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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 11.10.2007

Die Vorahnung
Tatjana Zilg

Der surrealistisch angehauchte Hollywood-Thriller bescherte Sandra Bullock in den USA den besten Kinostart ihrer Karriere. Mit Hauptrollen in Nervenkitzel-Filmen wie "Speed" und Romantik-Komödien...



...wie "Während du schliefst" sorgt sie seit zwei Jahrzehnten für viel Furore auf den Leinwänden der Multiplexe und der Filmtheater in den Kiezbezirken.

Auf den ersten Blick wirkt der Charakter, den die deutsch-amerikanische Schauspielerin in der Regiearbeit von Mennan Yapo mit Leben erfüllt, eher konventionell: Eine Frau, die glücklich verheiratet ist, zwei Kinder hat und der es materiell gut geht. Für eine an die Gefühle rüttelnde Verwicklungs-Komödie würde das sicher nicht viel Stoff geben.

Gut, dass Sandra Bullock schon oft genug bewiesen hat, dass sie beides mit Bravour erfüllt: Tragikomisches Talent, genau richtig für Komödien, und eine feminine Stärke, die die Spannungskurve in einem Thriller ins Unendliche eskalieren lässt. Gleich in den ersten Szenen wird Linda Hansons von einem Polizisten, der an ihrer Tür klingelt, aus dem beschaulichen Alltag gerissen. Ihr Ehemann Jim (Julian McMahon) sei bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Zunächst passiert, was in solch einem Moment erwartet wird. Sie holt die Kinder von der Schule ab, ihre Mutter (Kate Nelligan) kommt, um ihr beizustehen, und sie versinkt in einen unruhigen Trauerschlaf.

Dann verkehren sich die Ereignisse: Am nächsten Tag, als sie aufwacht, scheint das Unglück wie fortgeweht. Ihr Mann sitzt in der Küche und trinkt unbesorgt seinen Morgenkaffee. Nun folgt ein Hin und Her der normalen Szenen, wo Jim zu leben scheint, und der Alltagskatastrophen-Szenen, in denen die Beerdigungsgesellschaft gezeigt wird, Linda Tabletten nimmt und Hilfe bei einem Psychiater sucht.
Sie lässt sich aber nicht gehen, sondern stellt sich mutig ihren verwirrenden Wahrnehmungen und versucht mit detektivischem Feinsinn, den verstörenden Ereignissen auf den Grund zu gehen.
Mitfiebern ist nun angesagt für das Kinopublikum: Wird es ihr gelingen, die tödlichen Ereignisse abzuwenden oder wird sie selbst mithineingerissen?

AVIVA-Tipp: Die ineinander verschobenen Zeitebenen, die mosaikhafte Erspürung der Geschehnisse durch die Protagonistin, die sich von einer Minute auf die andere in eine Welt katapultiert sieht, in der jede einzelne Facette ihres Alltags in Frage gestellt wird, bereiten ein kurzweiliges Kinovergnügen, dem dennoch keine schlaflosen Nächte folgen werden. Etwas ärgerlich und nicht nur für Thriller-Fans irritierend könnte sein, dass ein wesentlicher Auslöser für diese mysteriöse Achterbahnfahrt der Gefühle lediglich ein Seitensprung des ansonsten perfekten Ehemanns ist, der von der Charakterzeichnung wenig greifbar bleibt.

Die Vorahnung
Premonition

USA 2007, 94 Minuten
Regie: Mennan Yapo
Drehbuch: Bill Kelly
SchauspielerInnen: Sandra Bullock, Julian McMahon, Shyann McClure, Courtney Taylor Burness, Nia Long
Kinostart: 11. Oktober 2007
Verleih: Kinowelt

Der Film im Web: http://www.dievorahnung.kinowelt.de/


Kultur Beitrag vom 11.10.2007 AVIVA-Redaktion 

   




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