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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 01.08.2012

Aufruf zum Crowdfunding für Kunstdokumentarfilm über Tatjana Barbakoff
Sharon Adler

Um die in Vergessenheit geratene Tänzerin und Muse zu würdigen, arbeiten die Filmemacherin Layla Zami und die Künstlerin Oxana Chi seit 2010 intensiv an ihrer filmischen Spurensuche. Helfen Sie mit!



Ein poetischer und informativer KunstDokumentarFilm über Tanz und Erinnerung, in dem sich drei Frauen-Generationen, drei Reisen und viele Geschichten treffen. Die Filmemacherin Layla Zami begleitet die Künstlerin Oxana Chi in Berlin, Paris und Solo(Java) auf ihrer Spurensuche nach der verschwundenen chinesisch-lettisch-jüdischen Tänzerin Tatjana Barbakoff. Für die Postproduktion machen die Filmemacherinnen auf der Startnext Webseite eine Förderungs-Kampagne. Startnext ermöglicht es Menschen, für ihre Kunstprojekte Geld zu sammeln. In den USA ist diese einfache und sichere Art der Förderung ohne Ämter bereits sehr verbreitet. Als Dankeschön erhalten Sie besondere Geschenke wie eine Kinokarte, ein Kunstbild, eine DVD uvm.

Worum geht es in diesem Projekt?

Der Dokumentarfilm schildert Oxana Chis Spurensuche und Femmage an die Tänzerin Tatjana Barbakoff (Libau 1899 – Auschwitz 1944), die in den 20er, 30er Jahren in Deutschland und Frankreich berühmt war und viele namhafte MalerInnen, FotografInnen und BildhauerInnen inspirierte. Die zeitgenössische Performance-Künstlerin Oxana Chi lässt mit ihrem Stück "Durch Gärten", dessen Namen auf einem Tanzstück von Tatjana Barbakoff zurückgeht, die in Vergessenheit geratene Tänzerin und Muse wieder auferstehen. Im Film wird sichtbar, wie die Tänzerin, Choreografin, Kuratorin und Filmemacherin Oxana Chi neue Erinnerungsformen ersinnt. Gemeinsam mit der Filmemacherin Layla Zami (geboren 1985 in Paris), lädt sie die ZuschauerInnen auf eine sinnliche und andächtige filmische Wanderung mit Ausblick auf geschichtliche Inspirationsschöpfung und zeitgenössische Kunst.

Die beiden Frauen möchten Kulturinteressierte, politisch sensible Menschen diese verschwundene Künstlerin nahe bringen. Der Film bewirkt zeitgenössische Aufmerksamkeit auf Tatjana Barbakoff und thematisiert vergangene und gegenwärtige gesellschaftspolitische Konflikte. Neben einer geschichtlichen und informativen Perspektive weist der Film eine eigene visuelle und künstlerische Ebene. Der Zusammenfluss von S/W und Farbe-, Film- und Videomaterial, fiktive und dokumentarische Sequenzen, ästhetische Tanzsequenzen und historischem Archivmaterial ergibt einen anspruchsvollen, harmonischen Dokumentarfilm in digitaler Qualität (HD/HDV) mit einigen Super 8 Film-Sequenzen. Die geplante Länge des Filmes ist ca. 90 Minuten.

Warum sollte mensch dieses Projekt unterstützen?

Um die fehlenden Kapitel der KunstGeschichte alternativ zu ergänzen und ein wertvolles ZeitGeschichtsdokument mitzufördern! Seit 2010 arbeiten die Initiatorinnen intensiv an dem Film. Die Dreharbeiten in Indonesien wurden von dem französischen Bundesministerium für Jugend und Kultur gefördert. Die Aufnahmen in Paris und Berlin sind durch ihren li:chi Verein selbst finanziert worden, mit einer geringen Unterstützung von Interflugs UdK Berlin. Um das Projekt professionell fertig stellen zu können, hoffen sie auf weitere kulturinteressierte Unterstützerinnen und Unterstützer, die sich wie sie einen bilderreichen vielschichtigen poetischen Dokumentarfilm wünschen. Als Dankeschön bekommen Sie je nach Unterstützung eine Kinokarte, eine DVD, ein Kunstwerk uvm.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Der poetische Dokumentarfilm umfasst auch inszenierte Sequenzen. Die Künstlerinnen möchten noch einige Szenen mit einer deutsch-jüdischen Schauspielerin drehen, die die Zuschauerinnen durch den Film begleiten wird. Mit Ihrer Unterstützung können sie sie bezahlen und vor allem die zeit- und kostenaufwendige Postproduktion (Schnitt, Sounddesign, DVD) finanzieren.

Wer steht hinter dem Projekt?

Oxana Chi
Tänzerin, Choreographin, Filmemacherin und Kuratorin
Seit ihrer Geburt 1966 in Frankfurt bereiste sie 26 Länder, Europa Afrika, Asien, USA und den Pazifik für Arbeits- und Studienaufenthalte. Ausgebildet in Tanz, Tai Qi und Yoga (u.a.: Merce Cunningham Studio New York, STSI Akademie der Künste Solo, Indonesien, Bill T. Jones NY/Paris. Residency: Centre National de la Danse und Cite de Arts, Paris, Sydney Dance Company), choreographierte sie zehn abendfüllende Tanzproduktionen in enger Kooperation mit anderen Kunstsparten. Oxana Chi erfindet eine eigene transkulturelle zeitgenössische Tanzkunst, die sowohl in traditionellen als modernen Tanzbewegungen schöpft. Die Solo-Ausdruckstänzerin arbeitet mit MusikerInnen, die speziell für ihre Choreographien komponieren und sie auf der Bühne live begleiten. Das Tanzstück "Durch Gärten" zur Erinnerung an Tatjana Barbakoff hat sie in Deutschland (Premiere 2008), Frankreich und Indonesien aufgeführt. Mit der Förderung von internationalen Stiftungen und Berliner Kulturämter kuratiert Oxana Chi regelmäßig eigene Filmreihen und multidisziplinäre Kunstfestivals u.a. Salon Qi und die monatliche Reihe TANZnews in der Werkstatt der Kulturen Berlin. Die deutsch-nigerianische Künstlerin ist außerdem Autorin von 31 Tanz - Installationsfilme, 4 Dokumentarfilme 4 Kunstfilme.
www.oxanachi.de

Layla Zami Politologin, Filmemacherin, Foto- und Wortkunst
Nach ihrem Studium in Politikwissenschaft, bildete sie sich in Kamera und Dokumentarfilmproduktion an der selbstorganisierten Filmarche-Schule und Berkeley Community Media Center aus. Geboren 1985 in Paris, Layla Zami ist in Frankreich und Deutschland aufgewachsen. Sie studierte und arbeitete in Kamerun, Russland und Südafrika. In Ihrer Arbeit inspiriert sie sich von ihrem deutsch-jüdischen und indisch-karibischen kulturellen Erbe. Filme in 2012: "Kurz in der Welt" Premiere FSK Kino, zusammen mit ManuEla Ritz, gefördert von der Antidiskriminierungsstelle, "spuren legen_verwehen" Kunstdokumentarfilm in Kollaboration mit Prof. Lann Hornscheidt (HU Berlin), Premiere Galerie Funke Berlin. Für dieses Projekt wurde sie Stipendiatin des franz. Bundesministerium für Jugend und der Stiftung Zurückgeben.
www.laylazami.net

Zusammen gründeten Oxana Chi und Layla Zami den li:chi verein- transkulturelles netzwerk für Kunst und politische Bildung: eine Platform für Menschen, die sich im Kunst und bildungspolitischen Bereich transdisziplinäre, transkulturelle, feministische Projekte ausdenken, organisieren und öffentlich vorstellen. Mitgliederinnen sind u.a. Ana Kavalis ( Schauspielerin, Kuba/Uruguay), Arlette Ndakoze (Schriftstellerin/Radiojournalistin, Ruanda/Deutschland), Miriam Tamayo (Fotografin, Chile/Algerien/Deutschland).

Unter folgendem Link können Sie sich den Video-Trailer anschauen, erhalten ausführliche Informationen zum Projekt und zu den Filmemacherinnen und können das Projekt unterstützen:

www.startnext.de/tanzende-erinnerung

Die Initiatorinnen freuen sich auf Ihre Unterstützung! Für Fragen stehen sie Ihnen gern zur Verfügung: lichiverein@yahoo.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin

Durch Gärten,
Salon Qi - Tanzende Erinnerungen

Kultur Beitrag vom 01.08.2012 Sharon Adler 

   




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