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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 14.08.2007

The Dixie Chicks. Shut Up And Sing
Tatjana Zilg

Bis 2003 waren sie eine Country Band mit eher konservativen Publikum. Dann wagte die Leadsängerin Natalie Maines die Kriegspolitik von Präsident Bush zu kritisieren. Der Erfolg ...



... blieb dennoch dicht an ihrer Seite.

Wieviel ein paar Worte verändern können, mussten die drei Dixie Chicks plötzlich und schmerzhaft erfahren. Bei einem Konzert in London ging ein erstaunter Aufruhr durch das Publikum, als die charmante Leadsängerin sich kurz und bündig von ihrem texanischen Landsmann distanzierte. In Amerika folgte eine harsche Medienkampagne gegen die bis dahin sehr beliebte All-Female-Band.

Drei Jahre ließen sie sich Zeit, um sich musikalisch neu zu finden und kehrten 2006 mit einem ehrlichen, bodenständigen Album zurück, das sich weitaus rockiger zeigt als die vorangegangenen Country-Scheiben der elegant-temperamentvollen Ladies. Zudem schrieben sie für "Taking The Long Way" zum ersten Mal alle Songs selbst.

Die Filmemacherinnen Barbara Kopple und Cecilia Peck begleiteten die Dixie Chicks in dieser Zeit. Sie dokumentierten die Sturmböe, die nach der Bush-Kritik auf die drei Musikerinnen niederging und beobachteten, wie es ihnen gelang, dem bravourös standzuhalten und dennoch persönliche Berührung zuzulassen. Auch das Privatleben wurde durch Hetzartikel, Radioboykotte und Morddrohungen belastet.

"Shut Up & Sing" zeigt die Eingebundenheit von Emily Robison, Martie Maguire und Natalie Maines als Musikerinnen, Mütter und politisch bewusste Frauen, die zu dem stehen, was sie denken, auch wenn sie damit gegen Wände rennen und ihren Erfolg zu riskieren scheinen. Sie beweisen auch, dass authentisches Verhalten belohnt wird: Mindestens die bessere Hälfte ihrer Fans blieb ihnen trotz der öffentlichen Hass-Kampagne treu und sie gewannen eine Menge hinzu, die weitaus offener für das sind, was die Dixie Chicks wirklich ausmacht und ihrer Musik Tiefgang und Charakter gibt.

AVIVA-Tipp: Eine sehr gelungene Zusammenstellung aus Interviews, Konzert-Mitschnitten, Besuchen bei den Dixie Chicks zuhause und Gesprächen mit anderen Beteiligten aus der Musikbranche. Auch die Fans kommen zu Wort. Hintergrundinformationen über die US-Politik und die gängige Medien-Boykott-Praxis fehlen ebenfalls nicht. So ist der Film nicht nur eine Musik-Doku, sondern beschreibt auch ein Stück amerikanische Zeitgeschichte.

The Dixie Chicks: Shut Up & Sing
USA 2006, 88 Minuten
Barbara Kopple, Cecilia Peck
Mitwirkende: Natalie Maines, Martie Maguire, Emily Robison, Simon Renshaw, Rick Rubin, Adrian Pasdar, Richard Wilkins
DVD-Infos:
Erscheinungstermin: 4. Februar 2008
Format: PAL
Sprache: Englisch
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 4:3
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Ufa/DVD

Die Band im Web: www.dixiechicks.com/

Kultur Beitrag vom 14.08.2007 AVIVA-Redaktion 

   




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