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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 21.05.2008

conversation piece work release
AVIVA-Redaktion

Petra Sabisch präsentiert ihre open-source Performance gemeinsam mit europäischen PerformerInnen vom 23.-25.05.2008 in der Tanzfabrik Berlin. Danach steht die Partitur online zum Download bereit.



"Wenn du etwas wissen willst und es durch Meditation nicht finden kannst, so rate ich dir, mein lieber, sinnreicher Freund, mit dem nächsten Bekannten, der dir aufstößt, darüber zu sprechen." Heinrich von Kleist, Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden, 1805

Das "conversation piece: work release" choreographiert ein Gespräch, dessen Gegenstand die verschiedenen Werkzeuge sind, die die eingeladenen ChoreographInnen und PerformerInnen aus Frankreich, Estland, Großbritannien, Dänemark, Italien, Spanien und Deutschland in ihrer jeweiligen Arbeit benutzen. Wie schon bei Kleist geht es dabei zunächst einmal um den Akt der Hervorbringung der Gedanken beim Sprechen. Anders jedoch als bei Kleist erfolgt dieses Sprechen im "conversation piece" anhand einer Partitur: Während die vielfältigen Schichten sprachlicher Sinnstiftung einen vorgegebenen Kompositionsplan durchlaufen, werden Inhalt und Ausdruck des Denkens beständig improvisiert. Die Partitur bietet so einerseits ein Instrument für eine Performance, andererseits wird diese Performance selbst immer wieder zum Werkzeug eines Austauschs. Im Gegensatz zum klassischen KünstlerInnenbild, das dieses geheime Wissen hütet, setzt das "conversation piece" auf die Lust an der Verbreitung der Gedanken durch Austausch.

Am 23. Mai 2008 kommt in der Tanzfabrik Berlin die "alpha version" zur Uraufführung. Deren Partitur wird dann nach 20 Aufführungen als Download im Internet zur weiteren Nutzung zur Verfügung stehen. In Form einer Creative Common Licence soll so die AutorInnenschaft für die Partitur der Öffentlichkeit zurückgegeben werden, um erneut ausgeführt, verändert zu werden und immer wieder jenen Austausch anzuregen, welcher der Motor für dieses Projekt war.

Zur Künstlerin: Petra Sabisch absolvierte ihr Studium der Germanistik, Geschichte und Pädagogik in Münster, Toulouse und Hamburg. Seit 1999 arbeitet sie als freie Dramaturgin und Regieassistentin im Theater. Seit 2000 ist sie Performerin in zahlreichen Projekten in Paris und Berlin. Sabisch gründete im Jahr 2000 das künstlerisch-theoretische Produktionslabel Veranda und choreographierte von "Contaminated" (Frankfurt 2005), "Cartographics" (Lissabon 2002) und "Laboratoire du désoeuvrement" (Paris 2001). Im Jahr 2006 übernahm sie die choreographische Leitung der "schachtel" (Berlin). Sie veröffentlichte zahlreiche Fachpublikationen im Bereich der Performing Arts und Choreographie und ästhetischer Theorie, seit 2004 ist sie Mitveranstalterin des KünstlerInnen und ProduzentInnen-Kollektivs "Fernwärme im Ausland" (Berlin). 2004 wurde sie mit dem Award der University of Greenwich, London ausgezeichnet, wo sie ihre theoretischen und praktischen Arbeiten weiterentwickelt.
(Quelle: www.tanzserver-deutschland.de, 21.05.2008)
conversation piece
Konzept / Partitur / Realisierung: Petra Sabisch
Künstlerische Assistenz/Partitur: Alice Chauchat
Conversationer / Performer: Alice Chauchat, Valentina Desideri, Frédéric Gies, Mette Ingvartsen, Krõõt Juurak, Eduard Mont de Palol, Sophia New

Premiere: 23. Mai 2008, 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 24. und 25. Mai 2008, 20:30 Uhr
Tanzfabrik Berlin
Möckernstraße 68
10965 Berlin
Tickets:10 Euro, ermäßigt 8 Euro
Tel: 030 / 786 58 61 oder tickets@tanzfabrik-berlin.de
www.tanzfabrik-berlin.de

Kultur Beitrag vom 21.05.2008 AVIVA-Redaktion 

   




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