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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 27.09.2007

Wächter des Tages
Clarissa Lempp

Vor zwei Jahren sorgte das russische Fantasyspektakel "Wächter der Nacht" für Aufsehen auf der Berlinale. Wie sich der der epische Kampf zwischen Gut und Böse entscheidet, zeigt nun der zweite Teil



Im Weltuntergangsszenario des modernen Moskau, das zwischen riesigen Werbeflächen und postsozialistischer Tristesse zerfällt, kämpft der trinkfreudige und charismatische Magier Anton (Konstantin Khabensky) um das fragile Gleichgewicht zwischen der Dunklen und der Hellen Seite. Aber seine eigene dunkle Vergangenheit holt ihn ein: weil er versuchte seinen damals ungeborenen Sohn mit schwarzer Magie zu verfluchen, wurde der den "Dunklen Anderen" zugänglich. Auf ihm ruht nun die Hoffnung der Dunklen, denn Antons Sohn verfügt über große Kraft, die nur durch die "Helle Andere" Svetlana (Maria Poroshina), die Antons Praktikantin bei der Nachtwache ist, ausgeglichen wird. Schon steht Anton mitten im Endkampf zwischen Gut und Böse und vor der Entscheidung, seinen Sohn oder seine neue Flamme Svetlana opfern zu müssen.

Regiesseur Timur Bekmambertov setzt alle Mittel ein, das Publikum für die Story nach dem gleichnamigen Roman von Sergej Lukianenko zu gewinnen: Romantik, Humor, ein durchgestyltes Szenario und ein Feuerwerk an Special-Effects. Auch die Figuren aus dem ersten Film sorgen sicherlich bei vielen ZuschauerInnen für ein freudiges Wiedersehen. Vor allem der sympathische Loser Anton wirkt als desillusionierter Magier und unfreiwilliger Held mit selbstironischem Augenzwinkern absolut glaubwürdig. Die Produzenten des Films verrieten auf der Berlinale, dass der erste Teil partiell am weiblichen Publikum vorbeiging, wie in Testvorführungen deutlich wurde. Deshalb wurde das Drehbuch zum neuen Film emotionaler gestaltet und das Ende zwei Jahre nach dem Beginn der ersten Dreharbeiten noch einmal neu gedreht. Die um 20 Minuten gekürzte internationale Version will sich dabei nicht so recht fügen und "Wächter der Nacht" gesehen zu haben, wirkt sicherlich unterstützend beim Verstehen der Zusammenhänge zwischen der Zerstörung des heutigen Moskaus und den barbarischen Schlachten in antiken Schlössern…

AVIVA-Tipp: Der russische Fantasystreifen "Wächter des Tages" ist nicht umsonst der erfolgreichste Film auf der heimischen Leinwand gewesen: zwei Stunden phantastische Horror-Popcorn-Action, Unterhaltung und Lovestory, das alles mit humoristischen Unterton in einem endzeitlichem durchgestylten Moskau, sorgt für einen kurzweiligen Kinoabend.


Wächter des Tages
Nochnoi Dozor 2, Russland 2006
Regie und Drehbuch: Timur Bekmambetov
Mit: Konstantin Khabensky, Mariya Poroshina, Vladimir Menshov, Galina Tyunina
Verleih: Fox, Länge: 132 Minuten
Kinostart: 20.09.2007

FSK: ab 16 Jahren freigegeben

Homepage des Films: www.waechter-des-tages.de und mehr Informationen zum ersten Teil unter www.waechter-der-nacht.de


Kultur Beitrag vom 27.09.2007 Clarissa Lempp 

   




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