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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 29.05.2012

Ausstellung in der Galerie Funke – Sabine Wewer: Insomnia, 9. Juni - 7. Juli 2012
AVIVA-Redaktion

Sabine Wewers Gemälde erzeugen eine Atmosphäre des Übergangs zwischen Wachen und Schlafen, Landschaften und Figuren fungieren als Chiffren für das Unbestimmte und Geheimnisvolle.




© Sabine Wewer, Finnja, 2011, Acryl auf Leinwand, 110 x 310 cm


Wasser, das Meer, Schiffe, die Seefahrt, das Eintauchen in den Fluss des Sich-Fort-Bewegens spielen in der Kunst der Tochter eines Schifffahrtskaufmanns, die ihre Kindheit auf Binnenfrachtern verbrachte, eine tragende Rolle. Ihr Großvater bereiste vor dem Ersten Weltkrieg auf dem Panzerkreuzer SMS Gneisenau Südostasien inklusive der damaligen deutschen Kolonien. Die Enkelin erbte seine Seemannskiste, zahlreiche Erinnerungsstücke und Abenteuerliteratur.

© Sabine Wewer, Vieques, 2010, Acryl auf Leinwand, 140 x 300 cm


Vögel – Eulen, Raben, Falken - erscheinen ebenfalls zahlreich in Wewers Malerei. "Fliegen und Schweben, das ist mein Thema", stellt die Künstlerin fest. Das Fliegen steht nicht nur im Mittelpunkt weiterer Bildreihen, sondern ist indirekt auch gegenwärtig in ihren Unterwasserbildern, welche die Flora und Fauna in der Tiefe des Meeres zeigen.

Die Tendenz zum großen Bildformat, die Gleichzeitigkeit von abstrakten und figurativen Elementen und die Vorliebe für zeichenhafte Chiffren rühren bei Wewer –auch aus der Auseinandersetzung mit der amerikanischen Malerei des New Image Painting. Neben Julian Schnabel, Eric Fischl, David Salle oder Philip Guston nennt sie die Transavantgarde Maler Francesco Clemente und Enzo Cucchi als frühe Inspiration.

© Sabine Wewer, Falkner II, 2012, Acryl auf Leinwand, 200 x 160 cm


Wewer, deren Interessen eng mit Sprache und Literatur verknüpft sind, referiert mit ihrer Kunst ebenfalls auf die Werke von Jenny Holzer und Barbara Kruger. Beide verbinden auf eine poetisch-imaginäre Weise Wort und Bild, Text und Bedeutung. In Wewers Malerei hingegen verdichten sich die Erzählung und die Geschichte zu einer unauflöslichen bildhaften Einheit.

Sabine Wewer, geboren 1960 in Bremen, studierte Design und Malerei in Hannover. Von 1986 bis1987 ging sie mit einem Fulbright Stipendiumin nach New York City, erhielt 1991 bis 1993 den Preis des Kunstvereins Hannover und 1998 den Ersten Preis für Fotografie der Galerie Kubo in Bremen. 2010 arbeitete sie mit einem Atelierstipendium in Berlin und lebt zur Zeit in Bremen.

Die Ausstellung ist vom 9. Juni bis zum 7. Juli 2012 zu sehen.

AVIVA-Tipp: Ein Besuch dieser Ausstellung in der Galerie Funke, die übrigens ausschließlich Werke von Frauen zeigt, ist unbedingt empfehlenswert.

AVIVA-Berlin ist Medienpartnerin dieser Ausstellung.




Veranstaltungsort: Galerie Funke, Berlin
Willibald-Alexis-Straße 14
10965 Berlin
Öffnungszeiten: Mi-Fr 13- 18 Uhr, Sa 12-15 Uhr und nach Vereinbarung.
Weitere Infos unter: www.galeriefunke.de

Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie unter: www.sabine-wewer.de



Copyright Text: Claudia Funke, Mai 2012

Kultur Beitrag vom 29.05.2012 AVIVA-Redaktion 

   




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