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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 15.09.2007

Princesas
Barbara Lanz

Nach seinem Erfolg mit "Los lunes al sol" zeigt der neue Film von Fernando Léon de Aranoa, die tragische aber auch witzige Geschichte zweier anfangs konkurrierenden Prostituierten in Madrid,...



..eine Geschichte von zwei Frauen, zwei Huren, zwei Prinzessinnen.

Eine der beiden Frauen nennt sich unter anderem auch Caye und ist fast dreißig Jahre alt. Sie ist in Madrid geboren, lebt dort und verkauft sich, um in einiger Zeit mit dem angesparten Geld sich neue Brüste machen zu lassen.
Die zweite Frau heißt Zulema und ist eine Immigrantin aus der Dominikanischen Republik, ohne Papiere und ohne Aussichten auf einen würdigen Job. Mit der Hoffnung, ihrem kleinen Sohn zuhause eine Zukunft geben zu können, versucht sie in Europa Geld zu verdienen und ist dafür nach Madrid gekommen. Sie prostituiert sich nicht nur, sondern lässt sich auch von ihrem Peiniger demütigen und krankenhausreif prügeln. Immer wieder in der Hoffnung, von ihm die versprochenen Papiere für ihren legalen Aufenthalt zu bekommen.

Als die beiden Frauen sich kennen lernen, stehen sie an völlig unterschiedlichen Fronten. Fast an entgegengesetzten, da bei den meisten spanischen Prostituierten die Immigrantinnen keinen guten Ruf haben, weil sie ihnen ihre Arbeit wegnehmen.

Aber die beiden verlieren nicht viel Zeit mit Vorurteilen über einander und versuchen, sich ihr Leben zu verschönern und auch zu erleichtern, indem sie für einander da sind. Sie sind Huren, aber auf der Suche den richtigen Menschen zu finden, der sie zu Prinzessinnen macht. Und doch fallen sie immer wieder in ihre Rolle zurück, oder werden dorthin gedrängt und so träumen sie weiter von einem schöneren Leben als Prinzessinnen, das sie eigentlich verdient hätten.

Der Film ist erstklassig besetzt mit Candela Pena und Micaela Nevárez, die mit dem spanischen "Goya" für die beste Haupt- und Nebenrolle ausgezeichnet wurden. Ebenfalls Goya-prämiert wurde der Titelsong von Manu Chao. Der Film lief in Spanien mit über einer Millionen ZuschauerInnen bereits überaus erfolgreich im Kino.

AVIVA-Tipp: Ein sehr sensibler und tiefer Film, der das Immigrationsproblem der SüdamerikanerInnen auf sehr drastische Weise darzustellen vermag. Doch abgesehen von all der Tragik, spielt hier trotzdem noch Humor eine große Rolle. Genau damit wird man als ZuschauerIn überrascht und somit auch tief getroffen.

Princesas
Buch und Regie: Fernando Léon de Aranoa
DarstellerInnen: Candela Pena, Micaela Nevárez, Mariana Cordero, Llum Barrera, Violeta Pérez, Mónica Van Campen, Flora Álvarez, María Ballesteros, Luis Callejo, Antonio "Morris" Duran
Kamera: Ramiro Civita
Musik: Manu Chao
Dauer: 113 min
Produziert in Spanien/Frankreich 2005
DVD-Start: 21. September 2007
DVD-Infos:
Die verschiedenen Sprachfassungen des Films (spanisch und deutsch) werden ergänzt um ca. 70 Minuten Bonusmaterial: Ein aufwendiges Making Of, unveröffentlichte Szenen, verschiedenen Trailer und als musikalisches Highlight der Video Clip zu Manu Chaos Titelsong "Me llaman calle". Der DVD liegt ein durchgehend 4-farbig gestaltetes Booklett zum Film bei.
www.princesaslapelicula.com
www.princesas-der-film.de

Kultur Beitrag vom 15.09.2007 AVIVA-Redaktion 

   




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