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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 10.01.2008

Ausstellung von Hana Usui
AVIVA-Redaktion

Die kommunale Galerie Schwartzsche Villa in Berlin präsentiert vom 16.01. – 24.02.2008 Hana Usuis Werke in der Ausstellung "Von der japanischen Kalligrafie zur freien Kunst - Arbeiten auf Papier".



Die Kalligrafie (v. griech.: Schönschreiben) wird oftmals mit einer dekorativen und unpersönlichen Schönschrift verbunden. Diese Gleichsetzung wird aber dem Wesen der fernöstlichen Schreibkunst nur unzureichend gerecht. Die ostasiatische Kalligrafie stammt ursprünglich aus China. Die Praxis, mittels Haarpinsel und schwarzer Tusche Schriftzeichen zu Papier zu bringen, diente in erster Linie der Vermittlung von Inhalten. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Verfassen von Briefen, Gedichten sowie mit historischen und zum Teil auch philosophisch-religiösen Texten entwickelte sich die chinesische Kalligrafie zu einer eigenständigen Kunstform mit verschiedenen Stilrichtungen. Diese Kunst der variationsreichen Gestaltung einer Pinsellinie ermöglicht es dem/der SchreiberIn, seinen/ihren Charakter und Emotionalität in einzigartiger Art und Weise auszudrücken und so über die handwerkliche Anonymität hinauszugehen.

Die 1974 in Tokio geborene Künstlerin Hana Usui hat über zwanzig Jahre lang bei renommierten Japanischen Meistern Kalligraphie erlernt. 1998 hat sie den "Weg des Schreibens" verlassen und widmet sich seitdem der Freien Bildenden Kunst. Für ihre Werke verwendet sie weiterhin Tusche und japanisches Papier, mischt aber auch Ölfarbe – weiß und schwarz – mit verschiedenen Techniken hinzu.
Seit 2004 lebt Hana Usui in Berlin. Ihre Werke sind bereits in mehreren Sammlungen der Hauptstadt, wie etwa in der Neuen Nationalgalerie, in der Berlinischen Galerie (Landesmuseum Berlin) und in der Sammlung Rosenkranz, vertreten. Weitere Infos zu Hana Usui unter: www.hana-usui.de

Alexander Tolnay, Direktor des Neuen Berliner Kunstvereins, schreibt über die 2007er Werke von Usui im NBK: "Hana Usuis jüngste Arbeiten überzeugen durch ihren ruhigen, konzentrierten und heiteren Gestus. Sie können ihre Herkunft von der Kalligrafie - einer hohen Kunst, die sie in ihrer Heimat studiert hat - nicht verleugnen. Die kleinformatigen Blätter auf Japanpapier werden mit zwei bildnerischen Organisationsformen verarbeitet: der vibrierenden Oberfläche und den darin eingebetteten linearen Gebilden. Diese verkörpern sich zu relativer Dichte, bleiben aber luftverwandt und schwebend in einem rätselhaften Bildraum. Von der Natur ausgehend, zu meditativen Strukturen und Lichterscheinungen abstrahiert, haben die Bilder von Hana Usui eine eigene elegante Wesensart."

Im kleineren Raum der Galerie Schwartzschen Villa werden auch einige traditionelle und avantgardistische Kalligrafien von Hana Usui gezeigt. Im Katalog zur Ausstellung finden Sie dazu eine detaillierte Schilderung des Werdegangs der Künstlerin – von der traditionellen japanischen Kalligrafie zur freien Kunst.

Hana Usui - Von der japanischen Kalligrafie zur freien Kunst - Arbeiten auf Papier

Eröffnung am Dienstag, 15.01.2008 um 18 Uhr

Einführung: Marcello Farabegoli (Leiter der Galerie oko – Japanese Contemporary Art)

Ausstellung 16.01. – 24.02.2008

Di-Fr/So 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr
Eintritt: 1,5 Euro inkl. Katalog, Begleitperson frei; mittwochs freier Eintritt

Veranstaltungsort:
Schwartzsche Villa
Grunewaldstr. 55
12165 Berlin (Steglitz)
Tel.: 030 / 34740 – 599
www.schwartzsche-villa.de

Kultur Beitrag vom 10.01.2008 AVIVA-Redaktion 

   




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