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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 16.04.2012

HAUS DER SÜNDE. L´APOLLONIDE – Souvenir de la maison close. Ab 29. November 2012 auf DVD
AVIVA-Redaktion

Der Film erzählt aus dem Alltag von zwölf Huren, ihren Wünschen, Hoffnungen, ihrer Solidarität und dem Ende einer Epoche. Kamerafrau Josée Deshaies sind exquisite Bilder und Aufnahmen gelungen,...



... die oft wie Gemälde wirken. Regisseur Bonello schrieb neben dem Drehbuch auch den ungewöhnlichen Score, eine Mischung aus klassischer Musik und 60er Jahre Garageband Sound.

Bonello entführt den ZuschauerInnen in eine versunkene Welt am Anfang des 20. Jahrhunderts, in der junge Frauen ein Leben wie in einem goldenen Käfig führten.
In Frankreich begeisterte das originelle Werk, das ganz aus der Sicht der Frauen erzählt wird, das cineastische Publikum. "Ein großartiger feministischer Film" urteilt "Le Parisien" begeistert.

Das HAUS DER SÜNDE - das "L´Apollonide", ein Pariser Edelbordell, erlebt seine letzten Tage: in dieser in sich geschlossenen suchen Männer aus besseren Kreisen nach Zerstreuung und leben ihre Obsessionen aus. Die Mädchen hingegen sollen ihnen nachts ihre Wünsche erfüllen. Die zwölf jungen Frauen teilen ihre Geheimnisse, ihre Ängste, ihre Lust und ihren Schmerz. Sie sind schön, verführerisch und den Männern stets zu Diensten. Tagsüber schlafen sie aus, leben bescheiden in ihren Wohnkammern und bereiten sich wieder auf die nächste Nacht vor. Unter dem strengen Regime von Madame haben es die Mädchen noch relativ gut. Aber die meisten sind bei ihr hoch verschuldet, und die Chancen auf ein normales bürgerliches Leben sind gering. Bei aller Lebensfreude und Solidarität untereinander sind die Frauen an das "Haus der Sünde" gebunden. Ständig droht die Gefahr, sich mit der Syphilis anzustecken, und jeden Tag sind die Mädchen den Fantasien ihrer Freier ausgeliefert. So ist ein gemeinsamer Ausflug aufs Land ebenso selten wie befreiend.

Die Mädchen träumen davon, aussteigen zu können oder hoffen, dass einer der Kunden sie freikauft. Als die erst 15-jährige Pauline neu in das Haus kommt, brechen Spannungen auf. Auch die Politik mischt sich immer mehr ein: Mit Beginn des neuen Jahrhunderts sollen alle Freudenhäuser in Paris geschlossen werden. Auf einem von einer melancholischen Stimmung getragenen Maskenball nehmen die Prostituierten und ihre Stammkunden Abschied voneinander. Dabei gilt es auch noch, eine offene Rechnung mit einem der Freier zu begleichen…

Das heimliche Herz in dieser - so zeit- wie ortlosen Geschichte über die Politik des Sex und dessen Romantisierung - ist "die Frau, die lacht", die heilige Hure, die unglückliche Madeleine (Neuentdeckung: Alice Barnole). Umsorgt wird sie von ihren herausragenden Schauspieler-Kolleginnen Noémie Lvovsky, Hafsia Herzi, Céline Sallette, Jasmine Trinca, Adèle Haenel (European Shootingstar 2012), Iliana Zabeth und Louis-Do de Lencquesaing.

Mit seinem opulent ausgestatteten Belle-Epoque-Film überraschte der Regisseur Bertrand Bonello 2011 im Wettbewerb beim Festival in Cannes. Dreiunddreißig Jahre nach Louis Malle brachte er ein dichtes, detailgetreues Sittengemälde des ältesten Gewerbes der Welt und der ewig jungen "Pretty Babies" an die Côte d´Azur. Bonello wurde in Cannes bereits 2001 mit dem "Preis der Internationalen Filmkritik" ausgezeichnet.

Bertrand Bonello siedelt seinen faszinierenden, farbenprächtigen Bilderrausch aus schönen Körpern und Kostümen um das Jahr 1899 an - vier Jahre nach der Erfindung des Kinematographen. Es gelingt ihm auf ganz außergewöhnliche Weise eine Verbindung von Freudenhaus und Kinosaal herzustellen: zwei Orte, an denen man von der Welt entrückt ist.

"Eigentlich ist ein Freudenhaus wie ein Theater: es gibt einen Regisseur, das ist hier Noémi Lvovsky, es gibt Schauspielerinnen, das sind die Prostituieren und es gibt Zuschauer, das sind die Freier." (Bertrand Bonello)


HAUS DER SÜNDE
(L´APOLLONIDE – Souvenir de la maison close)
Frankreich, 2011
Buch u. Regie: Bertrand Bonello
Produktion: Les Films du Lendemain, My New Picturein, Koproduktion mit Arte France Cinema mit Beteiligung von Arte France, Canal+, Cine+, Centre National De La Cinematographie und L´image Animée
DarstellerInnen: Hafsia Herzi, Céline Sallette, Jasmine Trinca, Adèle Haenel, Alice Barnole, Iliana Zabeth, Noémie Lvovsky, Xavier Beauvois, Louis-Do De Lencquesaing, Jacques Nolot, Laurent Lacotte, Judith Lou Levy, Anaïs Thomas, Pauline Jacquard, Maïa Sandoz, Joanna Grudzinska und Esther Garrel
Kamera: Josée Deshaies
Ausstattung: Alain Guffroy
Kostüme: Anaïs Romand
Musik: Bertrand Bonello
Verleih: NFP marketing & distribution
Vertrieb: EuroVideo
DVD: Single Disc, DVD 9
Sprachen: Deutsch, Französisch mit deutschen Untertiteln
Bild: 16:9 (1:1,85)
Länge: 121 Minuten
FSK: ab 16 Jahre
EAN: 4009750205877
Best.Nr.: 205873 (DVD Verkauf)
DVD-Start: 29. November 2012
www.hausdersuende-derfilm.de



(Quelle: NFP/Filmwelt)



Kultur Beitrag vom 16.04.2012 AVIVA-Redaktion 

   




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