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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 31.03.2008

When things cast no shadow. 5. berlin biennale
AVIVA-Redaktion

Vom 05. April - 15. Juni 2008 bringt die 5. berlin biennale für zeitgenössische Kunst KünstlerInnen verschiedener Generationen und Nationalitäten bei Tag und bei Nacht in einer Ausstellung zusammen.



Ziel ist es, die Vielfalt heutiger Kunstpraxis aufzuspüren.
When things cast no shadow vermeidet ein einzelnes Thema, eine bestimmte Form oder zeitliche Begrenzungen und definiert sich stattdessen durch eine kritische Beschäftigung mit den künstlerischen Prozessen selbst. When things cast no shadow ließe sich daher auch als eine offene Struktur in fünf Handlungen ohne gerichtete Erzählstruktur beschreiben

Der tagsüber stattfindende Teil der 5. berlin biennale wird an vier speziell ausgewählten Ausstellungsorten zu sehen sein und vornehmlich Neuproduktionen von 50 KünstlerInnen enthalten.
In der Nacht setzt sich die Ausstellung in Form von 63 abendlichen Veranstaltungen mit weiteren KünstlerInnen und KulturproduzentInnen an Orten in der ganzen Stadt fort.
I
In den Ausstellungsräumen der KW Institute for Contemporary Art, werden, neben anderen Projekten, Filme von Babette Mangolte, Michel Auder und Patricia Esquivias gezeigt, daneben kommentiert der Künstler Ahmet Ögüt in einer Intervention staatliche Macht und ihre Kontrollmittel. Das Dachgeschoss wird in eine Mischung aus Atelier und Installation verwandelt und durch die von Tris Vonna-Michell erzählten Geschichten belebt.

Die ikonische Glashalle der ultra-modernistischen Neuen Nationalgalerie von Mies van der Rohe regte verschiedene Reaktionen von KünstlerInnen an. Unter anderem untersucht Susanne M. Winterlings Filminstallation das Kondenswasser, das in van der Rohes Meisterwerk entsteht, während Gabriel Kuri eine partizipatorische Skulptur aufbaut, die eine der standardisierten Dienstleistungsfunktionen des Gebäudes neu organisiert. Cyprien Gaillard bringt eine einfache, öffentliche Skulptur eines Pariser Wohnbauprojekts auf die Terrasse des Museums und positioniert so ein Symbol für das Scheitern des sozialen Wohnungsbaus vor einen im Gegensatz dazu stehenden erfolgreichen Bau eines architektonischen Ideals.

Das Ausstellungsgelände des Skulpturenparks im Außenraum auf dem ehemaligen Mauerstreifen präsentiert neben anderen Arbeiten ein neues Projekt von Katerina Šedá, bei dem sie mit Hilfe der Gemeindemitglieder ihres Heimatorts Líšen; in der Tschechischen Republik die trennenden Zäune und Wände zwischen den unterschiedlichen Nachbarparzellen überwindet. Lars Laumann zeigt einen Film über eine Frau, die die Berliner Mauer heiratete, und Ania Molska installiert schließlich eine Skulptur, die als Requisite für ihren neuen Film diente.
In der ersten von fünf wechselnden, von KünstlerInnen kuratierten Einzelausstellungen im Schinkel Pavillon präsentiert Nairy Baghramian die in der Schweiz geborene und in Paris lebende Designerin Janette Laverrière. Die Ausstellung wird am 20. März 2008 eröffnet, noch vor der offiziellen Eröffnung der 5. berlin biennale am 04. April 2008, und unterläuft damit die Erwartungen an eine einzige, spektakuläre Eröffnung der Biennale.

Der bei Nacht stattfindende Teil der 5. berlin biennale beinhaltet unter dem Titel Mes nuits sont plus belles que vos jours (Meine Nächte sind schöner als deine Tage) 63 nächtliche Programmpunkte mit KünstlerInnen und anderen DenkerInnen, die über die ganze Stadt verteilt sind. So demonstriert der Neurowissenschaftler Olaf Blanke auf Anregung des Künstlers Melvin Moti, was eine "Außerhalb-des-Körper-Sein"-Erfahrung ist. Das KuratorInnen-Kollektiv WHW hält einen Vortrag über Modernismus im ehemaligen Jugoslawien und Augusto Boal, Gründer des Theaters der Unterdrückten und Kandidat für den diesjährigen Friedensnobelpreis, veranstaltet einen Workshop im Stil seiner kontextbezogenen Unterrichtsmethode. Cameron Jamie zeigt seinen jüngsten Film JO in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz mit der live gespielten Filmmusik des japanischen Noise-Künstlers Keiji Haino - dies und vieles Weiteres geschieht dann Nacht für Nacht.

Parallel zur 5. berlin biennale ist eine umfassende Publikation als interpretatorisches Hilfsmittel konzipiert wurden, die unter anderem Sammlungen von Bild- und Textquellen der teilnehmenden KünstlerInnen enthält.

Das BesucherInnenprogramm Secret Service bietet unterschiedliche Ausstellungsführungen an, die den BesucherInnen verschiedene Blickwinkel auf die 5. berlin biennale ermöglichen. Weitere Informationen und Reservierungen unter www.berlinbiennale.de


5. berlin biennale für zeitgenössische kunst: "When things cast no shadow"
05.April - 15. Juni 2008

Ausstellungsorte:

KW Institute for Contemporary Art
Auguststraße 69
10117 Berlin
www.kw-berlin.de

Neue Nationalgalerie
Potsdamer Straße 50
10785 Berlin
www.neue-nationalgalerie.de

Skulpturenpark Berlin-Zentrum
Kommandantenstraße / Neue Grünstraße
10969 Berlin
www.skulpturenpark.org

Schinkel Pavillon
Oberwallstraße 1
10117 Berlin
www.schinkelpavillon.de

Mes nuits sont plus belles que vos jours
Nachtteil der 5. berlin biennale, jeden Abend außer montags an verschiedenen Orten in Berlin.

Kultur Beitrag vom 31.03.2008 AVIVA-Redaktion 

   




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