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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 29.05.2012

Verlängert: Diane Arbus - Ausstellung im Martin-Gropius-Bau vom 22. Juni – 24. September 2012
AVIVA-Redaktion

Diane Arbus (1923 – 1971) hat mit ihren ungewöhnlichen Aufnahmen von Menschen am Rande gesellschaftlicher Akzeptanz in den 1960er Jahren die Kunst der Fotografie revolutioniert. Ihre Bilder haben...



... das damalige Verständnis von "Normalität" und von Konventionen in Frage gestellt und haben bis heute nichts von ihrer unergründlichen Ausstrahlung verloren.



Diane Arbus wurde am 14. März 1923 als Tochter der jüdisch-russischen ExilantInnen David Nemerov und Gertrude Russek als Diane Nemerov in New York geboren, wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf und besuchte die "Ethical Culture School", wo ihr künstlerisches Talent früh entdeckt und gefördert wurde. Nachdem sie mit erst achtzehn Jahren gegen den Willen ihrer Eltern ihre Jugendliebe Allan Arbus geheiratet hatte, beschlossen sie und Allan nach dem Zweiten Weltkrieg, beide ModefotografInnen zu werden. Sie studierte bei Lisette Model Fotografie und konzentrierte sich in ihrer Arbeit bald mehr und mehr auf das, was ihre Tochter Doon später "das Verbotene" nannte – die AußenseiterInnen der Gesellschaft, die sie als wohlbehütetes Kind nie zu sehen bekommen hatte. Ihre klaren, harten und oft gnadenlosen Bilder wurden zwar hoch gelobt, aber auch als "grotesk" und "bizarr" abgelehnt. Zu Lebzeiten bereits eine Legende, beging Arbus, die unter schweren Depressionen litt, am 26. Juli 1971 in ihrem Appartement in New York Selbstmord. Sie hinterließ einen Tagebucheintrag mit den Worten "letztes Abendmahl".



Mit ihren kühnen Sujets und ihrem fotografischen Zugang schuf sie ein Werk, das in seiner Unverfälschtheit oftmals schockiert. Ihre Gabe, besonders vertraut erscheinende Dinge in etwas Fremdes zu verwandeln und das Vertraute im Exotischen aufzudecken, erweitert das Selbstverständnis.

Die meisten ihrer Motive fand Arbus in New York – einer Stadt, die sie sowohl wie etwas Vertrautes als auch wie ein fremdes Land erkundet hat. Für sie ist Fotografie ein Medium, das sich mit den Fakten anlegt. Ihre zeitgenössische Anthropologie – ihre Portraits von Paaren, Kindern, JahrmarktartistInnen, Nudistinnen, Mittelklassefamilien, TransvestitInnen, ExzentrikerInnen, behinderten Menschen und Prominenten – ist auch eine Allegorie der menschlichen Erfahrungen, eine Erkundung der Beziehung zwischen Schein und Identität, Einbildung und Glauben, Theater und Realität.

In dieser Retrospektive zeigt der Martin-Gropius-Bau eine Auswahl von etwa zweihundert Fotografien, die es ermöglichen, Ursprünge und Inspiration in der Fotografie von Diane Arbus kennen zu lernen. Die Ausstellung zeigt neben berühmten Aufnahmen auch zahlreiche Bilder, die bisher noch nie veröffentlicht wurden. Die letzten Räume der Ausstellung sind einer ausführlichen und kritischen Dokumentation ihres Lebens und Werks gewidmet. Die fotografischen Arbeiten von Diane Arbus wurden nur mit denjenigen Titeln beschriftet, die ihnen die Künstlerin selbst gegeben hat. Es wurde auf eine chronologische, thematische oder wissenschaftliche Ordnung verzichtet. Somit können alle Ausstellungsbesucher den Bildern so begegnen, wie auch die Fotografin ihren Sujets begegnet ist: unmittelbar und unvoreingenommen.



Die Ausstellung wird vom 22. Juni 2012 bis zum 24. September 2012 zu sehen sein.

Öffnungszeiten: Mi - Mo 10 - 19 Uhr, Di geschlossen
Eintritt: 10,- Euro / ermäßigt 7,- Euro
Gruppen ab 10 Personen ohne Führung: Regulär: 7,- Euro pro Person / ermäßigt: 5,- Euro pro Person
Öffentliche Führungen: Sonntags 15 Uhr (ohne Anmeldung) 3,- Euro zzgl. Eintritt 7,- Euro p. P. / ermäßigt 5,- Euro pro Person
Eintritt frei bis 16 Jahre.

Veranstaltungsort: Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstr. 7
10963 Berlin


AVIVA-Berlin ist Medienpartnerin dieser Ausstellung.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Martin-Gropius-Bau

www.diane-arbus-photography.com

Diane Arbus im Jewish Women`s Archive

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Female Trouble - Die Kamera als Spiegel und Bühne weiblicher Inszenierungen - Inka Graeve Ingelmann


(Quelle: Jewish Women`s Archive, Martin-Gropius-Bau)

Copyright Fotos: Sharon Adler

Kultur Beitrag vom 29.05.2012 AVIVA-Redaktion 

   




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