60 Jahre Israel. Filme im Eiszeit Kino in Berlin-Kreuzberg - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Regina Schmeken. Blutiger Boden Lucian Freud Poryes 2017
Aviva-Berlin > Kultur
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 27.01.2008

60 Jahre Israel. Filme im Eiszeit Kino in Berlin-Kreuzberg
Sharon Adler

Von Januar bis Juni 2008 werden regelmäßig israelische und palästinensische Filme gezeigt, darunter "Rana´s Wedding" und "Walk on Water". Mehr Informationen, alle Termine und Filme finden Sie hier



Das Eiszeit Kino in Berlin-Kreuzberg lädt im Jahr 2008 zu folgendem Programm ein:

Januar 2008
Ab dem 03. Januar zeigt das Eiszeit für 1 Woche den Film "Rana´s Wedding" (OmU)
Rana´s Wedding ist ein Liebesfilm, der kurz vor dem israelischen Einmarsch in die besetzten palästinensischen Gebiete spielt. Rana, eine junge palästinensische Frau stiehlt sich bei Morgengrauen aus dem Haus ihres Vaters, um nach ihrem heimlichen Geliebten Khalil zu suchen. Ihr Vater will sie an jenem Tag mit ins Ausland nehmen, um sie von dem jungen Mann zu trennen – es sei denn sie wählt einen Bräutigam von der Liste, die der Vater ihr aushändigt.
Hany Abu-Assad, Palästina 2002, 90 min, 35mm, Arab. OmU

Ab dem 17. Januar zeigt das Eiszeit für 1 Woche den Film "Kadosh" (OmU)
In Gitaïs Fiktion leben Meir und seine Frau Rivka, die seit nunmehr zehn Jahren verheiratet sind, in Mea Shearim. Zehn Jahre Ehe, denen kein Kind entsprungen ist. Der Rabbi beschließt, daß sie sich scheiden lassen müssen und Meir die junge Haya heiraten soll. Für ihn, für alle, steht fest, daß seine Frau Rivka unfruchtbar ist. Doch als sie bei der Ärztin ist, konstatiert diese das Gegenteil.
Amos Gitai, Frankreich/Israel 1999, 110 min, OmU

Ab dem 31. Januar zeigt das Eiszeit für 1 Woche den Film "Atash (Durst)" (OmU)
Eine Familie lebt im Nirgendwo, nicht weit vom Dorf. Vater und Sohn verkaufen die Kohle, die die Familie produziert ins Dorf, Mutter und Töchter verlassen den Ort nie. Ihr Geheimnis schweißt die Familie zusammen und zerstört sie zugleich.
Tawfik Abu Wael, Israel-Palästina 2004, 113 min, 35mm (CS), OmU

Februar 2008
Ab dem 21. Februar zeigt das Eiszeit für 1 Woche den Film "Walk on Water" (OmU)
Eyal ist Auftragskiller des israelischen Geheimdienstes Mossad und soll einen ehemaligen Nazi-Offizier aufspüren. Deshalb wird er auf dessen Enkel Axel angesetzt, der seine in Israel im Kibbuz lebende Schwester Pia besucht. Als sich Eyal und Axel näher kennen lernen, wird Eyals machohafter Konservatismus von Axels Homosexualität herausgefordert. Aber trotz der entstehenden Spannung hat Eyal einen Auftrag zu erfüllen...
Eytan Fox, Israel 2004, 104 min, OmU

März 2008
zum Bundesstart
Ab dem 06. März zeigt das Eiszeit für 2 Wochen den Film "Tehilim" (OmU)
Offizieller Wettbewerbsbeitrag in Cannes 2007
Eine jüdische Familie lebt im heutigen Jerusalem ein gewöhnliches Leben. Nach einem Autounfall verschwindet der Vater auf mysteriöse Weise. Alle gehen mit seiner Abwesenheit und den Schwierigkeiten im Alltag um, so gut wie sie können. Während sich die Erwachsenen in Schweigen und Tradition flüchten, suchen die beiden Kinder, Menachem und David, nach ihrem eigenen Weg, den Vater zu finden.
Rafael Nadjari, Israel/Frankreich 2007, 96 min, 35mm, Hebräisch mU

Ab dem 06. März zeigt das Eiszeit für 1 Woche den Film "Cemetery Club" (OmU)
Nationalfriedhof Mount Herzl in Israel. Jeden Schabbatmorgen die gleiche Prozession: Ausgerüstet mit Plastik-Klappstühlen und Essensboxen zieht eine Gruppe älterer Menschen am Grabstein des Wegbereiters des politischen Zionismus vorbei, um es sich unter dem Schatten einer ausladenden Pinie bequem zu machen. Die Mount Herzl Academy tagt. Im Mittelpunkt stehen Minya, die zurückhaltende und eher schweigsame Großmutter der Regisseurin, und Lena, deren dominante Schwägerin - zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und die das Schicksal doch fest aneinandergebunden hat. Mit "The Cemetery Club"gelingt der Regisseurin ein ergreifendes, sehr persönliches und unerwartet humorvolles Portrait der Holocaust Generation, wie wir es so noch nie gesehen haben.
Tali Shemesh, Israel 2006, 90 min, 35mm, OmU

Special
Am 22. März zeigt das Eiszeit den ersten Teil von "Route 181" (OmU)
Am 23. März zeigt das Eiszeit den zweiten Teil von "Route 181" (OmU)
ROUTE 181 eröffnet eine ungewöhnliche Perspektive auf die Bevölkerung in Palästina-Israel, eine gemeinsame Vision eines Palästinensers und eines Israelis. Mehr als ein Jahr lang haben Khleifi und Sivan sich der Produktion dessen, was sie einen kinematischen Akt von Glauben und Vertrauen betrachten hingegeben: ein gemeinsamer Film. Im Sommer 2002 sind sie zwei lange Monate gemeinsam durch ihr Geburtsland gereist, sie haben ihre Strecke auf einer Karte aufgemalt und sie ROUTE 181 genannt. Diese virtuelle Linie markiert die Grenzen der UN-Resolution 181 vom 29. November 1947, nach der Palästina in zwei Staaten geteilt werden sollte. Auf ihrer ausgiebigen Reise hatten sie nur zufällige Begegnungen. Es wurden im Vorfeld weder Treffen vereinbart, noch "offizielle" GesprächspartnerInnen kontaktiert.
Eyal Sivan & Michel Khleifi, F/B/D/GB 2003, 270 min, Beta oder DVD, OmU

April 2008
Ab dem 03. April zeigt das Eiszeit für 1 Woche den Film "Shnat Effes" (OmU)
Eine einfühlsame und zugleich süffisante Momentaufnahme der israelischen Gesellschaft zu Anfang des neuen Jahrtausends. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Krise und der immer breiter werdenden Kluft zwischen Arm und Reich erzählt der Film drei Alltagsgeschichten aus der quirligen Metropole Tel Aviv, hinter deren Glamour sich Leid und Glück die Waage halten.
Joseph Pitchhadze, Israel 2004, 125 min, 35mm, Farbe, OmU

Ab dem 17. April zeigt das Eiszeit für 1 Woche den Film "Mauer" (OmU)
"Mauer" ist eine filmische Meditation über den Israel-Palästina-Konflikt. Die Filmemacherin Simone Bitton beleuchtet ihre doppelte Identität als Jüdin und Araberin und lässt so die Grenzen des Hasses verschwimmen.
In einem klassischen dokumentarischen Ansatz folgt der Film der Mauer der Trennung, die eine der historisch bedeutendsten Landschaften zerstört, indem sie das eine Volk einsperrt und das andere eingrenzt. Auf der Baustelle dieser Mauer trotzen tägliche Ansprachen und heilige Gesänge – auf Hebräisch und Arabisch - dem Diskurs des Krieges inmitten des ohrenbetäubenden Lärms der Bulldozer. "Mauer" erlaubt den ZuschauerInnen "einen letzten Blick auf die Schönheit dieser Landschaft und die Menschlichkeit seiner Bewohner, bevor sie hinter der Mauer verschwinden."
Simone Bitton, Frankreich/Israel 2004, 99 min, 35mm, OmU

Mai 2008
Ab dem 01. Mai zeigt das Eiszeit für 1 Woche den Film "Promises" (OmU)
Ohne die Oberflächlichkeit der Nachrichtenmagazine, politischen Kommentar oder kalte Analyse, zeigt Promises ein menschliches Portrait des israelisch-palästinensischen Konflikts. Über vier Jahre hat das Filmteam das Leben von sieben Kindern aus Jerusalem begleitet. Sie wohnen nicht weiter als 20 Autominuten voneinander entfernt und doch trennen sie Welten. Die Kinder, zwischen 9 und 13 Jahren alt, sprechen über verschiedene Facetten des Konflikts. Alt genug, sich zu artikulieren und zu jung für die Analysen der Erwachsenen, spiegeln sie ihre jeweilige Kultur und zeichnen ein Bild der kommenden Generation.
Justine Shapiro, B.Z. Goldberg, Carlos Bolado, USA 2001, 106 min, Dokumentation, 35mm, Hebräisch, Arabisch, Englisch mU

Ab dem 15. Mai zeigt das Eiszeit für 1 Woche den Film "Asurot (Detained)" (OmeU)
Im Stadtzentrum von Hebron leben drei palästinensische Witwen mit ihren insgesamt elf Kindern in einer absurden Lage: seit 1997 befindet sich ihr Haus exakt auf der Grenze - die Vorderseite steht unter israelischem Kommando, die Palästinenser überwachen die Rückseite. Auf dem Dach befindet sich ein israelischer Militärposten und auch im Treppenhaus wimmelt es nur so von Soldaten. Die Frauen dürfen die Grenze nicht passieren, sie sind Gefangene in ihrem eigenen Haus. Die israelischen Filmemacherinnen zeigen die drei Frauen in ihrer ganzen Menschlichkeit – fernab vom Klischee palästinensischer Frauen.
Anat Even & Ada Ushpiz, Israel 2001, Video, 73 Min., hebr./arab.OmeU

Ab dem 29. Mai zeigt das Eiszeit für 1 Woche den Film "Close to Home" (OmU)
Im Rahmen ihres Militärdienstes müssen Smadar und Mirit, beide achtzehn Jahre alt, Streife in den Straßen Jerusalems gehen. Ihre Aufgabe ist es, vorbeigehende Palästinenser anzuhalten, ihre Ausweispapiere zu kontrollieren und die persönlichen Daten aufzunehmen. Die beiden jungen Frauen sind jedoch vor allem mit sich selbst beschäftigt - mit ihren Schwärmereien, Trennungen von Freunden und der vielschichtigen Beziehung, die sich zwischen den beiden entwickelt. Bis sich eines Tages die politische Realität Jerusalems in ihr Leben drängt.
Dalia Hager und Vidi Bilu, Israel 2005, 90 min, OmU

Juni 2008
Ab dem 12. Juni zeigt das Eiszeit für 1 Woche den Film "Galoot (Exil)" (OmeU)
In seinem neuen Film Galoot, Exil, dokumentiert der israelische Filmemacher Asher de Bentolila Tlalim sein Leben in London, wo er in den letzten Jahren mit seiner Frau und seinen jüngeren Kindern lebt. Die Situation des vorübergehenden und freiwilligen Exils ermöglicht es ihm, die israelische Realität und das israelische Bewusstsein zu untersuchen und sich verschiedenen Aspekten die darin unterdrückt und verleugnet sind zu anzunähern. Tlalim dokumentiert seine Reise mit seinem Bruder nach Tanger, wo er geboren wurde sowie die Fahrt mit seiner Frau Ronit und seinem Sohn Yonatan Elimelech nach Polen, um an der Yorzeit von Ronit´s Vorfahren Rabbi Elimelech von Lizensk teilzunehmen.
Asher de Bentolila Tlalim, Israel/GB 2003, 100 min, Beta SP, Heb/Engl. OmeU


Veranstaltungsort: Eiszeit Kino
Zeughofstraße 20
10997 Berlin
www.eiszeit-kino.de

Kultur Beitrag vom 27.01.2008 Sharon Adler 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken