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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 16.10.2013

Unter dem Regenbogen - Ein Frühjahr in Paris. Ab 17. Oktober 2013 im Kino
Kristina Tencic

Das eingeschworene französische AutorInnenenteam Agnes Jaoui und Jean-Pierre Bacri ist zurück, mit einem märchenhaften und doch sehr kontrastreichen Film über ein Mädchen, einen Prinz, Sex, Drogen…



… eine böse Schwiegermutter, und natürlich die alles verändernde Liebe.

Glauben Sie noch an Prince Charming, das Aschenputtel, böse Wölfe, gute Feen und weise Orakel? Regisseurin Agnes Jaoui auch nicht, wie sie mit ihrem Abgesang auf die Liebe beweist. Der Realismus hielt sie jedoch nicht davon ab, mit genau diesem Kontrast zwischen Wahrheit und Magie zu spielen und uns mit einer angenehm verworrenen Geschichte zum Zweifeln zu bringen.

Der erste von drei Erzählsträngen widmet sich der 24 jährigen Laura (Agathe Bonitzer), die sich Hals über Kopf in den Musikstudenten Sandro (Arthur Dupont) verknallt. Während das verliebte Pärchen Hochzeitspläne schmiedet, quält sich Marianne (Agnes Jaoui) als geschiedene arbeitslose Schauspielerin durch den Single-Alltag. Der Computer, der Haushalt, der Transport, all die sonst so einfachen Dinge wurden in Mariannes Leben zu Meisterprüfungen, die es zu bestehen gilt. So auch die Fahrstunden bei Pierre (Jean-Pierre Bacri), die eher einer Psychotherapie-Stunde gleichen, seitdem Pierre ganz andere Sorgen als korrektes Einparken quälen. Auf der Beerdigung seines Vaters trifft er eine alte Bekannte, die ihn an eine Prophezeiung erinnert, welche er lange verdrängt hat - sein eigenes, bald fälliges, Todesdatum. Und bei all den Nöten ist auch noch seine Freundin mit ihren Kindern bei ihm eingezogen, die ihn nicht eine Minute in Ruhe sein Leben und den nahenden Tod bedenken lassen. Doch auch bei dem verlobten Pärchen braut sich eine Gewitterwolke zusammen. Der Musikkritiker Maxime (Benjamin Biolay) hat ein Auge auf die schöne Laura geworfen und stößt dabei nicht auf Ablehnung. Denn wer weiß, vielleicht ist der Traumprinz ja doch nur ein Frosch?

AVIVA-Tipp: In Agnes Jaoui´s neustem Streich werden Ehen versprochen, gebrochen, besiegelt und verwunschen. Jugend wird gepriesen und verhöhnt, Alter beschworen und kaschiert. Kurzum, es geht um alles und nichts in der dem Realismus verschriebenen Märchenerzählung "Unter dem Regenbogen". Der an das deutsche Publikum gerichtete Titelzusatz "Ein Frühjahr in Paris" zeigt dabei lediglich die zwanghafte Einordnung eines Films, der sich vor jeder Etikettierung sträubt.
Komik und Tragik liegen bei dieser bürgerlichen Sozialsatire genau so nah beieinander wie Vernunft und Wahnsinn, Traum und Wahrheit. Angereichert mit einer phantastischen Ausstattung inklusive Pfefferkuchenhaus und Feenhütchen, und einer soliden Schauspielleistung, ergibt dies eine kurzweilige "comedie humaine", wie man sie nur vom französischen Arthauskino erwarten kann.

Zur Regisseurin: Agnes Jaoui wurde 1964 in Antony bei Paris geboren. Sie zählt zu einer der erfolgreichsten Frauen im französischen Filmgeschäft, wo sie als Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin wirkt. Gemeinsam mit ihrem Ex-Mann bildet sie ein unzertrennliches Autoren- und Schauspielteam, bekannt als "Les Jabacs". Zu ihrer Trophäensammlung zählen vier "Cesars", u.a. 2001 für das beste Drehbuch mit "Lust auf anderes" (Le gout des autres). Da ihr letzter gemeinsamer Film "Erzähl mir was vom Regen" (Parlez-moi de la pluie) im Jahr 2008 produziert wurde, wird "Unter dem Regenbogen – Ein Frühjahr in Paris" mit einer knappen Millionen ZuschauerInnen in Frankreich als ihr Comeback gefeiert.

Unter dem Regenbogen - Ein Frühjahr in Paris
Originaltitel: Au bout du conte
Frankreich 2013
Regie: Agnes Jaoui
DarstellerInnen: Agathe Bonitzer, Arthur Dupont, Jean-Pierre Bacri, Agnes Jaoui u.a.
Drehbuch: Agnes Jaoui und Jean-Pierre Bacri
Kamera: Lubomir Bakchev
Länge: 112 Minuten
Verleih: Film Kino Text
Kinostart: 17.10.2013
www.unterdemregenbogen-film.de



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Kultur Beitrag vom 16.10.2013 Kristina Tencic 

   




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