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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 22.10.2007

Pas Douce - Die Unsanfte – Regie und Buch von Jeanne Waltz
Stefanie Denkert

Bei ihrem Selbstmordversuch verwundet Frederique einen 14jährigen mit ihrem Gewehr. Für beide markiert das schreckliche Ereignis den Beginn eines besseren Lebens.



In dem einzigen Krankenhaus in La Chaux de Fonds, einer kleinen Stadt in einer abgelegenen Gebirgsregion der französischsprachigen Schweiz, arbeitet die vierundzwanzigjährige "Fred". Während sie sich bei ihrer Arbeit als Krankenschwester stets vorbildlich verhält, lebt die junge Frau privat sehr selbstzerstörerisch: Probleme mit ihrem Vater und eine zerbrochene große Liebe führen dazu, dass Fred sich mit Alkohol betäubt und in bedeutungslose One-Night-Stands flüchtet. Als die preisgekrönte Schützin sich in den Wald zurückzieht, um sich das Leben zu nehmen, verwundet Fred mit ihrem Gewehr den vierzehnjährigen Marco, der daraufhin ausgerechnet auf ihre Station eingeliefert wird. Die EinwohnerInnen der Stadt halten einen geistesgestörten Jäger für den Täter, so behält Fred die Wahrheit zunächst für sich. Allmählich baut Fred zu dem ebenfalls egozentrischen Marco eine Freundschaft auf, die beider Leben nachhaltig verändert. Schließlich offenbart sie Marco, wer der wahre Täter ist...

Regisseurin und Buchautorin von "Pas Douce", Jeanne Waltz, sagt über ihre Geschichte von zwei EgozentrikerInnen: Es geht hier im Wesentlichen um die Geschichte einer Heilung, in der es ergreifende, aber auch absurd komische Momente und die unvermeidlichen Rückschläge gibt. Ich möchte mit dieser Geschichte einer stolzen, übermäßig empfindsamen jungen Heldin, die glaubt, dass sie ´vom Leben genug gesehen´ hat, vor allem zeigen, wie sie es schafft, sich aus der selbst gestellten Falle zu befreien.".

AVIVA-Tipp: Regisseurin Jeanne Waltz gelingt es, die Stimmung und Zerrissenheit sowie den Reifungsprozess von Protagonistin Fred überzeugend filmisch umzusetzen. Das funktioniert, weil beide HauptdarstellerInnen großartig spielen. "Pas Douce" ist kein leichtes Unterhaltungskino, dafür ein bewegender visueller Bildungsroman, der seine Figuren auf dem Weg in ein emotional erfülltes Leben begleitet.

Zur Regisseurin: Jeanne Waltz wurde am 12. August 1962 in Basel geboren. Von 1983 bis 1986 studierte sie an der Freien Universität Berlin Japanologie. Zwischen 1982 und 1988 führte sie in Berlin eine kleine Galerie. Von 1989 bis 2003 lebte und arbeitete sie hauptsächlich in Portugal. Von 1994 – 2000 hat sie mehrere Kurzfilme gedreht, u.a. "La reine du coqàl´âne" (1999). Nach dem Spielfim "Daqui p´ra alegria/D´ici à la joie" (2003) folgt 2007 "Pas Douce", der am 11. Februar 2007 im Internationalen Forum in Berlin uraufgeführt wurde.


Pas Douce - Die Unsanfte
Frankreich, Schweiz 2007
85 Minuten, Originalsprache: Französisch
Buch, Regie: Jeanne Waltz.
Produktion: Bloody Mary Produktions, Paris; Prince Film SA, Genf
DarstellerInnen: Isild Le Besco, Steven Pinheiro de Almeida, Yves Verhoeven
Verleih: Freunde der dt. Kinemathek
Start: 8. November 2007

Kultur Beitrag vom 22.10.2007 AVIVA-Redaktion 

   




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