Ausstellung in der Galerie Funke - Doris Marten: Borderlines. 13. April – 25. Mai 2013 - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Poryes 2017 Happy End Regina Schmeken. Blutiger Boden
Aviva-Berlin > Kultur
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 05.04.2013

Ausstellung in der Galerie Funke - Doris Marten: Borderlines. 13. April – 25. Mai 2013
Claudia Funke

Die 1971 geborene, in Berlin lebende Künstlerin präsentiert mit einer neuen Bildserie bereits ihre zweite Einzelausstellung in der Galerie Funke. Marten beschreitet in den mit Tusche auf...



... Alu-Dibond, Acrylglas, Holz oder Papier gefertigten, oftmals großformatigen Arbeiten künstlerisches Grenzgebiet in mehrfacher Hinsicht.


© Doris Marten, Borderlines Nº A-1, 2012, Künstlertusche auf Alu-Dibond, 80 x 200 cm


Die von zackig ausfransenden weißen Aussparungen gekennzeichneten "Borderlines" und die mittels Tape erzeugten, an "Hard-Edge" Geometrien erinnernden quadratischen "Layers" loten die Grenzen zwischen Malerei und Zeichnung aus.

Trotz des Einsatzes konzeptueller und minimalistischer Methoden – der Vorgabe, bei allen Bildern sieben Farben zu verwenden, ausschließlich Linien in der Waagerechten zu ziehen – überschreitet der tatsächliche visuelle Eindruck die faktisch benennbaren Gegebenheiten: Statt konkreter Kunst bietet sich dem Auge ein beinahe abstrakt-expressionistisches All-Over, das mit dem Blick schwer zu fassen ist und wie ein Ausschnitt aus einem Kontinuum mit unkalkulierbarem Rhythmus der Wiederholung wirkt. Die Farben folgen Kompositionsentscheidungen nach Hell-Dunkel-Kontrasten und verdichten sich zu unterschiedlicher Intensität.

Marten wirft in ihren Werken ebenfalls die Frage auf, wo die Grenze von abstrakter Kunst aufhört und die der dinglichen, figürlichen Assoziationen beginnt. Die "Borderlines" können als Landschaften oder Landkarten gelesen werden und Gedanken an willkürlich gesetzte territoriale und topografische Grenzen freisetzen.

© Doris Marten, Layers, Nº AG-2, 2013, Künstlertusche auf Acrylglas, 100 x 100 cm


Die quadratischen "Layers" hingegen durchbrechen scheinbar das Prinzip der horizontalen Streifung mit einer Tendenz zur Senkrechten. Sie rührt von dem Herstellungsprozess des Abklebens mit Tape her, das die scharfen Kanten der jeweils aneinander stoßenden Striche verursacht. Die Liniengebilde schwimmen oder schweben wie gerasterte Quadrate über- und untereinander in einem unbestimmbaren Raum wie virtuell verschiebbare, bewegliche "screens in space". Damit schließt Marten in konsequenter Entwicklung an ihre 2011 in der Galerie Funke gezeigte Reihe der "Grids" an, die ebenfalls eine ihnen innewohnende Variabilität und Vertauschbarkeit auszeichnete.
Die "Borderlines" mit den unregelmäßigen, schmal mäandernden weißen Bändern fixieren eine Bewegung. Sie können als Verschriftlichung eines dynamischen Zeitablaufs gelesen werden und als Übersetzung von Musik in eine Partitur. Sie gleichen seismographischen Aufzeichnungen oder den sichtbaren Ausschlägen von Tonhöhen, Frequenzen und Abfolgen, dem Pegel eines Musikstücks auf "soundcloud" oder im Tonstudio.


© Doris Marten, Borderlines Nº A-2, 2012, Künstlertusche auf Alu-Dibond, 80 x 200 cm


Zur Künstlerin: Doris Marten, geboren 1971 in München, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und Universität der Künste Berlin, Meisterschülerin bei Rolf Gunther Dienst. Einzelausstellungen (Auswahl): 2011: grids´n´stacks, Galerie Funke, Berlin, 2010: Pink Paintings, Positionen zeitgenössischer Kunst, Vattenfall-Lounge, Berlin, Pink Paintings, Galerie der Wasserbetriebe, Berlin, 2008: Sequences, Zumikon, Nürnberg, 2007: Zoom, Galerie Peter Pfertner, Hamburg, 2006: Pathos im Fokus, Galerie Jonas Reuber, Berlin und sox36, Berlin.
Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, DAAD-Stipendium, Rom, Goldrausch Künstlerinnenprojekt art IT, Berlin, Projektstipendium Käthe-Dorsch-und-Agnes-Straub-Stiftung.



© Doris Marten, Layers, Nº AG-3, 2013, Künstlertusche auf Acrylglas, 100 x 100 cm




Die Ausstellung wird vom 13. April bis zum 25. Mai zu sehen sein.
Öffnungszeiten:
Mittwoch 12-17 Uhr
Donnerstag/Freitag 12-18 Uhr
Samstag, 12-15 Uhr und nach Vereinbarung.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.dorismarten.com



Veranstaltungsort: Galerie Funke, Berlin
Willibald-Alexis-Straße 14
10965 Berlin
www.galeriefunke.de


AVIVA-Berlin ist Medienpartnerin dieser Ausstellung.


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Ausstellung in der Galerie Funke - Ágnes Lörincz: Modern Life, Galerie Funke, 2. März - 6. April 2013

(Copyright: Claudia Funke, April 2013)

Kultur Beitrag vom 05.04.2013 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken