachterInnen.
So können die BesucherInnen in Jean Michel Bruyères legendärem Werk "Si Poteris Narrare, Licet" auf Filmreise gehen und in einem interaktiv erfahrbaren 360° Projektionsraum entscheiden, welche Bildsequenzen sie sehen und welche Perspektiven sie dabei einnehmen wollen. Und für die begehbare Medien-installation "Voyages" der japanischen Künstler- und Performancegruppe Dumb Type können Handflächen als mobile Bildträger benutzt werden.

Die multimediale Ausstellung "Vom Funken zum Pixel. Kunst + Neue Medien" zeigt im Erdgeschoss und im Lichthof des Martin-Gropius-Bau in einer internationalen Übersicht 24 Installationen aus 12 Ländern, die mit digitalen und interaktiven elektronischen Medien arbeiten. Insgesamt sind 20 der 24 Installationen erstmals in Deutschland zu sehen, einige Arbeiten werden als Welturaufführung vorgestellt.

Der Parcours der Ausstellung orientiert sich an vier zentralen Begriffen: Feuer, Elektrizität, Licht und Pixel, wobei der Schwerpunkt auf computergestützten, medientechnisch angelegten Installationen mit Licht und bewegten Bildern liegt. Ein Pixel "ist die kleinste Einheit eines elektronischen Bildes und weist auf eine Form von Energie, die keine fossilen Eigenschaften mehr hat und zudem Träger von Informationen ist", heißt es im Programmheft der Ausstellung.

Richard Castelli (Paris) hat für die Berliner Festspiele das Konzept der Ausstellung entwickelt und als Kurator betreut. Seine internationale Zusammenarbeit mit KünstlerInnen ermöglichte es, zahlreiche Facetten und Entwicklungen der aktuellen Medienkunst im Martin-Gropius-Bau zu präsentieren. Den künstlerischen Prolog bildet das Objekt "Candle TV" (1975) von Nam June Paik, dem Wegbereiter der Medienkunst. Daran anschließend präsentiert die Ausstellung Arbeiten von unter anderem Jeffrey Shaw und Sarah Kenderdine (Australien).

Auch der israelische Künstler Romy Achituv wird mit einer Deutschlandpremiere seinem Werk "BeNowHere Interactive" vorstellen. Geboren 1958, studierte er Philosophie, Bildhauerei und Interaktive Telekommunikation in Jerusalem und New York. Seine kreativen Installationen sind in zahlreichen Ausstellungen vertreten, darunter im Jahr 2003: "Romy Achituv – Selected Works 1997-2003".
Mit "BeNowHere Interactive" führt Romy Achituv im Martin-Gropius-Bau in panoramischen Bildern an Orte wie Timbuktu, Jerusalem oder Dubrovnik, die zum Weltkulturerbe zählen. Die BenutzerInnen können sich in jeder Szene vor- und zurückbewegen, eine Momentaufnahme des Panoramas festhalten und daraufhin sehen, wie die ausgewählte Szene sich entfaltet und lebendig wird. Homepage des Künstlers: www.gavaligai.com

Zur Ausstellung mit dem Thema "Neue Kunst + Medien" erscheint im Nicolai Verlag ein Katalog (herausgegeben von Richard Castelli und dem Martin-Gropius-Bau) mit aktuellen Essays international bekannter MedienwissenschaftlerInnen und mit Informationen zu den beteiligten KünstlerInnen und den ausgestellten Werken.
Aus Anlass der Ausstellung veranstaltet das Radialsystem – New Space for The Arts in Berlin am 28. Oktober 2007 ein Symposium mit KünstlerInnen der Ausstellung und weiteren Gästen.

Weitere Informationen und alle Namen der ausstellenden KünstlerInnen finden Sie unter: www.berlinerfestspiele.de

Veranstaltungsort:
Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin
Fon: 030 - 254 86-0
www.gropiusbau.de

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Montag 10 – 20 Uhr
Dienstag geschlossen

Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro

Katalog
Vom Funken zum Pixel. Kunst + Neue Medien
Erschienen im Nicolai Verlag.
Museumsausgabe:
ISBN 978-3-89479-435-4
22 Euro

Kultur Beitrag vom 26.10.2007 AVIVA-Redaktion 

   




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